Hebel-Idee | Long-Chance

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    Keinen Bock mehr auf Verluste? Diese Aktie steigt gegen den Trend!

    Das drohende Platzen der KI-Blase sorgt für Verunsicherung und heftige Verluste am Aktienmarkt, doch US-Energieversorger Exelon stemmt sich gegen den Trend!

    Hebel-Idee | Long-Chance - Keinen Bock mehr auf Verluste? Diese Aktie steigt gegen den Trend!

    Willkommen zum wallstreetONLINE-TrendFinder – Exelon

    Wochenlang ist nach der Dauerrallye in den vergangenen Monaten über eine mögliche Korrektur am Aktienmarkt aufgrund der hohen Unternehmensbewertungen, insbesondere in der Technologiebranche, spekuliert worden. Jetzt ist sie (endlich) da – und sorgt sofort für Panik unter den zuletzt wenig verlusterprobten Anlegerinnen und Anlegern.

    Während der Volatilitätsindex VIX mit 25 Punkten deutlich im Warnbereich notiert, zeigt der von CNN ermittelte Fear & Greed Index 9 Zähler und damit "extreme Angst" an. Nur auf dem Höhepunkt des Zollcrash notierte das Angstbarometer in diesem Jahr noch tiefer. Dabei notiert der US-Gesamtmarktindex S&P 500 mit einem Abschlag von knapp 5 Prozent gegenüber seinem Allzeithoch noch nicht mal in dem Bereich, der technisch als Korrektur betrachtet wird.

    Diese Aktie steigt gegen den Trend – und dürfte es auch weiterhin tun!

    Doch auch in diesem Marktumfeld gibt es noch Aktien, die sich gegen den Trend behaupten können und dabei häufig entweder von ihrem defensiven Geschäftsmodell oder einer günstigen Unternehmensbewertung (oder beidem) profitieren. Dazu gehört beispielsweise der US-amerikanische Energieversorger und Netzbetreiber Exelon, der mehr als 10 Millionen Verbraucherinnen und Verbraucher mit Elektrizität versorgt.

    Operativ profitiert das Unternehmen von steigenden Strompreisen, da der Auf- und Ausbau von KI-Rechenzentren schon jetzt zu einer spürbar höheren Nachfrage führt. Damit ist Exelon ein KI-Gewinner, ohne gleichzeitig die hohen finanziellen Risiken von Hyperscalern zu tragen. Das hat in diesem Jahr bereits zu Kursgewinnen von 18,4 Prozent geführt, sodass die Aktie auch charttechnisch überzeugen kann. Weitere Zuwächse dürften hier nur eine Frage der Zeit sein.

    Exelon Chartsignale

    • Übergeordneter Aufwärtstrend: Die Exelon-Aktie befindet sich unterstützt von den technischen Indikatoren in einer nachhaltigen Aufwärtsbewegung.
    • Erfolgreicher Test: Der jüngste Pullback konnte bereits an der 50-Tage-Linie aufgehalten und diese somit erfolgreich als Unterstützung getestet werden.
    • Chance auf Ausbruch: Exelon dürfte nun wieder an Fahrt gewinnen und könnte so den Widerstand bei 48 US-Dollar überwinden und die Doppel-Top-Gefahr beseitigen.
    • Anschlussrallye möglich: Da der jüngste Abschwung auch die technischen Indikatoren konsolidiert hat, besteht kurz- und mittelfristig viel Aufwärtspotenzial.

     

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    Neue Allzeithochs? Hier bahnt sich etwas Großes an!

    Gegenüber ihrem Allzeithoch bei 50,71 US-Dollar im April 2022 handelt die Exelon-Aktie noch in einer Konsolidierung. Bei dieser handelt es sich im langfristigen Chart um eine sogenannte Untertassenformation (Cup-and-Handle-Pattern) – einem Muster, das häufig sehr bullish aufgelöst wird und oft jahre- oder sogar jahrzehntelange Aufwärtstrends bestätigt. Hierzu müsste allerdings die Marke von 50 US-Dollar geknackt werden, wozu die Zeit noch nicht reif ist.

    Insgesamt befindet sich Exelon aber auf einem guten Weg dorthin. Im vergangenen halben Jahr handelte die Aktie in einem Seitwärtstrend zwischen 42 und 48 US-Dollar. Dabei ist es aber zu konstruktiven Tendenzen gekommen, die vor allem an den gestiegenen technischen Indikatoren ablesbar sind. Trotz der auf der Stelle tretenden Aktie konnten sich sowohl der Relative-Stärke-Index (RSI) als auch der Trendstärkeindikator MACD verbessern.

    Nach kurzer Korrektur zeigt der Trend schon wieder nach oben

    Das allerdings hat die Aktie zuletzt nicht davor bewahrt, erneut am Widerstand bei 48 US-Dollar zu scheitern, wodurch es zu einem Doppel-Top und einem Pullback gekommen ist. Dieser konnte aber an der 50-Tage-Linie aufgehalten werden, wodurch diese als Unterstützung bestätigt wurde.

    Der MACD wechselte zwar kurz das Vorzeichen und zeigte damit einen (kurzfristigen) Abwärtstrend an, inzwischen liegt aber wieder knapp über der Nulllinie und deutet damit eine neue Aufwärtsbewegung an. In der Zwischenzeit konnte sich der RSI erholen und sorgt mit 51,5 Punkten wieder für ersten Rückenwind.

    Starke Unterstützungen sorgen für attraktives Chance-Risiko-Verhältnis

    Damit dürfte Exelon schon in Kürze einen neuen Ausbruchsversuch über die 48-Dollar-Marke wagen. Sollte dieser unterstützt durch weiter verbesserte technische Indikatoren gelingen, dürfte es zu einer Anschlussrallye kommen – mit der Chance darauf, die alten Kursrekorde zu egalisieren und schließlich neue Allzeithochs zu erzielen.

    Zur Unterseite verfügt die Aktie aktuell über zahlreiche Unterstützungen, das sorgt für Sicherheit. Aktiv bleiben dürfte das bullishe Szenario mittelfristig für Kurse oberhalb des Supports bei 42 US-Dollar. Erst darunter würde es zu einer erheblichen Eintrübung des Chartbildes und einem möglichen Anlaufen der Jahrestiefs bei 36 US-Dollar kommen.

    Bewertung attraktiv, Aktie günstiger als die Konkurrenz

    Im Unterschied zu Highflyern wie Vistra und Constellation Energy ist die Aktie von Exelon einer zu hohen Unternehmensbewertung unverdächtig. Für 2026 erwarten Analystinnen und Analysten ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 16,4. Das liegt etwas unter dem Fünfjahresmittel von knapp 17, vor allem aber deutlich unter dem Branchendurchschnitt von 19,4.

    Dieses Bild setzt sich auch bei den übrigen Bewertungskennziffern fort. Besonders attraktiv ist das Unternehmen im Hinblick auf das Kurs-Cashflow-Verhältnis, welches im kommenden Geschäftsjahr auf 7,5 getippt wird. Das bietet gegenüber der Vergleichsgruppe einen Abschlag von 16,1 Prozent und zeigt die Kompetenz von Exelon an, seinen Anlegerinnen und Anlegern hohe Mittelzuflüsse zu generieren. Die kommen unter anderem der Dividende zugute, wo Exelon mit 3,4 Prozent eine branchenübliche Ausschüttung bietet. Das Dividendenwachstum war mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von knapp 8,0 Prozent in den vergangenen 5 Jahren überdurchschnittlich (Branchenmittel: 5,1 Prozent). In der Gesamtbetrachtung verleiht das Börseninformationsportal SeekingAlpha der Aktie für ihre Bewertung eine 2 Minus.

    Exelon hat die Unterstützung der Wall Street

    Die moderate Unternehmensbewertung qualifiziert die Aktie auch aus Sicht von Wall-Street-Expertinnen und -Experten für weitere Kursgewinne. Bei insgesamt 19 Einschätzungen wird Exelon 8 Mal zum Kaufen oder Übergewichten sowie 9 weitere Male zum Halten empfohlen. Allerdings liegen auch 2 Verkaufsempfehlungen vor. Daraus ergibt sich in der Summe eine Empfehlung zum Übergewichten der Anteile.

    Als fairer Wert wird im Mittel 49,88 US-Dollar genannt, was eine Upside von 7,3 Prozent impliziert. Die pessimistischste Einschätzung sieht Exelon im Bereich der charttechnischen Unterstützung von 42 US-Dollar fair bewertet. Die zuversichtlichste der Kaufempfehlung traut der Aktie hingegen einen Anstieg auf 57 US-Dollar in den kommenden 12 Monaten zu.

    Zuletzt sind die Kursziele immer wieder angehoben wurden, wodurch sie im Mittel auf den höchsten Stand seit mehr als drei Jahren geklettert sind. Das spiegelt zunehmend optimistische Einschätzungen der Analystinnen und Analysten wider. Auch die Summe neutraler Einschätzungen ist in den vergangenen Monaten zurückgegangen.

    Exelon auf einen Blick

    • ISIN: US30161N1019
    • Marktkapitalisierung: 47,1 Milliarden US-Dollar
    • Dividendenrendite: 3,4 Prozent
    • KGVe 2026: 16,4
    • Durchschnittliche Analystenempfehlung: Übergewichten
    • Fairer Wert (laut Konsens): 49,88 US-Dollar
    • Aufwärtspotenzial: +7,3 Prozent

     

    Die TrendFinder-Hebel-Idee

    Das defensive Geschäftsmodell, mit einer klaren Story als KI-Profiteur ohne finanzielle Abenteuer, die moderate Unternehmensbewertung, der konstruktive Chart sowie der Rückhalt der Wall Street machen die Exelon-Aktie in einem tief unversicherten Marktumfeld zu einer hochattraktiven Depot-Beimischung – und einer aussichtsreichen Trading-Chance!

    Wer auf die Dividendenrendite von 3,4 Prozent verzichten kann, der legt sich statt der Aktie den Call-Optionsschein JF1SFG ins Depot und sichert sich so die Chance auf hohe Überrenditen. JF1SFG ist mit einem Basispreis von 42,00 US-Dollar und einer Laufzeit bis zum 18. Juni 2026 ausgestattet. Daraus ergibt sich ein effektiver Hebel (Omega) von 4,8 sowie folgendes Auszahlungsprofil (für einige beispielhafte Fälle zum Laufzeitende):

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    Doch Vorsicht: Sollte die Aktie zum Laufzeitende unterhalb von 42,00 US-Dollar notieren, verfällt JF1SFG wertlos. Es besteht also Totalverlustgefahr! Daher sollte die Position vorzeitig verkauft und der Restwert gesichert werden, wenn Exelon nachhaltig (also mindestens auf Wochenschlusskursbasis) unter die hier verlaufende Unterstützung gefallen ist. In diesem Szenario müsste mit einer Korrektur bis mindestens 40,00 US-Dollar gerechnet werden.

    Autor: Max Gross, wallstreetONLINE Redaktion

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    Reports
    Die Jahresendrallye rollt an
    nicht bei Nvidia, Palantir & Co

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    Verfasst vonRedakteurMax Gross
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