Aktien Frankfurt Schluss

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    DAX in gefährlichem Terrain – Der Krug geht zum Brunnen, bis er bricht

    Unsicherheit ist Gift für die Börse – und von dieser gibt es derzeit zuhauf.

    Unsicherheit über die aktuelle Verfassung der amerikanischen Wirtschaft und Inflation mangels Daten wegen des Shutdowns: Daraus resultiert Unsicherheit über die zukünftige Geldpolitik der US-Notenbank; das wiederum schürt Unsicherheit über die Frage hinsichtlich der Bewertungen vor allem der heiß gelaufenen Technologieaktien. So bleiben die Investoren an der Wall Street hochnervös, schicken die Indizes hin und her und die Volatilität damit auf ein Mehrmonatshoch.

    Die erfolgsverwöhnten Anleger warten sehnlichst auf die stabile Gegenbewegung und neue Hochs in den Indizes, die sich aber nicht einstellen wollen. Stattdessen werden auch in New York die Erholungsversuche relativ schnell wieder abverkauft – ein Muster, das wir im Bullenmarkt der vergangenen drei Jahre nicht oft gesehen haben. Am Mittwochabend zieht das wohl wichtigste Unternehmen dieser Zeit Bilanz: Nvidia. Damit dürfte sich wohl erst in der zweiten Wochenhälfte ein Trend am Aktienmarkt ausbilden, beide Richtungen sind möglich.

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    Das gilt auch für den DAX, der in diesen Tagen angezählt durch den Ring taumelt. Sah es heute Morgen noch danach aus, als könnte eine Erholung wieder für den Sprung über die 24.000er Marke reichen, muss sich der Index nun wieder mit der immer wichtiger werdenden Unterstützungszone zwischen 23.500 und 23.600 Punkten beschäftigen. Frei nach dem Sprichwort „Der Krug geht zum Brunnen, bis er bricht“ wird es mit jedem Anlaufen dieser Region gefährlicher für den DAX. Ein kleiner negativer Impuls könnte dann schon ausreichen, um viele Verkaufsaufträge unterhalb dieser Zone schnell abzuräumen und den Ambitionen des DAX auf eine Jahresendrally endgültig einen Strich durch die Rechnung zu machen.

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    Christine Romar
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    Christine Romar ist seit Juni 2025 Head of Europe bei CMC Markets. Zuvor verantwortete sie bei der Citi als Head of EMEA Public Listed Products Sales & Distribution das Geschäft mit strukturierten Produkten. Vorherige Stationen ihrer beruflichen Karriere waren die BNP Paribas und die Bank Vontobel. Christine Romar beschäftigt sich seit 30 Jahren mit den Finanzmärkten. Ihr Schwerpunkt liegt auf der fundamentalen Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte unter makroökonomischen Aspekten wie Zinsen, Konjunktur und Geldpolitik.
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    Verfasst von Christine Romar
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