Revolution im Bereich Tiernahrung
Zwei neue weltweite Umfragen zeigen wachsende Offenheit der Tierhalter für nachhaltige Ernährung von Hunden und Katzen
London, UK / Access Newswire / 14. November 2025 / Zwei zukunftsweisende in der Fachzeitschrift Animals veröffentlichte Studien haben eingehend untersucht, wie Hunde- und Katzenhalter nachhaltigere Tiernahrungsoptionen wahrnehmen. Unter der Leitung von Jenny L. Mace, Alexander Bauer, Andrew Knight und Billy Nicholles wirft die Studie ein neues Licht auf das Potenzial alternativer Proteine und pflanzlicher Ernährung im Heimtierbereich.
Studie 1 – Hunde: ‚Akzeptanz nachhaltiger Hundenahrung durch Verbraucher: Eine Umfrage unter 2.639 Hundehaltern‘
In der ersten Studie befragte das Team 2.639 Hundehalter weltweit. Rund 84 % der Befragten fütterten ihre Hunde derzeit entweder mit herkömmlicher oder roher Fleischnahrung. Allerdings gaben 43 % dieser Gruppe an, dass sie dennoch mindestens eine Art von nachhaltigerem Hundefutter (wie vegane, vegetarische oder aus kultiviertem Fleisch hergestellte Rezepturen) in Betracht ziehen würden.
Unter den alternativen Optionen war Hundefutter auf Basis von kultiviertem Fleisch (gewählt von 24 % dieser Befragten) am akzeptabelsten, verglichen mit vegetarischem (17 %) und veganem (13 %) Hundefutter. Auf die Frage, welche Eigenschaften diese Alternativen aufweisen müssten, um gewählt zu werden, standen die ausgewogene Ernährung (gewählt von 85 %) und die Gesundheit des Haustieres (83 %) an erster Stelle.
Studie 2 – Katzen: ‚Akzeptanz nachhaltiger Katzennahrung durch Verbraucher: Eine Umfrage unter 1.380 Katzenhaltern‘
Die Begleitstudie sammelte Antworten von 1.380 Katzenhaltern. Insgesamt fütterten 89 % dieser Halter ihre Katzen mit herkömmlicher oder roher Fleischnahrung. Allerdings hielt etwas mehr als die Hälfte – 51 % – dieser Gruppe mindestens eine der nachhaltigeren Optionen für akzeptabel.
Die beliebtesten Alternativen waren solche auf Basis von kultiviertem Fleisch (von 33 % dieser Gruppe gewählt), gefolgt von veganer Ernährung (18 %). Ähnlich wie bei Hunden waren die wichtigsten Eigenschaften, die alternative Ernährungsformen bieten müssten, um gewählt zu werden, eine gute Gesundheit der Haustiere (von 83 % gewählt) und eine ausgewogene Ernährung (80 %).
Unterschiede zwischen den Verbrauchern
Beide Studien ergaben, dass Tierhalter, die selbst weniger Fleisch essen oder ganz darauf verzichten, sowie diejenigen mit höherem Bildungsniveau, deutlich offener für alternative Ernährungsweisen für ihre Haustiere waren. Auch altersbedingte und regionale Unterschiede waren erkennbar: Ältere Verbraucher und Verbraucher aus Großbritannien waren oft weniger offen für Alternativen als Verbraucher aus anderen europäischen Ländern, Nordamerika oder Ozeanien, wenngleich die Unterschiede oft nicht signifikant waren.
