Netz-Revolution
Satelliteninternet von Musk: Starlink revolutioniert die Internetverbindung!
Vodacom und Elon Musks Starlink schließen sich zusammen, um Millionen Menschen in Afrika schnellen Internetzugang zu bringen – auch in entlegene Regionen.
- Vodacom und Starlink bringen schnelles Internet nach Afrika.
- Kooperation verbessert Netzabdeckung in ländlichen Regionen.
- Regierung prüft Reformen für digitale Gleichheit und Zugang.
- Report: Renditeturbo 2026 –
Der südafrikanische Telekomriese Vodacom Group arbeitet künftig mit Elon Musks Satellitenfirma Starlink zusammen, um die Breitbandversorgung auf dem afrikanischen Kontinent massiv auszubauen. Das Unternehmen, das jeweils zur Hälfte Vodafone und dem südafrikanischen Telekommunikationskonzern Telkom Group gehört, will Starlinks Satellitenverbindungen in sein Mobilfunknetz integrieren. Dadurch sollen sowohl die Netzabdeckung als auch die Leistung in ländlichen Regionen deutlich verbessert werden, teilten beide Firmen in einer gemeinsamen Erklärung mit.
"Zuverlässige, schnelle Verbindung für mehr Menschen"
"Starlink bedient bereits Menschen, Unternehmen und Organisationen in 25 afrikanischen Ländern", sagte Chad Gibbs, Vizepräsident von SpaceX, dem Betreiber des Starlink-Netzwerks.
"Durch die Zusammenarbeit mit Vodacom kann Starlink nun noch mehr Kunden eine zuverlässige, schnelle Verbindung bieten."
Starlink setzt weltweit auf Partnerschaften, um Internetdienste in abgelegene Regionen zu bringen. Dabei vermeidet das Unternehmen Beteiligungen oder Eigentumsmodelle, die in Südafrika bislang Voraussetzung für den Betrieb sind.
Regierung prüft neue Regeln
Die südafrikanische Regierung denkt derzeit über eine Reform der Branchenvorgaben nach. Statt der bisher verpflichtenden 30-Prozent-Black-Ownership-Quote könnten künftig sogenannte "Equity-Equivalent"-Programme greifen. Diese würden Unternehmen erlauben, in Infrastrukturprojekte, Digitalinitiativen oder Forschungsprogramme zu investieren, die benachteiligten Bevölkerungsgruppen zugutekommen. In anderen Branchen, etwa in der Autoindustrie, ist ein solches Modell längst Standard: 2019 gründeten Hersteller wie BMW, Ford und Toyota einen Fonds zur Förderung benachteiligter Gruppen.
Expansion auf Lizenzbasis
Wann und wo das neue Satelliten-gestützte Angebot startet, hängt laut Vodacom-Chef Shameel Joosub von der jeweiligen Lizenzierung ab. "Der Rollout wird davon abhängen, wo die Dienste zugelassen sind", erklärte Joosub.
Neben dem Netzaufbau wird Vodacom künftig auch Starlink-Hardware und -Dienste an Unternehmen und kleinere Betriebe in Afrika vertreiben. Die Kooperation passt zu Vodacoms langfristiger Strategie, bis 2030 insgesamt 260 Millionen Mobilfunkkunden und 120 Millionen Nutzer seiner Finanzdienstleistungen zu gewinnen.
Ein Schritt Richtung digitaler Gleichheit
Mit dem Schulterschluss von Vodacom und Starlink könnte Afrika seinem Ziel eines flächendeckenden Internetzugangs näherkommen. Für Millionen Menschen in ländlichen Gebieten, die bislang kaum Anschluss an die digitale Welt haben, wäre das ein entscheidender Fortschritt – und für Vodacom ein gewaltiger Wettbewerbsvorteil in einem Markt mit enormem Wachstumspotenzial.
Saskia Reh, wallstreetONLINE Redaktion
Die Vodacom Group Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Plus von +0,71 % und einem Kurs von 7,10EUR auf Tradegate (12. November 2025, 11:40 Uhr) gehandelt.

