Carsten Stork
Gold kurz vor neuem Allzeithoch – Fed-Cut gibt Rückenwind
Der Gold-Future konnte in der abgelaufenen Handelswoche deutlich zulegen und schloss mit einem Plus von +2,43 % bei 4.329,8 USD je Unze. Nach der US-Zinsentscheidung setzte unmittelbar eine dynamische Aufwärtsbewegung ein: Vom Bereich um 4.200 USD …
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Der Gold-Future konnte in der abgelaufenen Handelswoche deutlich zulegen und schloss mit einem Plus von +2,43 % bei 4.329,8 USD je Unze. Nach der US-Zinsentscheidung setzte unmittelbar eine
dynamische Aufwärtsbewegung ein: Vom Bereich um 4.200 USD beschleunigte Gold deutlich und erreichte am Freitag im Hoch sogar 4.387,8 USD, nur knapp unterhalb des bisherigen Allzeithochs. Erst am
Freitagnachmittag kam es zu einem moderaten Sell-off, der die Gewinne leicht reduzierte, das bullische Gesamtbild jedoch nicht infrage stellte.
Unterstützt wurde die Bewegung klar durch den Fed-Cut und die damit verbundenen Erwartungen weiterer Zinssenkungen im Jahr 2026. Sinkende Realrenditen und ein schwächerer US-Dollar verbesserten das
Umfeld für nicht-verzinsliche Assets spürbar. Auch die Positionierung bestätigt das konstruktive Bild: Laut den zuletzt verfügbaren COT-Daten (per 21.11.) hat das Managed Money seine
Long-Positionen weiter ausgebaut und liegt aktuell bei knapp über 200.000 Kontrakten netto long. Zusätzlich spricht die Saisonalität für Gold – historisch zählt die Phase zum Jahresende zu den
stärksten Zeitfenstern des Jahres.
Fazit:
Gold bleibt strukturell stark. Der Mix aus geldpolitischer Unterstützung, zunehmender spekulativer Positionierung und einer saisonal positiven Phase spricht weiter für steigende Kurse. Solange der
Markt Zinssenkungen einpreist und der US-Dollar unter Druck bleibt, ist ein Angriff auf das Allzeithoch nur eine Frage der Zeit.
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