Europa vor dem Comeback?

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    JPMorgan: Raus aus überhitzen KI-Trades, bessere Chancen in Europa?

    Die US-Bank JP Morgan sieht den Wendepunkt für Europa nahen – und stuft die Eurozone wieder auf Übergewichten hoch.

    Für Sie zusammengefasst
    • JP Morgan sieht Wendepunkt für Eurozone nahen.
    • Optimismus: Europäische Aktienmärkte zeigen Fortschritte.
    • Chancen in Europa, trotz Warnung vor US-Momentum.
    • Report: Die Jahresendrallye rollt an
    Europa vor dem Comeback? - JPMorgan: Raus aus überhitzen KI-Trades, bessere Chancen in Europa?

    JPMorgan blickt nach einer schwachen Phase optimistischer auf die europäischen Aktienmärkte. Laut dem neuen Strategiepapier liefern immer mehr Unternehmen solide Ergebnisse – auch jenseits der bekannten US-Tech-Giganten. Besonders auffällig: Die Gewinne im S&P 500 ohne die Mag-7 wachsen so stark wie seit mehr als drei Jahren nicht.

    In Europa blieb die Bilanz 2025 dagegen noch blass. Die Eurozone hinkte mit einem erwarteten Gewinnrückgang von etwa 2,6 Prozent deutlich hinter den USA her. Doch das könnte sich drehen. JPMorgan rechnet damit, dass das Wachstumstempo im Euroraum von unter 1 Prozent auf rund 2 Prozent bis Ende 2026 zulegt. Das stärkere operative Umfeld, eine stabilere Währung und ein freundlicheres globales Konjunkturbild – insbesondere aus China – sollen den Exporteuren den Rücken stärken.

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    Auch die Stimmungsindikatoren ziehen an: Die Eurozone-PMIs klettern seit fünf Monaten, der deutsche Ifo-Index zeigt eine klare Erholung. Historisch folgen darauf oft positive Gewinnrevisionen. Besonders zyklische Sektoren wie Industrie, Banken, Rohstoffe und Konsumgüter gelten als Profiteure eines solchen Aufschwungs.

    JPMorgan warnt jedoch vor überhitzten Momentum-Trades in den USA und einer extremen Konzentration auf die AI-Werte. Das spreche für eine Rotation von Gewinnern zu Nachzüglern – sprich: Chancen eher in Europa, Indien, China und anderen Emerging Markets.

    Für 2026 sind die offiziellen Gewinnerwartungen in der Eurozone mit 15 Prozent zwar hoch, doch ein Drittel dieser Dynamik stammt allein aus dem Auto-Sektor und dürfte nach unten revidiert werden. Entscheidend sei aber: Selbst bei niedrigeren Schätzungen könnten europäische Aktien weiter laufen, da die Bewertung attraktiv und die Marktpositionierung nicht überzogen ist.

    Autor: Julian Schick, wallstreetONLINE Redaktion


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    Verfasst vonRedakteurJulian Schick
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