Energiepreise sinken leicht, bleiben aber zu hoch / Brossardt

    129 Aufrufe 129 0 Kommentare 0 Kommentare

    "Wir brauchen wettbewerbsfähige Strompreise zur Standortsicherung"

    München (ots) - Der Energiepreisindex der vbw - Vereinigung der Bayerischen
    Wirtschaft e. V. lag im dritten Quartal 2025 bei 110,1 Punkten und ist damit
    gegenüber dem vorherigen Quartal um 1,2 Prozent gesunken. "Trotzdem sind die
    Energiepreise für die bayerische Wirtschaft nach wie vor auf zu hohem Niveau. Im
    Vergleich zum Durchschnitt des Jahres 2019 - dem letzten Jahr vor der
    Corona-Krise - liegen die Preise immer noch um fast ein Drittel höher", sagt vbw
    Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

    Der Teilindex für Primärenergie lag im dritten Quartal 2025 mit durchschnittlich
    100,4 Punkten um 3,2 Prozent niedriger als im zweiten Quartal 2025. "Während die
    Einfuhrpreise für Erdgas (-7,9 Prozent) , Steinkohle (-3,0 Prozent) und Erdöl
    (-1,4 Prozent) zurückgingen, verteuerte sich die in Deutschland erzeugte
    Braunkohle erneut merklich, um 8,0 Prozent ", erläutert Brossardt.

    Anders als der Gesamtindex stieg der Teilindex für Sekundärenergie im dritten
    Quartal 2025 gegenüber dem vorherigen Quartal leicht um 0,5 Prozent auf
    durchschnittlich 119,7 Punkte . Während die Erzeugerpreise für Flüssiggas um 8,3
    Prozent zurückgingen, legten die Preise für importierten Strom deutlich um 13,7
    Prozent zu. Auch die Preise für Diesel (+1,2 Prozent) , Fernwärme (+0,7 Prozent)
    und leichtes Heizöl (+0,3 Prozent) gingen leicht in die Höhe. "Besorgniserregend
    ist zudem, dass der Strompreisindex mit durchschnittlich 112,0 Punkten noch
    immer um 34,6 Prozent über dem Niveau von vor der Corona-Pandemie lag", sagt
    Brossardt.

    Aus Sicht der vbw muss die Politik dringend Fakten schaffen, um die
    voranschreitende Deindustrialisierung des Wirtschaftsstandorts zu stoppen. "Ohne
    einen global wettbewerbsfähigen Strompreis ist die Zukunftsfähigkeit unseres
    Standorts ernsthaft in Gefahr. Dazu gehört die Einführung eines
    Industriestrompreises für die energieintensive Industrie ebenso wie die
    dauerhafte Absenkung der Stromsteuer für alle Branchen. Gleichzeitig muss der
    Ausbau der erneuerbaren Energien und der Stromnetze nicht nur beschleunigt,
    sondern auch besser miteinander synchronisiert werden", so Brossardt.

    Basisjahr für den vbw Energiepreisindex ist 2021 (2021=100). Weitere
    Erläuterungen zum vbw Energiepreisindex finden Sie unter
    http://www.vbw-bayern.de/Energiepreisindex

    Pressekontakt:

    Charlotte Offermann, Tel. +49 (0) 89-551 78-203, E-Mail:
    charlotte.offermann@ibw-bayern.de

    Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/58439/6155835
    OTS: ibw - Informationszentrale der Bayerischen Wirtschaft e.V.




    news aktuell
    0 Follower
    Autor folgen

    Verfasst von news aktuell
    Energiepreise sinken leicht, bleiben aber zu hoch / Brossardt "Wir brauchen wettbewerbsfähige Strompreise zur Standortsicherung" Der Energiepreisindex der vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. lag im dritten Quartal 2025 bei 110,1 Punkten und ist damit gegenüber dem vorherigen Quartal um 1,2 Prozent gesunken. "Trotzdem sind die Energiepreise für die bayerische …

    Profitieren Sie von unserem Alleinstellungsmerkmal als den zentralen verlagsunabhängigen Wissens-Hub für einen aktuellen und fundierten Zugang in die Börsen- und Wirtschaftswelt, um strategische Entscheidungen zu treffen.
    • ✅ Größte Finanz-Community Deutschlands
    • ✅ über 550.000 registrierte Nutzer
    • ✅ rund 2.000 Beiträge pro Tag
    • ✅ verlagsunabhängige Partner ARIVA, FinanzNachrichten und BörsenNews
    • ✅ Jederzeit einfach handeln beim SMARTBROKER+
    • ✅ mehr als 25 Jahre Marktpräsenz
    Aktien von A - Z: # A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
    wallstreetONLINE bei X wallstreetONLINE bei Instagram wallstreetONLINE bei Facebook wallstreetONLINE bei Youtube wallstreetONLINE bei LinkedIn
    Unsere Apps: Apple App Store Icon Google Play Store Icon
    Wenn Sie Kursdaten, Widgets oder andere Finanzinformationen benötigen, hilft Ihnen ARIVA gerne. 

    Unsere User schätzen wallstreet-online.de: 4.8 von 5 Sternen ermittelt aus 285 Bewertungen bei www.kagels-trading.de
    Zeitverzögerung der Kursdaten: Deutsche Börsen +15 Min. NASDAQ +15 Min. NYSE +20 Min. AMEX +20 Min. Dow Jones +15 Min. Alle Angaben ohne Gewähr.
    Copyright © 1998-2025 Smartbroker Holding AG - Alle Rechte vorbehalten.
    Mit Unterstützung von: Ariva Smartbroker+
    Daten & Kurse von: TTMzero