Extreme Angst!

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    VIX schaltet auf Alarmstufe Rot: Märkte brechen ein – Nvidia-Angst tobt!

    Der Sell-off hat den Markt fest im Griff. Der VIX steigt zweistellig, der Fear-&-Greed-Index signalisiert extreme Angst und die Futures rutschen weiter ab.

    Für Sie zusammengefasst
    • Sell-off dominiert Markt, VIX und Angst steigen stark.
    • Aktien und Bitcoin fallen, Nervosität vor Berichten.
    • Unsicherheit über Fed-Entscheidungen verstärkt Sorgen.
    • Report: Die Jahresendrallye rollt an
    Extreme Angst! - VIX schaltet auf Alarmstufe Rot: Märkte brechen ein – Nvidia-Angst tobt!

    Die Woche begann mit einem deutlichen Risikoabbau an den Märkten. Am Montag rutschten Aktien und Bitcoin ab, während die Nervosität vor zwei Terminen zunahm: den Quartalszahlen von Nvidia am Mittwoch und dem wegen des Government Shutdowns stark verzögerten Arbeitsmarktbericht für September, der am Donnerstag erwartet wird. Der Dow verlor 557 Punkte, der S&P 500 fiel um 0,92 Prozent, der Nasdaq um 0,84 Prozent.

    Besonders auffällig war der Sprung beim Volatilitätsindex VIX, der um 13 Prozent stieg und damit den höchsten Stresspegel seit Wochen signalisierte. Parallel erreichte der CNN Fear & Greed Index den Bereich "extreme Angst" und fiel auf den niedrigsten Stand seit Anfang April.

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    Der Ausverkauf traf vor allem Technologie- und Krypto-Werte. Bitcoin rutschte erstmals seit sieben Monaten unter 90.000 US-Dollar und hat in sechs Wochen über 28 Prozent verloren. Spekulative Anlagen standen allgemein unter Druck und große Tech-Titel belasteten den Markt: Nvidia verlor am Montag 1,83 Prozent und zog den S&P 500 nach unten, der zudem unter seinen 50-Tage-Durchschnitt fiel – eine wichtige technische Unterstützung. "Obwohl der langfristige Aufwärtstrend intakt ist, glauben wir, dass eine korrigierende Rückzugs-/Konsolidierungsphase eingesetzt hat", erklärte Craig Johnson von Piper Sandler.

    Die Unsicherheit über die kommenden Fed-Entscheidungen verstärkte die Nervosität. Händler sehen nur noch rund 40 bis 45 Prozent Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung im Dezember – weit entfernt von den über 90 Prozent vor einem Monat. "Die ab dieser Woche veröffentlichten Daten sollten ein klareres Bild … für eines der wichtigsten Risiken der kommenden Wochen liefern", sagte Mohit Kumar von Jefferies. Die Kombination aus hohen Bewertungen im KI-Sektor, steigender Emissionstätigkeit großer Tech-Konzerne und nachlassender Marktbreite verschärft die Sorgen zusätzlich.

    Entsprechend setzte sich die Schwäche in der Nacht auf Dienstag fort: Die Futures auf Dow, S&P 500 und Nasdaq 100 lagen am frühen Morgen zwischen 0,3 und 0,6 Prozent im Minus. Nvidia fiel vorbörslich erneut, während die Märkte ihre Positionierung für den mittwochs erwarteten KI-Megabericht anpassten. Internationale Börsen reagierten ebenfalls empfindlich: Der Nikkei verlor über 3 Prozent, die großen Chipwerte in Korea und Taiwan gaben deutlich nach.

    Im Mittelpunkt bleibt jedoch der Stimmungsumschwung. Der steigende VIX, der abrutschende Fear-&-Greed-Index und der breit angelegte Sell-off zeigen: Die Märkte fürchten eine Kombination aus überdehnten KI-Bewertungen, geopolitischen Unsicherheiten und einem möglicherweise härteren Fed-Kurs. Bis Nvidia meldet und der Arbeitsmarktbericht vorliegt, dürfte diese angespannte Lage anhalten.

    Autorin: Gina Moesing, wallstreetONLINE Redaktion



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    Verfasst vonRedakteurGina Moesing
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