Auch Geld aus Deutschland

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    Diese 37 Tech-Giganten, Krypto-Milliardäre, "Freunde" zahlen für Trumps Ballsaal

    Der 300-Millionen-Dollar-Ballsaal im Weißen Haus wird laut Trunmp von Freunden und Unterstützern mitfinanziert. Die Liste der Spender ist lang. Hinter den Spenden steckt weit mehr als bloße Großzügigkeit.

    Für Sie zusammengefasst
    • Trump finanziert Ballsaal mit Spenden von Konzernen
    • Spenderliste zeigt enge Verbindungen zur Politik
    • Projekt symbolisiert Machtverflechtung in Washington
    • Report: Die Jahresendrallye rollt an
    Auch Geld aus Deutschland - Diese 37 Tech-Giganten, Krypto-Milliardäre, "Freunde" zahlen für Trumps Ballsaal

    US-Präsident Donald Trump hat ehrgeizige Pläne für die Renovierung des Weißen Hauses: Ein prunkvoller Ballsaal für Staatsbankette und Galas soll entstehen – Preis: rund 300 Millionen US-Dollar. Laut Trump werde das Projekt "zu 100 Prozent von mir und einigen meiner Freunde bezahlt". Nun zeigt die veröffentlichte Spenderliste, wer diese "Freunde" sind – und was sie sich davon versprechen könnten.

    Die 37 auf der Liste genannten Spender reichen von Tech-Konzernen über Kryptofirmen bis zu Milliardären und Lobbyakteuren. Offiziell heißt es, es handle sich um private Beiträge zur "Erneuerung amerikanischer Traditionen". Doch zwischen den Zeilen ist klar: Viele der Spenden kommen von Unternehmen mit starkem Interesse an politischen Entscheidungen der Trump-Regierung.

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    Die Liste ist unvollständig. Unter anderem fehlen Carrier Group, die eine Spende für eine Klimaanlage für den Ballsaal angeboten hat, und der KI-Chipriese Nvidia, dessen CEO Jensen Huang öffentlich über seine Spende gesprochen hat, berichtet die Nachrichtenagentur AP.

     

    Tech-Giganten und Datenmacht

    Amazon (Jeff Bezos) – setzt auf gute Beziehungen zu Washington; der Konzern profitiert von Regierungsaufträgen für Cloud-Dienste.

    Apple (Tim Cook) – will Steuerstreitigkeiten in Europa und Handelszölle vermeiden; kündigte Milliardeninvestitionen in die US-Produktion an.

    Google (Sundar Pichai) – nach früheren Antitrust-Klagen bemüht um Entspannung; YouTube-Zahlungen fließen indirekt in den Ballsaal-Fonds.

    Meta (Mark Zuckerberg) – einst im Clinch mit Trump, jetzt auf der Suche nach regulatorischer Stabilität für KI und Plattformgeschäft.

    Palantir (Peter Thiel) – Datenanalysefirma mit engen Verbindungen zur Regierung; profitiert massiv von Sicherheitsverträgen.

    Microsoft (Satya Nadella) – will Trumps Lockerung bei KI-Regeln nutzen; pflegt enge Kontakte ins Weiße Haus.

    HP und Micron – positionieren sich als US-Technologie-Champions, um von Subventionen und Regierungsprogrammen zu profitieren.

     

    Medien, Tabak und Verteidigung

    T-Mobile, Comcast, Hard Rock International – Unternehmen mit laufenden Regulierungs- oder Genehmigungsinteressen. Besonders interessant ist dabei, dass die US-Mobilfunktochter der Deutschen Telekom, T-Mobile, auf der Liste steht, auch wenn es von offizieller Seite hieß, dass keine ausländischen Personen oder Organisationen unter den Spendern seien. Der Mobilfunkanbieter steht in indirekter Verbindung zu Trump Mobile, das von der Familie des Präsidenten kontrolliert wird und im Rahmen eines Lizenzvertrags goldene Telefone und Mobilfunkdienste anbietet.

    Altria & Reynolds American – setzen auf Trump, um ein Menthol-Verbot und schärfere Vaping-Regeln zu verhindern.

    Lockheed Martin & Booz Allen Hamilton – sichern sich Einfluss bei milliardenschweren Rüstungsaufträgen.

     

    Kryptomilliardäre und Digital-Lobbyisten

    Coinbase (Brian Armstrong) – kämpft für deregulierte Kryptomärkte und enge Verbindung zur Trump-Regierung.

    Ripple – nach der Beilegung eines SEC-Verfahrens dankt der Konzern mit einer großzügigen Spende.

    Tether (Paolo Ardoino) – sichert sich politischen Rückhalt für stabile Rahmenbedingungen im US-Markt.

    Cameron & Tyler Winklevoss – Gründer der Gemini-Börse, deren Rechtsstreit mit der SEC unter Trump ausgesetzt wurde.

     

    Energie, Industrie und alte Unterstützer

    Caterpillar – profitiert von Infrastrukturprojekten und gelockerten Handelsbeschränkungen.

    NextEra Energy – will beim Energiebedarf der KI-Rechenzentren mitverdienen.

    Union Pacific – steht vor einer milliardenschweren Bahnfusion, die Trumps Zustimmung braucht.

    Paolo Tiramani (Boxabl) – modularer Wohnbau-Unternehmer, früherer Trump-Spender.

     

    Philanthropen und politische Schwergewichte

    Miriam Adelson (Adelson Family Foundation) – enge Trump-Vertraute, treibende Kraft hinter pro-israelischer Politik.

    Woody Johnson (Betty Wold Johnson Foundation) – ehemaliger Trump-Botschafter, weiterhin aktiver Unterstützer.

    Isaac & Laura Perlmutter – Ex-Marvel-Chef und langjährige Förderer von Trumps Gesundheitsinitiativen.

    Howard Lutnick (Ex-Chef Cantor Fitzgerald) – Trumps Handelsminister, Krypto-Fan und Großspender.

    Kelly Loeffler & Jeffrey Sprecher – Ex-Senatorin und NYSE-Chef mit direktem Draht in die Administration.

    Trumps Ballsaal ist mehr als ein Prachtprojekt – er wird zum Symbol der Verflechtung von Wirtschaft, Politik und persönlicher Loyalität. Die Spenderliste zeigt: Wer heute in Washington mitfeiern will, zahlt nicht nur für Musik und Marmor, sondern auch für Nähe zur Macht.

    Autor: Ingo Kolf, wallstreetONLINE Redaktion


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    Verfasst vonRedakteurIngo Kolf
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