Nach Nvidia-Wette von Burry

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    TSMC: Wachstum schwächt sich ab – Anleger fürchten KI-Kater

    Das Umsatzwachstum von TSMC kühlt deutlich ab. Investoren fürchten, dass der KI-Hype seinen Höhepunkt erreicht haben könnte.

    Für Sie zusammengefasst
    • TSMC meldet langsameres Umsatzwachstum, KI-Hype schwächt.
    • Umsatz im Oktober stieg um 16,9 Prozent, schwächst seit Feb.
    • Investitionen in KI bleiben stark, 400 Mrd. bis 2026.
    • Report: Die Jahresendrallye rollt an
    Nach Nvidia-Wette von Burry - TSMC: Wachstum schwächt sich ab – Anleger fürchten KI-Kater

    Taiwan Semiconductor Manufacturing (TSMC) hat für Oktober ein solides, aber verlangsamtes Umsatzwachstum gemeldet – und schürt damit Diskussionen über die Nachhaltigkeit des KI-Booms. Der Monatsumsatz stieg um 16,9 Prozent auf 367,47 Milliarden NT-Dollar, das schwächste Plus seit Februar 2024 und deutlich unter dem 39,6 Prozent-Sprung im September. Analysten rechnen laut Bloomberg im laufenden Quartal mit einem Zuwachs von rund 16 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat legte der Umsatz um 11 Prozent zu, im Jahresverlauf summiert sich das Plus auf 33,8 Prozent.

    Der weltgrößte Auftragsfertiger für Chips beliefert unter anderem Apple, Nvidia und AMD und hatte zuletzt seine Prognose für das Gesamtjahr angehoben: TSMC erwartet nun ein Umsatzwachstum "im mittleren 30 Prozent-Bereich" statt der zuvor genannten rund 30 Prozent. CEO C.C. Wei betonte, die Nachfrage nach KI bleibe robust, warnte jedoch vor "Unsicherheiten durch mögliche Zollpolitiken". Die Investitionspläne bleiben ambitioniert: Bis zu 42 Milliarden US-Dollar sollen 2025 in neue Kapazitäten fließen.

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    Die Bank of America reagierte positiv und hob ihr Kursziel von 1.600 NT-Dollar (330 US-Dollar für ADR) auf 1.800 NT-Dollar (360 US-Dollar) an, während Wells Fargo die starke KI-Nachfrage als Stütze für weiteres Wachstum hervorhob. Seit Jahresbeginn hat die Aktie rund 45 Prozent zugelegt.

    Dennoch wächst die Nervosität an den Märkten. Ein weltweiter Tech-Selloff – angeführt von Verlusten bei asiatischen Chipwerten – hat Anlegern in der vergangenen Woche die Grenzen der KI-Rallye vor Augen geführt. Hedgefonds-Manager Michael Burry wettet über sein Scion Asset Management inzwischen gegen Nvidia – und nährt Spekulationen über eine mögliche KI-Blase.

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    Die Branchenriesen selbst zeigen sich unbeeindruckt. Nvidia-Chef Jensen Huang sagte am Wochenende: "Unser Geschäft wächst von Monat zu Monat und wird immer stärker." Bei einem Treffen mit TSMC-CEO C.C. Wei forderte er zusätzliche Chip-Lieferungen, da die Kapazitäten des taiwanischen Konzerns weiterhin knapp sind. Auch Qualcomm-Chef Cristiano Amon hält dagegen: "Die Welt unterschätzt, wie groß KI werden wird."

    Nach Berechnungen von Bloomberg werden Meta, Alphabet, Amazon und Microsoft 2026 mehr als 400 Milliarden US-Dollar in künstliche Intelligenz investieren – ein Plus von 21 Prozent gegenüber 2025. Trotz des gebremsten Umsatztempos dürfte TSMC also vom globalen KI-Investitionsrausch weiter profitieren.

    Autorin: Gina Moesing, wallstreetONLINE Zentralredaktion



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    Verfasst vonRedakteurGina Moesing
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