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    DAX vom Siemens-Clan ausgebremst – Schwache Wall Street sorgt für den Rest

    Die Siemens-Familie wurde heute zum Spielverderber für dieAmbitionen des DAX, in den kommenden Handelstagen das Allzeithoch und vielleicht noch vor Weihnachten die 25.000er Marke anlaufen zu können.

    Es war Kapitalmarkttag in München und dem Management ist es scheinbar nicht gelungen, Analysten und Investoren von Zahlen, Zielen und Zukunft der Medizintechnik-Tochter Healthineers im Konzern zu überzeugen.

    Gerade Letzteres könnte einer von zwei Gründen für die heutigen Kursverluste beim DAX-Schwergewicht Siemens gewesen sein: Zum einen dürften vielen Investoren die Schritte zur Abspaltung und Entkonsolidierung der nicht mehr ins Zukunftskonzept passenden Sparte wegen steuerlicher und rechtlicher Hürden zu langsam gehen. Denn bis das Thema tatsächlich abgeschlossen ist und alle finanziellen Mittel aus dem Deal für andere Investitionen zur Verfügung stehen, könnten noch ein paar Jahre ins Land gehen. Zum anderen wurde vieles von dem, was heute bekannt wurde, in den vergangenen Wochen bereits in den Siemens-Kurs eingepreist und die nun heute offiziell verkündeten Ziele der zukünftigen „One Tech Company“ Siemens sorgten eher für Gewinnmitnahmen statt für weitere Käufe.

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    Ohne die drei Familienmitglieder aus München hätte im DAX heute erstens sogar ein Plus auf der Anzeigetafel stehen können und wäre zweitens der kurzfristige Aufwärtstrend nicht in Gefahr geraten. Denn mit einer Gesamtgewichtung von gut 15 Prozent und Verlusten zwischen vier und acht Prozent gehen heute rund 270 Minuspunkte auf das Familienkonto. Am Nachmittag setzte zudem noch eine Schwäche an der Wall Street ein, die den Index wieder in Richtung 24.000 Punkte drückte. Bleibt abzuwarten, ob sich die Aktienkäufer von diesem kleinen Rückschlag beeindrucken lassen oder nach einer Pause in den kommenden Tagen am Ball bleiben.

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    Christine Romar
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    Christine Romar ist seit Juni 2025 Head of Europe bei CMC Markets. Zuvor verantwortete sie bei der Citi als Head of EMEA Public Listed Products Sales & Distribution das Geschäft mit strukturierten Produkten. Vorherige Stationen ihrer beruflichen Karriere waren die BNP Paribas und die Bank Vontobel. Christine Romar beschäftigt sich seit 30 Jahren mit den Finanzmärkten. Ihr Schwerpunkt liegt auf der fundamentalen Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte unter makroökonomischen Aspekten wie Zinsen, Konjunktur und Geldpolitik.
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    Verfasst von Christine Romar
    Aktien Frankfurt Schluss DAX vom Siemens-Clan ausgebremst – Schwache Wall Street sorgt für den Rest Die Siemens-Familie wurde heute zum Spielverderber für dieAmbitionen des DAX, in den kommenden Handelstagen das Allzeithoch und vielleicht noch vor Weihnachten die 25.000er Marke anlaufen zu können.

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