Börse, Baby
KI-Hype entzaubert: Warum es keine Künstliche Intelligenz gibt
Gibt es gar keine KI? Sitzen wir einem riesengroßen Bluff auf, einer Blase, die bald platzt?
- KI könnte eine Blase sein, die bald platzt.
- Investitionen in KI ersetzen bestehende Gelder.
- Ist KI wirklich so intelligent, wie behauptet?
- Report: Die Jahresendrallye rollt an
Dass die KI Fehler macht und nicht perfekt ist, weiß mittlerweile jeder, der mit ihr arbeitet. Optimisten sagen: Es ist nur eine Frage der Zeit bis sich das verbessert.
Nachdem die Industrielle Revolution uns den größten Teil der körperlichen Arbeit abgenommen hat, nimmt uns jetzt die Künstliche Intelligenz die geistige Arbeit ab. Oder nicht? Verdummen wir mit ihrer Nutzung?
An der Börse wurde in diesem Jahr alles gekauft, was auch nur ansatzweise mit KI zu tun hatte. Und genauso wurde alles gnadenlos abgestraft, was in den Verdacht gekommen war, KI nicht anzuwenden oder zu Geld machen zu können.
Ferdinand Hammer (links) und Krischan Orth fragen nach der Intelligenz der KI
Aber schauen wir genau hin: Zunächst könnten diese Investitionen eine KI-Blase befördern. Wenn nämlich Gelder von A nach B geschoben werden und die Zulieferer zugleich Kunden, Abnehmer und Produzenten sind; also kein Mehrwert ensteht. Zum anderen sind die Investitionen gar nicht so massiv.
Wenn man die Tech-Investionen genauer betrachtet, erkennt man, dass sie das Bruttoinlandsprodukt (BIP) nicht überdurchschnittlich erhöhen: Ihr Anteil liegt genau im Median der vergangenen Jahre, so bei zwei bis vier Prozent des BIP. Das heißt es findet eine massive Verlagerung in KI-Investitionen statt, die andere ersetzt. Ein "Mehr" springt dabei nicht raus.
Und zu guter Letzt: Ist Künstliche Intelligenz wirklich so intelligent, wie alle behaupten?
In dieser Folge von Börse, Baby! sprechen Krischan Orth und Ferdinand Hammer über die Grenzen großer Sprachmodelle – und welche Konsequenzen das für die Börse hat.
Hört direkt rein – unseren Podcast "Börse, Baby!" gibt es überall, wo es Podcasts gibt, zum Beispiel auf:
Autor: Krischan Orth, wallstreetONLINE Redaktion

