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    Salzgitter senkt Prognose für 2025: Stahlkonzern kämpft mit Nachfrage

    Salzgitter senkt Prognose für 2025: Stahlkonzern kämpft mit Nachfrage

    Der Stahlkonzern Salzgitter hat seine Prognose für das Jahr 2025 erneut nach unten korrigiert. Das Unternehmen rechnet nun mit einem Umsatz von über neun Milliarden Euro und einem operativen Gewinn (EBITDA) zwischen 300 und 350 Millionen Euro. Zuvor hatte Salzgitter einen Umsatz von bis zu 9,5 Milliarden Euro und einen Gewinn von bis zu 400 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Die anhaltend schwache Nachfrage nach Stahl führt zu einer gedämpften Marktentwicklung, und obwohl es erste Anzeichen moderater Preissteigerungen gibt, werden diese voraussichtlich erst im kommenden Jahr spürbare Auswirkungen auf die Ergebnisse haben.

    Für 2025 erwartet Salzgitter einen Vorsteuerverlust zwischen 50 und 100 Millionen Euro, was eine Anpassung gegenüber der vorherigen Prognose darstellt, die einen Verlust von bis zu 100 Millionen Euro oder bestenfalls ein ausgeglichenes Ergebnis vorsah. Finanzchefin Birgit Potrafki äußerte sich positiv über die neuen Schutzmaßnahmen der Europäischen Kommission, die darauf abzielen, den europäischen Stahlsektor zu stärken. Diese Maßnahmen beinhalten eine nahezu Halbierung der zollfreien Einfuhrquoten für Stahl und die Einführung einer Importabgabe von 50 Prozent für darüber hinausgehende Lieferungen. Diese Schritte sollen sicherstellen, dass die Stahlproduktion in der EU langfristig profitabel bleibt.

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    Analysten zeigen sich jedoch vorsichtig. Trotz der trüben Aussichten stieg die Salzgitter-Aktie am Montagmorgen um 6 Prozent auf 29,66 Euro, was auf bessere als erwartete Neunmonatszahlen zurückzuführen ist. Der Verlust vor Steuern betrug 72,7 Millionen Euro, während Analysten mit einem Minus von 90 Millionen Euro gerechnet hatten. Das EBITDA lag bei 224 Millionen Euro, was leicht über dem Marktkonsens von 219 Millionen Euro liegt. Analyst Cole Hathorn von Jefferies hält an seiner neutralen Bewertung fest und belässt das Kursziel bei 25 Euro.

    Potrafki bleibt jedoch vorsichtig optimistisch und hofft auf eine wirtschaftliche Erholung im nächsten Jahr, die zu einer Verbesserung der Ertragslage führen könnte. Insgesamt bleibt Salzgitter aufgrund der anhaltenden konjunkturellen Schwäche und der damit verbundenen Margendrucksituation für das Gesamtjahr 2025 vorsichtig. Die Margen werden voraussichtlich unter Druck bleiben, und die positiven Effekte der Preissteigerungen werden erst 2026 sichtbar werden.



    Salzgitter

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    Die Salzgitter Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Plus von +0,07 % und einem Kurs von 30,25EUR auf Lang & Schwarz (13. November 2025, 07:42 Uhr) gehandelt.





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    Salzgitter senkt Prognose für 2025: Stahlkonzern kämpft mit Nachfrage Der Stahlkonzern Salzgitter hat seine Prognose für das Jahr 2025 erneut nach unten korrigiert. Das Unternehmen rechnet nun mit einem Umsatz von über neun Milliarden Euro und einem operativen Gewinn (EBITDA) zwischen 300 und 350 Millionen Euro. Zuvor …

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