Aumann AG: Aktienrückkauf und solide Geschäftsentwicklung trotz Rückgang
Die Aumann AG, ein führender Anbieter von Automatisierungslösungen, hat am 13. November 2025 mehrere wichtige Mitteilungen veröffentlicht, die sowohl den Erwerb eigener Aktien als auch die aktuelle Geschäftsentwicklung betreffen. In einer Stimmrechtsmitteilung informierte das Unternehmen über den Einzug von 1.428.183 eigenen Aktien, was die Gesamtzahl der ausgegebenen Aktien von 14.345.231 auf 12.917.048 reduzieren wird. Diese Maßnahme dient der Kapitalherabsetzung und wurde vom Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen.
In der Quartalsmitteilung für die ersten neun Monate 2025 berichtete Aumann von einer soliden Geschäftsentwicklung trotz eines herausfordernden Marktumfelds. Der Umsatz betrug 157,7 Millionen Euro, was einem Rückgang von 32,4 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Dennoch konnte die EBITDA-Marge von 10,8 % auf 11,6 % gesteigert werden, was auf erfolgreiche Kosteneinsparungen und eine Anpassung der Kapazitäten an die schwache Marktnachfrage zurückzuführen ist. Der Auftragseingang fiel mit 112,4 Millionen Euro um 28,9 % im Vergleich zum Vorjahr, wobei das Segment E-Mobility einen besonders starken Rückgang von 39,1 % auf 82,9 Millionen Euro verzeichnete.
Die Aumann AG sieht sich weiterhin mit Herausforderungen konfrontiert, darunter volatile politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen sowie eine zurückhaltende Investitionsbereitschaft im Automobilsektor. Dennoch gibt es positive Anzeichen, wie die steigenden Neuzulassungen von Elektrofahrzeugen, die auf mögliche zukünftige Investitionsimpulse hindeuten. Technologische Innovationen und staatliche Förderprogramme könnten ebenfalls zur Stabilisierung des Investitionsniveaus beitragen.
Im Segment Next Automation hingegen konnte Aumann einen Anstieg des Auftragseingangs um 35,1 % auf 29,4 Millionen Euro verzeichnen, was auf eine ausgeweitete Sales-Pipeline und verstärkte M&A-Aktivitäten zurückzuführen ist. Der Auftragsbestand belief sich zum 30. September 2025 auf 135,8 Millionen Euro, was im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang darstellt, jedoch weiterhin eine hohe Profitabilität aufweist.
Für das Gesamtjahr 2025 erwartet Aumann einen Umsatz zwischen 210 und 230 Millionen Euro bei einer EBITDA-Marge von 8 bis 10 %. Mit einer Nettoliquidität von 115,7 Millionen Euro und einer Eigenkapitalquote von 63,5 % ist das Unternehmen finanziell gut aufgestellt.
Die Aumann Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Minus von -2,00 % und einem Kurs von 11,74EUR auf Tradegate (14. November 2025, 22:26 Uhr) gehandelt.
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