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    Wadephul ruft G7-Partner zur Einheit gegenüber Russland auf

    Für Sie zusammengefasst
    • G7-Einheit gegen Russland betont Wadephul in Kanada.
    • Freiheit und Sicherheit sind stark bedroht, warnt er.
    • Enge Zusammenarbeit zur Verteidigung des Wohlstands.

    NIAGARA-ON-THE-LAKE (dpa-AFX) - Außenminister Johann Wadephul ruft die G7-Länder wirtschaftsstarker Demokratien vor dem Hintergrund der "Amerika-zuerst"-Politik von US-Präsident Donald Trump zur Einheit gegenüber Russland auf. "Freiheit und Sicherheit sind herausgefordert wie kaum jemals zuvor", warnte der CDU-Politiker vor seiner Abreise aus Bolivien zum Treffen der G7-Außenminister im kanadischen Niagara-on-the-Lake in der südöstlichen Provinz Ontario. "Angesichts solcher Bedrohungen kommt es weiter auf die Geschlossenheit an, für die die Mitglieder der G7 stehen."

    "Die G7 bleiben ein Kraftzentrum internationaler Kooperation und des gemeinsamen Einsatzes für Frieden und Stabilität", betonte Wadephul. Russland bedrohe durch seinen fortgesetzten Angriffskrieg gegen die Ukraine, Angriffe gegen strategisch wichtige Infrastruktur und Eingriffe in den Flugverkehr, genauso aber auch durch die Unterminierung von Wahlen und demokratischen Prozessen Freiheit und Sicherheit.

    Zum Treffen in Kanada werden auch der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha und der saudische Außenminister Faisal bin Farhan als Gäste erwartet.

    Äußerungen mit besonderer Bedeutung

    Zu den G7-Ländern gehören neben Deutschland und den USA auch Frankreich, Italien, Japan, Großbritannien und Kanada. Bei ihrem Gipfel im Sommer hatten die G7-Staats- und Regierungschefs keine Fortschritte im Umgang mit Russland erreicht. Kanada, Nachbarstaat der USA, hat aktuell den G7-Vorsitz.

    Wadephuls Äußerungen kommen vor dem Hintergrund der protektionistischen Zoll- und Handelspolitik von US-Präsident Donald Trump besondere Bedeutung zu. Zu dem Treffen in Kanada wird auch US-Außenminister Marco Rubio erwartet. Kritiker werfen Trump vor, die regelbasierte internationale Zusammenarbeit zu torpedieren und lieber auf bilaterale Abkommen und Deals zu setzen. So droht er derzeit mit einem US-Boykott des Gipfels der G20-Runde der führenden Industrie- und Schwellenländer am 22. und 23. November im südafrikanischen Johannesburg.

    Wadephul: Enger abstimmen, um Wohlstand zu verteidigen

    Die von Kanada hervorgehobenen Themen maritime Sicherheit und kritische Rohstoffe seien von globaler, aber auch von konkreter Bedeutung für Deutschland etwa bei Verteidigung, Handel und wirtschaftlicher Widerstandsfähigkeit, erklärte der Bundesaußenminister. Die Gefährdung von Handelsrouten, gekappte Unterseeleitungen oder unterbrochene Lieferketten könnten Produktionsbänder jederzeit zum Stillstand bringen und Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze erheblich gefährden. Er wolle sich mit den G7-Partnern noch enger abstimmen und "Hand in Hand zusammenarbeiten, um unseren Wohlstand zu verteidigen".

    Die G7-Runde werde auch ihre Antworten auf internationale Krisen abstimmen, erklärte Wadephul. So bleibe man entschlossen, der Ukraine im Kampf um einen gerechten Frieden beizustehen. Zudem sei man sich einig, dass es im Nahen Osten jetzt entscheidend sei, dass die Waffenruhe halte und der Wiederaufbau im Gazastreifen beginnen könne. Auch bei den Krisen in Sudan und Haiti wolle man zur Stabilisierung beitragen./bk/DP/jha






    dpa-AFX
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