Russell 2000 Index

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    Bullen kapitulieren zusehends

    Die Marktreaktion auf die jüngsten Geschäftszahlen zeige, dass die Sorgen über eine Blase in dem KI-Sektor und die Zweifel an der Profitabilität zunehmen. Das Sentiment ist angegriffen, Technologiewerte neigen weiterhin zur Schwäche, was sich nun auch auf den breiten Markt überträgt und bei den großen Indizes bereits zu signifikanten Verlusten geführt hat. Ohne den KI-Sektor wäre die US-Wirtschaft in diesem Jahr nämlich gar nicht gewachsen. Wie angespannt und nervös die Situation an den Börsen ist, zeigt ein Blick auf die Volatilitätsindizes. Besonders spannend ist laut Vermögensverwalter QC Partners der Blick nach Asien. Der Index des südkoreanischen Kospi-200 hat als erster Volatilitätsindex sein Verlaufshoch aus dem Zollchaos im April übertroffen. Wegen des anhaltenden Shutdowns fehlen auch wichtige Arbeitsmarktdaten, die eine klare Einschätzung für die US-Notenbank Fed als Basis für die nächste Zinssitzung erheblich erschwert.

    Es fehlt nicht mehr viel

    Nach nur einem kurzen Ausflug über die Vorgängerhochs aus 2021 von 2.458 Punkten beim Russell 2000 Index hat sich bei 2.541 Zählern ein Doppelhoch ausgebildet, aktuell notiert der Index sogar unter dem 50-Tage-Durchschnitt und tendiert weiter gen Süden. Ein nachhaltiger Tages- bzw. Wochenschlusskurs unterhalb von 2.393 Punkten dürfte das Schicksal für den Index auf Sicht der nächsten Wochen besiegeln und Korrekturpotenzial auf 2.326 und darunter 2.283 Punkte freisetzen. In diesem Bereich angelangt, ist mit einer Gegenreaktion zur Oberseite zu rechnen, da an dieser Stelle auch der 200-Tage-Durchschnitt verläuft und für eine temporäre Stabilisierung sorgen dürfte. Auf der Oberseite müssten dagegen die aktuellen Jahreshochs bei 2.541 Punkte überzeugend überwunden werden, damit der Russell 2000 Index die Chance auf einen Folgeanstieg auf 2.784 Punkte und damit sein mittelfristiges Kursziel erhält.

    Russell 2000 Index (Tageschart in Euro)

    Tendenz:
    Chartverlauf

    Wichtige Chartmarken

    Widerstände: 2.458 // 2.481 // 2.496 // 2.506 // 2.541 // 2.568 Punkte
    Unterstützungen: 2.393 // 2.379 // 2.369 // 2.351 // 2.326 // 2.283 Punkte

    Fazit:

    Die Anzeichen an den Aktienmärkten mehren sich hin zu einem Ausfall der Jahresendrallye, bei dem Russell 2000 Index dürfte unterhalb von 2.393 Punkten eine Korrekturbewegung auf 2.283 Zähler anstehen und würde sich dementsprechend für den Aufbau von kurzzeitigen Short-Positionen nach erfolgtem Trendbruch anbieten. Hierzu könnte dann beispielsweise das mit einem Hebel von 15,0 ausgestattete Open End Turbo Short Zertifikat WKN MJ4F94 zum Einsatz kommen und würde eine Renditechance von 80 Prozent bieten. Ziel des Scheins wurde rechnerisch bei 2,56 Euro ermittelt. Eine Verlustbegrenzung sollte vorläufig aber den Bereich des 50-Tage-Durchschnitts bei aktuell 2.428 Punkten nicht überschreiten, hieraus würde sich zur Orientierung ein Stopp-Kurs von 1,11 Euro im Schein ergeben. Als Anlagehorizont dürften nur wenige Tage ausreichend sein, dementsprechend wird eine engmaschige Beobachtung des Basiswertes erforderlich.

    Strategie für fallende Kurse
    WKN: MJ4F94 Typ: Open End Turbo Short
    akt. Kurs: 1,39 - 1,40 Euro Emittent: Morgan Stanley
    Basispreis: 2.579,1922 Punkte Basiswert: Russell 2000 Index
    KO-Schwelle: 2.579,1922 Punkte akt. Kurs Basiswert: 2.418,82 Punkte
    Laufzeit: Open End Kursziel: 2,56 Euro
    Hebel: 15,0 Kurschance: + 80 Prozent
    Börse Frankfurt

    Interessenkonflikt

    Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

    Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zu Morgan Stanley eingegangen ist.

    Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

    Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

    Haftungsausschluss

    Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Herausgeber, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen. Alle enthaltenen Meinungen und Informationen sollen nicht als Aufforderung verstanden werden, ein Geschäft oder eine Transaktion einzugehen. Auch stellen die vorgestellten Strategien keinesfalls einen Aufruf zur Nachbildung, auch nicht stillschweigend, dar. Vor jedem Geschäft bzw. vor jeder Transaktion sollte geprüft werden, ob sie im Hinblick auf die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse geeignet ist. Wir weisen ausdrücklich noch einmal darauf hin, dass der Handel mit Optionsscheinen oder Zertifikaten mit grundsätzlichen Risiken verbunden ist und der Totalverlust des eingesetzten Kapitals nicht ausgeschlossen werden kann. Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Der Nachdruck, die Verwendung der Texte, die Veröffentlichung / Vervielfältigung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der FSG Financial Services Group GbR gestattet.





    Ingmar Königshofen
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    Ingmar Königshofen ist Geschäftsführer bei der FSG Financial Services Group, welche unter anderem das Portal Boerse-Daily.de betreibt. Dort werden mehrmals täglich top-aktuelle Analysen zu DAX, US-Indizes sowie zu besonders attraktiven Einzelwerten veröffentlicht.

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    Verfasst von Ingmar Königshofen
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