Aktie taucht ab

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    SoftBank hat gesamte Nvidia-Beteiligung verkauft – für neue KI-Milliardenwette

    Der japanische Tech-Gigant zieht die Reißleine bei Nvidia. Masayoshi Son will mit Milliarden-Investments in OpenAI und Co. die KI-Zukunft dominieren.

    Für Sie zusammengefasst
    • SoftBank verkauft Nvidia-Anteile für 5,83 Mrd. USD.
    • Milliarden-Investitionen in KI, Fokus auf OpenAI.
    • Neuausrichtung: Weg von reifen Tech, hin zu KI.
    • Report: Die Jahresendrallye rollt an
    Aktie taucht ab - SoftBank hat gesamte Nvidia-Beteiligung verkauft – für neue KI-Milliardenwette

    SoftBank hat seine gesamte Beteiligung an Nvidia verkauft und damit rund 5,83 Milliarden US-Dollar eingenommen. Der Schritt markiert den vollständigen Ausstieg des japanischen Technologiekonzerns aus dem US-Chiphersteller und soll Mittel für massive neue KI-Investitionen freisetzen. Die Nvidia-Aktie gab nach der Meldung im vorbörslichen Handel um über 1,6 Prozent nach.

    Der Verkauf von 32,1 Millionen Nvidia-Aktien erfolgte im Oktober und ist Teil einer breiter angelegten Strategie zur "Monetarisierung von Vermögenswerten", wie Finanzvorstand Yoshimitsu Goto erklärte. "Wir möchten Investoren zahlreiche Anlagemöglichkeiten bieten und gleichzeitig unsere Finanzkraft erhalten", sagte er. SoftBank nutze die Verkäufe, "damit das Kapital für unsere Finanzierung verwendet werden kann".

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    Neben Nvidia trennte sich SoftBank auch von einem Teil seiner Beteiligung an T-Mobile für 9,17 Milliarden US-Dollar. Die Mittel sollen in ein ambitioniertes KI-Investitionsprogramm fließen, zu dem unter anderem die geplante 500-Milliarden-Dollar-Initiative "Stargate" für US-Rechenzentren gehört. Analyst Rolf Bulk von New Street Research betonte, der Schritt sei "keine vorsichtige Haltung gegenüber Nvidia", sondern notwendig, um bis zu 30,5 Milliarden US-Dollar an geplanten KI-Investitionen zu finanzieren – darunter 22,5 Milliarden US-Dollar für OpenAI und 6,5 Milliarden US-Dollar für Ampere Computing.

    SoftBank bleibt trotz des Ausstiegs eng mit Nvidia verflochten, da zahlreiche Projekte des Konzerns auf deren Chips basieren. Gründer Masayoshi Son verfolgt das Ziel, SoftBank als zentrale Plattform für die KI-Infrastruktur der nächsten Generation zu positionieren. Über den Vision Fund 2 will das Unternehmen die gesamten 22,5 Milliarden US-Dollar investieren, die für OpenAI zugesagt wurden, und plant zusätzlich den Kauf des US-Chipdesigners Ampere für 6,5 Milliarden US-Dollar sowie der Robotiksparte von ABB für 5,4 Milliarden US-Dollar.

    Der Vision Fund selbst verzeichnete im zweiten Quartal einen Gewinn von 19 Milliarden US-Dollar – gestützt durch die Beteiligungen an OpenAI und PayPay. Insgesamt meldete SoftBank einen Nettogewinn von 2,5 Billionen Yen (16,2 Milliarden US-Dollar), den höchsten seit drei Jahren. Der Marktwert des Konzerns war zuvor stark gestiegen, bevor Gewinnmitnahmen und Sorgen über eine mögliche KI-Blase die Aktie zuletzt belasteten.

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    Mit dem Verkauf von Nvidia-Aktien unterstreicht SoftBank seine strategische Neuausrichtung: weg von reifen Tech-Beteiligungen, hin zu aggressiven Investitionen in die KI-Industrie. Der Schritt stärkt die Liquidität und zeigt zugleich, wie entschlossen Masayoshi Son seine "All-in"-Wette auf künstliche Intelligenz fortsetzt – trotz wachsender Zweifel an der Nachhaltigkeit des globalen KI-Booms.

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    Autorin: Gina Moesing, wallstreetONLINE Zentralredaktion



    Reports
    Die Jahresendrallye rollt an
    nicht bei Nvidia, Palantir & Co



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    Verfasst vonRedakteurGina Moesing
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