Carsten Stork
EUR/USD mit Breakout-Potential: 1,16 erst der Anfang?
Der EUR/USD legte in der vergangenen Woche um +0,43 % zu und schloss bei 1,16455 – knapp oberhalb der psychologischen Marke von 1,16. Der Dollar-Index hat die wichtige 100er-Marke nach unten durchbrochen, wodurch der Euro Rückenwind erhält. …
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Der EUR/USD legte in der vergangenen Woche um +0,43 % zu und schloss bei 1,16455 – knapp oberhalb der psychologischen Marke von 1,16.
Der Dollar-Index hat die wichtige 100er-Marke nach unten durchbrochen, wodurch der Euro Rückenwind erhält. Gleichzeitig preisen die Märkte für das FOMC-Meeting am 10. Dezember eine hohe
Wahrscheinlichkeit für einen 25bp-Cut ein. Die entscheidende Information dürfte aber nicht der Cut selbst sein, sondern die Forward-Guidance: Je stärker Powell kommende Zinsschritte 2026
bekräftigt, desto klarer fällt der Dollar.
Für den Euro spricht zusätzlich: In Europa wurden PMI- und Inflationsdaten leicht nach oben revidiert, was die Erwartung dämpft, dass die EZB weiter die Zinsen senken wird. Ergebnis: Ein enger
werdender Zinsabstand zugunsten des EUR.
Charttechnisch ist der Ausbruch über 1,16 wichtig. Über 1,17 entsteht Potenzial in Richtung des nächsten großen Widerstandsbereichs 1,19–1,20. Rücksetzer in den Bereich 1,1540–1,1580 bleiben
konstruktiv.
Fazit:
EUR/USD zeigt ein zunehmend bullisches Strukturmuster. Der Bereich um 1,16 ist jetzt Support. Oberhalb dieses Niveaus sehen wir Chancen auf weitere Stärke – insbesondere, wenn die Fed am Mittwoch
kommunikativ „dovish-light“ auftritt. Potential in Richtung 1,19–1,20 bleibt intakt, solange keine harte Überraschung aus dem FOMC kommt.
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