Milliarden für Rechenzentren
Der Daten-Deal des Jahres: ACS und BlackRock starten ein Mega-Projekt!
ACS und BlackRock bauen ein globales Netzwerk neuer Rechenzentren. Der Milliarden-Pakt soll den wachsenden Hunger nach KI- und Cloudpower stillen.
- ACS und BlackRock gründen Joint Venture für Rechenzentren.
- 1,7 Gigawatt Leistung zur Deckung von KI- und Cloud-Nachfrage.
- Investitionen von 1 Milliarde Euro plus erfolgsabhängige Zahlungen.
- Report: Die Jahresendrallye rollt an
Der spanische Baukonzern ACS und BlackRocks Sparte Global Infrastructure Partners haben ein gemeinsames Unternehmen gegründet, das Rechenzentren mit einer Leistung von 1,7 Gigawatt entwickeln soll. Beide Seiten halten jeweils 50 Prozent. Das Startportfolio ist auf rund 2 Milliarden Euro bewertet. Für ACS entsteht laut eigener Mitteilung ein Kapitalgewinn von 100 Millionen Euro.
Fokus auf KI und Cloud treibt Ausbau
Die neue Plattform bündelt die Rechenzentrumsprojekte, die ACS bereits in Europa, den Vereinigten Staaten und Australien vorantreibt. Das Unternehmen verfolgt seit einiger Zeit das Ziel, Infrastruktur für die stark steigende Nachfrage nach künstlicher Intelligenz und Cloud-Diensten zu bauen. ACS prüft zusätzlich Projekte mit mehr als 11 Gigawatt potenzieller Kapazität in Nordamerika, Europa und der Asien-Pazifik-Region, die später ebenfalls in das Joint Venture integriert werden könnten.
Milliardeninvestitionen und erfolgsabhängige Zahlungen
Beide Partner wollen rund 1 Milliarde Euro investieren. Zusätzlich ist eine variable Zahlung von bis zu 1 Milliarde Euro vorgesehen, die an Meilensteine bei der Vermarktung der Projekte gekoppelt ist. Für Vorhaben, die sich noch in der Analyse befinden, könnte ein weiterer Bonus von bis zu 200 Millionen Euro anfallen. ACS verweist darauf, bereits mehr als 5,5 Gigawatt an Rechenzentrumskapazität gebaut zu haben.
Branchenumfeld und Marktgerüchte
Die Ankündigung folgt einem Bericht der Wirtschaftszeitung Expansion, die am Vortag über einen bevorstehenden Deal berichtet hatte. Das Blatt sprach von einem potenziellen Gesamtvolumen von bis zu 23 Milliarden Euro, darunter 5 Milliarden Euro an Eigenkapital und 18 Milliarden Euro an Fremdfinanzierung.
Saskia Reh, wallstreetONLINE Redaktion
