ABB setzt sich ehrgeizigeres Margenziel
- ABB erhöht Finanzziele, besonders Gewinnmarge.
- EBITA-Marge künftig zwischen 18 und 22 Prozent.
- Umsatzwachstum bleibt bei 5 bis 7 Prozent.
ZÜRICH (dpa-AFX) - Der Technologiekonzern ABB erhöht seine bisherigen Finanzziele. Dabei zeigt sich das Unternehmen mit Blick auf die operative Gewinnmarge ambitionierter als bisher, das Umsatzwachstumsziel bleibt indes unverändert. Für die operative Gewinnmarge (EBITA) wird künftig ein Wert zwischen 18 und 22 Prozent angestrebt, wie das Unternehmen am Dienstag anlässlich eines Kapitalmarkttages mitteilte. Davor galt eine Zielvorgabe von 16 bis 19 Prozent. Dieser wurde noch von Björn Rosengren formuliert, dem Vorgänger des seit August 2024 amtierenden CEO Morten Wierod.
Nachdem für das laufende Geschäftsjahr eine EBITA-Marge am oberen Ende der Zielspanne von 16 bis 19 Prozent vorhergesagt wurde und dasselbe auch bereits 2024 gelungen war, kommt die Erhöhung der Margen-Bandbreite nicht überraschend. Konzernchef Wierod hatte zudem schon konkret wissen lassen, dass er eine Marge von über 19 Prozent "für möglich" halte. Und auch in Analystenkreisen wurde eine Erhöhung des Margenziels prognostiziert.
Unverändert bleibt die Zielsetzung für den Umsatz. ABB will organisch um 5 bis 7 Prozent wachsen. Zusätzlich sollen wie bisher Akquisitionen 1 bis 2 Prozent zum Umsatz beisteuern.
Außerdem wird das jährliche ROCE-Ziel auf "über 20" Prozent aktualisiert, von zuvor "über 18" Prozent./cf/ra/AWP/stk
Zusätzliche Unternehmensinformationen zur ABB Aktie
Die ABB Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Minus von -2,32 % und einem Kurs von 59,26 auf Lang & Schwarz (18. November 2025, 08:34 Uhr) gehandelt.
Auf 7 Tage gesehen hat sich der Kurs der ABB Aktie um -0,45 % verändert. Der Gewinn auf 30 Tage beträgt +2,48 %.
Die Marktkapitalisierung von ABB bezifferte sich zuletzt auf 115,15 Mrd..
