Schwache US-Märkte

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    Umsatz im Rückwärtsgang: Die US-Zollpolitik bremst Daimler Trucks aus!

    Schwache Märkte in den USA und Asien bremsen Daimler Truck aus. Nur Europa sorgt im dritten Quartal für Stabilität – die Jahresprognose bleibt dennoch bestehen.

    Für Sie zusammengefasst
    • Schwache Märkte in USA und Asien bremsen Daimler Truck.
    • Absatz im Q3 fiel auf 98.009 Fahrzeuge, -14%.
    • Prognose bleibt: EBIT zwischen 3,6 und 4,1 Mrd. Euro.
    • Report: Die Jahresendrallye rollt an
    Schwache US-Märkte - Umsatz im Rückwärtsgang: Die US-Zollpolitik bremst Daimler Trucks aus!

    Daimler Truck hat im dritten Quartal 2025 deutlich weniger Fahrzeuge verkauft. Der Konzernabsatz sank auf 98.009 Einheiten, im Vorjahr waren es noch 114.917 Einheiten. Besonders betroffen war Nordamerika: Das Segment Trucks North America verzeichnete mit 30.225 Fahrzeugen einen Rückgang um mehr als ein Drittel. In den USA lag das Minus bei 37 Prozent, in Kanada bei 31 Prozent und in Mexiko sogar bei 66 Prozent. Hauptgründe waren schwächere Märkte, anhaltende Unsicherheiten infolge der US-Zollpolitik und neue Emissionsvorgaben in Mexiko.

    Daimler Truck Holding

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    Umsatz und Ergebnis deutlich gesunken

    Der Umsatz im Industriegeschäft fiel im dritten Quartal auf 10,6 Milliarden Euro, ein Rückgang um 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bereinigt um Wechselkurseffekte betrug das Minus 12 Prozent. Nach Angaben des Unternehmens verringerte sich das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) im dritten Quartal auf rund 716 Millionen Euro und lag damit rund 40 Prozent unter dem Wert des Vorjahres. Die Marge sank auf 6,3 Prozent. Je Aktie erzielte Daimler Truck einen Gewinn von 0,57 Euro – rund ein Viertel weniger als im Vorjahr.

    Das Bruttoergebnis vom Umsatz verringerte sich auf 1,9 Milliarden Euro, während sich die Umsatzkosten infolge des geringeren Absatzes auf 8,7 Milliarden Euro reduzierten. Vertriebskosten und Verwaltungsausgaben sanken, während die Forschungs- und Entwicklungsausgaben auf 520 Millionen Euro stiegen.

    Finanzsparte und Free Cash Flow

    Auch die Finanzsparte von Daimler Truck blieb nicht verschont. Das Neugeschäft mit Finanzierungs- und Leasingverträgen sank um 14 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro, vor allem wegen der schwachen nordamerikanischen Märkte. Das Vertragsvolumen belief sich Ende September auf 29 Milliarden Euro, ein Rückgang um 10 Prozent gegenüber dem Vorjahresende.

    Der Free Cash Flow des Industriegeschäfts blieb mit 24 Millionen Euro zwar niedrig, lag jedoch über dem Vorjahreswert.

    Elektromobilität und Prognose

    Trotz der schwachen Gesamtentwicklung legte der Absatz von emissionsfreien Fahrzeugen deutlich zu. Im dritten Quartal lieferte Daimler Truck 1.833 E-Fahrzeuge aus, fast dreimal so viele wie im Vorjahr.

    Daimler Truck hält an seiner Prognose für das Gesamtjahr fest. Erwartet wird weiterhin ein bereinigtes EBIT zwischen 3,6 und 4,1 Milliarden Euro. Das Industriegeschäft soll zwischen 410.000 und 440.000 Fahrzeuge absetzen, die bereinigte Umsatzrendite soll zwischen 7 und 9 Prozent liegen.

    Strategie und Ausblick

    Beim Kapitalmarkttag im Juli präsentierte Daimler Truck unter dem Motto "Stronger 2030" seine weiterentwickelte Strategie. Sie basiert auf fünf Säulen und soll die Profitabilität und Widerstandsfähigkeit des Konzerns steigern. Zudem kündigte das Unternehmen ein Aktienrückkaufprogramm über zwei Jahre bis zu 2 Milliarden Euro an.

    Trotz des Absatzrückgangs und des gesunkenen Ergebnisses sieht sich der Konzern langfristig stabil aufgestellt. Mit Investitionen in Forschung, Entwicklung und Elektromobilität will Daimler Truck seine Position im globalen Nutzfahrzeugmarkt festigen.

    Saskia Reh, wallstreetONLINE Redaktion

    Die Daimler Truck Holding Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Plus von +0,35 % und einem Kurs von 34,78EUR auf Tradegate (07. November 2025, 09:50 Uhr) gehandelt.


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    Verfasst vonRedakteurSaskia Reh
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