Rheinmetall glänzt im Q3: Umsatz und Gewinn steigen trotz Herausforderungen!
Der Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall hat im dritten Quartal 2023 erneut zweistellige Zuwächse bei Umsatz und Gewinn erzielt und seine Jahresprognose bekräftigt. Trotz kurzfristiger Verzögerungen bei Bundeswehraufträgen bleibt das Unternehmen optimistisch und sieht sich auf Kurs für ein starkes Schlussquartal. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozent auf 2,78 Milliarden Euro, während das operative Ergebnis um 19 Prozent auf 360 Millionen Euro kletterte. Die operative Marge verbesserte sich von 12,3 auf 12,9 Prozent. Der Gewinn für die Aktionäre betrug 152 Millionen Euro, was ebenfalls im Rahmen der Erwartungen lag.
In den ersten neun Monaten des Jahres summierte sich der Umsatz auf etwa 7,5 Milliarden Euro, was einem Anstieg von 20 Prozent entspricht. Das operative Ergebnis stieg im gleichen Zeitraum um 18 Prozent auf 835 Millionen Euro. Der Auftragsbestand erreichte mit rund 64 Milliarden Euro einen neuen Höchststand, obwohl der Auftragseingang im dritten Quartal aufgrund des späten Bundeshaushalts leicht rückläufig war. Die sogenannten "Nominationen", also zugesagte, aber noch nicht beauftragte Projekte, lagen mit 3,88 Milliarden Euro etwa ein Drittel unter dem Vorjahreswert.
Vorstandschef Armin Papperger äußerte sich optimistisch über die zukünftige Entwicklung und erwartet große Bundeswehraufträge, die bereits im Haushalt verankert sind. Die Nachfrage aus den NATO-Staaten bleibt hoch, was Rheinmetall in die Rolle eines zentralen Profiteurs der europäischen Aufrüstung bringt. Das Management bestätigte die Jahresprognose eines Umsatzwachstums zwischen 25 und 30 Prozent im Vergleich zu 2024, als 9,75 Milliarden Euro erzielt wurden.
Im zivilen Geschäft gibt es jedoch Handlungsbedarf. Die Sparte Power Systems, die Antriebskomponenten für die Autoindustrie liefert, soll verkauft werden, mit einem Abschluss des Verkaufs für Anfang 2026 geplant. Papperger legt den Fokus verstärkt auf Rüstungstechnik und langfristige NATO-Großprogramme, insbesondere im Kontext des Ukraine-Kriegs und des steigenden Verteidigungsbedarfs.
Die Rheinmetall-Aktie reagierte positiv auf die Zahlen und stieg um über 2 Prozent. Seit Jahresbeginn hat sich der Kurs um rund 265 Prozent erhöht. Analysten der DZ Bank haben die Einstufung auf "Kaufen" belassen und sehen die mittel- und langfristigen Aussichten des Unternehmens weiterhin positiv.
Die Rheinmetall Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Plus von +2,04 % und einem Kurs von 1.748EUR auf Tradegate (07. November 2025, 22:26 Uhr) gehandelt.
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