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    Dieselskandal: Prozessstart bei VW verzögert sich – Angeklagter im Krankenhaus!

    Dieselskandal: Prozessstart bei VW verzögert sich – Angeklagter im Krankenhaus!

    Der Betrugsprozess zur Aufklärung der Dieselaffäre bei Volkswagen (VW) hat mit Verzögerungen begonnen, da ein Angeklagter im Krankenhaus behandelt wird. Der Richter am Landgericht Braunschweig unterbrach die Verhandlung, da die Anklage ohne die Anwesenheit des Angeklagten nicht verlesen werden kann. Den fünf Angeklagten, darunter vier Männer und eine Frau, werden Betrug, Steuerhinterziehung und strafbare Werbung vorgeworfen. Die Unschuldsvermutung gilt bis zur rechtskräftigen Verurteilung.

    Die Staatsanwaltschaft wirft den ehemaligen VW-Führungskräften vor, über Jahre hinweg Behörden und Kunden in Europa und den USA über die Abgaswerte von Dieselfahrzeugen getäuscht zu haben. Im September 2015 wurde bekannt, dass VW die Abgaswerte durch versteckte Software manipulierte, anstatt teurere Abgastechnologien einzusetzen. Diese Enthüllungen führten zum Rücktritt von VW-Chef Martin Winterkorn und zu einer der größten Krisen in der Unternehmensgeschichte.

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    Der Prozess zielt darauf ab, die strafrechtliche Verantwortung der Angeklagten zu klären, die zwischen 2006 und 2015 in relevanten Abteilungen tätig waren. Ihnen wird vorgeworfen, die Manipulationen gewollt zu haben und durch ihre Positionen die Täuschungen ermöglicht zu haben. Die Vorwürfe betreffen etwa neun Millionen Fahrzeuge und könnten zu einem Vermögensschaden von mehreren Milliarden Euro führen. Die möglichen Strafen reichen von bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe für Betrug bis zu zehn Jahren in besonders schweren Fällen.

    In den USA wurden bereits Haftstrafen gegen frühere VW-Manager verhängt, während in Deutschland die Verfahren langsamer voranschreiten. Ex-Audi-Chef Rupert Stadler wurde wegen Betrugs zu einer Bewährungsstrafe verurteilt, und das erste große Betrugsverfahren in Braunschweig endete mit Verurteilungen von vier ehemaligen Führungskräften.

    Ein zentrales Thema des aktuellen Verfahrens ist die Abwesenheit von Martin Winterkorn, der nicht angeklagt ist, was von Verteidigern und der Staatsanwaltschaft kritisiert wurde. Sein separates Verfahren wurde aufgrund gesundheitlicher Probleme unterbrochen und später eingestellt. Die juristische Aufarbeitung des Dieselskandals zieht sich somit weiter hin und bleibt ein bedeutendes Thema in der deutschen Wirtschaft.

    Parallel dazu hat die Finanztochter von Volkswagen von Januar bis September 2025 einen operativen Gewinn von 2,89 Milliarden Euro erzielt, was einem Anstieg von 37 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Trotz der laufenden rechtlichen Probleme zeigt das Unternehmen wirtschaftlich positive Entwicklungen.



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    ISIN:DE0007664039WKN:766403

    Die Volkswagen (VW) Vz Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Minus von -1,51 % und einem Kurs von 97,64EUR auf Tradegate (14. November 2025, 22:26 Uhr) gehandelt.





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