Watzke vor Wahl

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    'Dinge, die mich sehr belastet haben'

    Für Sie zusammengefasst
    • Watzke will Präsident werden, nachdem Lunow zurücktritt.
    • Beziehung zu Lunow normalisiert sich nach Konflikten.
    • Rheinmetall-Deal verteidigt, Mitglieder entscheiden 2026.
    Watzke vor Wahl - 'Dinge, die mich sehr belastet haben'

    DORTMUND (dpa-AFX) - Eine Woche vor der Mitgliederversammlung von Borussia Dortmund hat sich Hans-Joachim Watzke im Interview mit dem Fanzine "schwatzgelb.de" über einige kontroverse Themen rund um den BVB geäußert. Der 66-Jährige, der sich nach 20 Jahren als Geschäftsführer nun zum Präsidenten des Clubs wählen lassen möchte, gab auch einen Einblick in seine Gefühlslage und im sogenannten Machtkampf um das Amt, um das sich der bisherige Präsident Reinhold Lunow - anders als zuvor angekündigt - nun nicht mehr bewirbt. Das gab Lunow im August bekannt.

    "Ich habe in den letzten sechs Monaten einiges erlebt, was ich vorher in 20 Jahren nicht erlebt habe. Dinge, die mich schon sehr belastet haben, auch persönlich", sagte der BVB-Chef, der überrascht davon war, dass Lunow zunächst doch noch einmal kandidieren wollte. Einen Machtkampf um das Amt wollte er aber nicht zulassen. Watzke erklärte, dass man sich wieder angenähert habe. "Reinhold und ich haben miteinander gesprochen und sind dabei, unser Verhältnis wieder zu normalisieren. Ein Verhältnis, das über viele, viele Jahre sehr gut war", sagte Watzke, für den das Präsidentenamt ein "Lebenstraum" ist.

    Keine Gegenstimme beim Rheinmetall-Deal

    Bei den unterschiedlichen Interessenlagen ging es wohl auch um den umstrittenen Vertrag mit Sponsor Rheinmetall. Watzke verteidigte die Entscheidung, die kein Alleingang war. "Sobald es eine Gegenstimme in einem Gremium gegeben hätte, hätten wir es nicht gemacht", erklärte der BVB-Geschäftsführer. Verärgert war er über die Situation danach. "Ich habe die Verträge unterschrieben und nachdem die Tinte trocken war, gab es dann auf einmal Verantwortungsträger, die sich davon distanziert haben", erklärte Watzke.

    Vor dem Vertragsende mit dem Rüstungskonzern im nächsten Jahr wolle er das Thema auf der Mitgliederversammlung 2026 noch einmal thematisieren. "Und wenn es dann so ist, dass die Mitglieder in der Mehrheit wollen, dass wir den Vertrag nicht verlängern, werde ich mich dafür verwenden", versprach Watzke. Allerdings hatten die Mitglieder bei der Versammlung 2024 bereits mehrheitlich gegen die Vertragsverlängerung gestimmt./ri/DP/he

    Borussia Dortmund

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    Zusätzliche Unternehmensinformationen zur Borussia Dortmund Aktie

    Die Borussia Dortmund Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Minus von -1,35 % und einem Kurs von 3,30 auf Tradegate (14. November 2025, 22:26 Uhr) gehandelt.

    Auf 7 Tage gesehen hat sich der Kurs der Borussia Dortmund Aktie um -0,75 % verändert. Der Verlust auf 30 Tage beträgt -1,64 %.

    Die Marktkapitalisierung von Borussia Dortmund bezifferte sich zuletzt auf 360,44 Mio..






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