Chrupalla bleibt bei Russland-Aussagen

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    Bezwecke Entspannungspolitik

    Für Sie zusammengefasst
    • Chrupalla bleibt bei Russland-Äußerungen trotz Kritik.
    • Er fordert Entspannungspolitik und Friedenssucht.
    • Polen könnte laut Chrupalla auch Gefahr darstellen.

    BERLIN (dpa-AFX) - Trotz Kritik auch aus den eigenen Reihen hält AfD-Chef Tino Chrupalla an seinen Äußerungen zu Russland fest. Angesprochen darauf, was er mit der Aussage bezwecke "Putin hat mir persönlich nichts getan", sagte Chrupalla im ZDF-"Morgenmagazin": "Was ich damit bezwecke, ist ganz klar eine Entspannungspolitik, die wir endlich brauchen. Wir müssen aufeinander zugehen, damit wir einen Krieg, einen größeren Krieg in Europa verhindern." Zuvor hatten Parteifreunde Chrupalla für seine Äußerungen über Russland und den Nato-Partner Polen kritisiert.

    Im "Morgenmagazin" sagte der AfD-Chef, es müsse darum gehen, keine Soldaten "in irgendwelche fremden Kriege" zu schicken. "Wir müssen nicht kriegstüchtig in diesem Land werden. Wir müssen endlich friedenssüchtig werden. Das ist mein Ansatz und dafür kämpfe ich."

    Chrupalla hatte am Dienstag in der ZDF-Talkshow "Markus Lanz" gesagt, er sehe aktuell durch Russland keine Gefahr für Deutschland. Auf die Frage, ob er keinen hybriden Krieg sehe und die Situation in der Ukraine mit Millionen Menschen auf der Flucht, sagte er, jedes Land könne eine Gefahr für Deutschland werden.

    Lanz fragte nach, ob er damit beispielsweise auch Luxemburg, Polen oder Finnland meine. "Natürlich kann auch Polen für uns eine Gefahr sein", sagte Chrupalla, weil dieses einen Verdächtigen der Sprengung der Nord-Stream-Pipelines nicht ausliefere. Zur Person von Präsident Wladimir Putin sagte er: "Mir hat er nichts getan."

    AfD-Verteidigungspolitiker: "Polen ist Nato-Partner"

    Darauf angesprochen bekräftigte Chrupalla seine Meinung. "Also ganz ehrlich, es kann jedes Land natürlich zu einer Gefahr werden und da geht es nicht bloß militärische Gefahr. Es geht wirtschaftliche Gefahren, Zölle, wenn ich zum Beispiel China sehe, wenn ich die USA sehe." Auch das seien Gefahren, die abgewehrt werden müssten und wo man diplomatisch ins Gespräch kommen und auf Verhandlungen setzen müsse.

    Kritik an den Aussagen hatte der verteidigungspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Rüdiger Lucassen, geäußert. Der frühere Bundeswehr-Oberst sagte der "Bild" am Mittwoch: "Wir sehen jede Woche russische Waffensysteme in Gebieten, wo sie nichts verloren haben. Wir sehen einen Staat, der keine Bereitschaft zeigt, in Richtung Frieden zu gehen." Es habe nichts mit Politik zu tun, über Polen als Gefahr zu reden. "Polen ist Nato-Partner, unsere Streitkräfte sind in einem gemeinsamen Korps integriert. Eine solche Theorie ist abstrus."/jr/DP/zb






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