Hebel-Idee | Long-Chance

    155037 Aufrufe 155037 0 Kommentare 0 Kommentare

    Bei Rheinmetall, Renk und Co. ist der Ofen aus: Neue Chancen gibt's jetzt hier!

    Nicht erst seit dem neuen Friedensplan für die Ukraine stehen deutsche Verteidigungswerte wie Rheinmetall unter Verkaufsdruck. Zeit, sich neu zu orientieren?

    Hebel-Idee | Long-Chance - Bei Rheinmetall, Renk und Co. ist der Ofen aus: Neue Chancen gibt's jetzt hier!

    Willkommen zum wallstreetONLINE-TrendFinder –
    Lockheed Martin

    Die seit Wochen anhaltende Korrektur bei deutschen und europäischen Verteidigungswerten hält auch in dieser Woche an. Neben hohen Unternehmensbewertungen stellen auch die neuerlichen Friedensbemühungen im Ukraine-Krieg eine Belastung für Hensoldt, Renk und Rheinmetall dar.

    Dazu kommen technisch inzwischen stark angeschlagene Chartbilder. Vor allem für Renk und Hensoldt könnte es trotz bereits hoher Verluste mittelfristig noch einmal ein ganzes Stück tiefer gehen. Auch Rheinmetall macht einen äußerst Top-lastigen Eindruck, wenngleich die kurzfristigen Indikatoren mittlerweile für einen Rebound sprechen.

    Lockheed Martin: Viel Kompetenz zum kleinen Preis

    Ungeachtet dessen dürften Verteidigungswerte gefragt bleiben. Neben der Ukraine gibt es zahlreiche weitere sicherheitspolitische Konfliktherde und Spannungsfelder. Gleichzeitig dürften neben den europäischen NATO-Mitgliedern auch die USA weiter kräftig in ihre Verteidigungsfähigkeiten investieren. Vor allem gegen ballistische Bedrohungen wollen die Vereinigten Staaten künftig besser geschützt sein. Hierfür soll der Raketenabwehrschirm Golden Dome sorgen.

    Mit seinen Luft- und Raumfahrtkompetenzen ist Lockheed Martin prädestiniert, hiervon zu profitieren. Gleichzeitig ist die Bewertung des Unternehmens nicht nur im Vergleich mit europäischen Mitbewerbern, sondern auch nach Kriterien der Fundamentalanalyse attraktiv. Wer auf Rüstung setzen möchte, sollte das jetzt hier tun!

    Lockheed Martin Chartsignale

    • Kurzfristige Korrektur: Lockheed Martin hat kurzfristig mit Kursverlusten zu kämpfen, doch der langfristige Aufwärtstrend ist bislang nicht gefährdet.
    • Starke Unterstützungen: Die Aktie handelt unmittelbar an einem wichtigen Support, verfügt aber über weitere Unterstützungen, sollte der Verkaufsdruck anhalten.
    • Erholungschancen: Die konstruktiven Entwicklungen in der technischen Indikation sprechen für eine Gegenbewegung und ein zeitnahes Ende der Korrektur.
    • Outperformance möglich: Der Call-Optionsschein MK0P88 bietet die Chance auf starke Renditen, sollte sich die Aktie in den kommenden 8 Monaten erholen.

     

    Lockheed Martin_hist_wallstreet_online_24ND_25ND.webp

    Rheinmetall und Co. raus, Lockheed Martin rein!

    Auch die Aktie von Lockheed Martin war in den vergangenen Wochen von Verlusten betroffen, was Spuren im Chartbild hinterlassen hat. So wurden die beiden gleitenden Durchschnitte aufgegeben, die noch Anfang Oktober mit einem Golden Cross für ein technisches Kaufsignal gesorgt hatten. Im Bereich von 450 US-Dollar treffen die Anteile jedoch auf eine erste Unterstützung innerhalb der Range von 425 bis 480 US-Dollar, welche das Kursgeschehen in diesem Jahr maßgeblich bestimmt hat.

    Bei der laufenden Korrektur handelt es sich also anders als bei Rheinmetall und Co. nicht um einen Abverkauf nach einer übergeordneten Top-Bildung, sondern um die Rückabwicklung eines zwischenzeitlich erfolgreichen Ausbruchsversuchs. Das ist aus Anlegerperspektive zwar ärgerlich, spricht aber noch nicht für eine nachhaltige Trendwende, wie es bei deutschen Rüstungstiteln aktuell den Anschein macht.

    Unmittelbare Erholungschance dank steigender technischer Indikatoren

    Gegenüber ihren Jahrestiefs bei rund 415 Euro hat sich die Aktie trotz der jüngsten Verluste deutlich erholen können. Dabei wurde die Erholung von steigenden technischen Indikatoren begleitet, was für Nachhaltigkeit spricht. Vor allem der Trendstärkeindikator MACD macht diesbezüglich eine gute Figur, wenngleich er aktuell noch unter der Nulllinie liegt und damit einen (kurzfristigen) Abwärtstrend anzeigt. Ein zwischenzeitlicher Sprung über die Signallinie war ihm in den vergangenen Tagen aber bereits gelungen. Das deutet auf Entspannung hin.

    Der Relative-Stärke-Index (RSI) konnte zumindest einen Boden bilden und ist im Begriff, sich von überverkauften Zuständen zu lösen. Damit liefert er zwar noch keinen Rückenwind, der Gegenwind für die Aktie hat aber auch von dieser Seite aus spürbar nachgelassen. Das macht das erfolgreiche Verteidigen der Unterstützung bei 450 US-Dollar wahrscheinlich.

    Selbst wenn diese neuerlichem Verkaufsdruck zum Opfer fallen sollte, besteht zwischen 420 und 425 US-Dollar eine weitere Unterstützung. Das technische Abwärtspotenzial liegt im Worst Case also bei 6 Prozent. Zur Oberseite hingegen dürfte ein Überwinden der Widerstandszone zwischen 475 und 485 US-Dollar zu einer Egalisierung des letzten Verlaufshochs und anschließend neuen 52-Wochen-Hochs führen. Damit bietet die Aktie ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis auf der Long-Seite.

    Attraktive Unternehmensbewertung, hohe Upside

    Das gilt auch mit Blick auf die Unternehmensbewertung. Während Rheinmetall für das laufende Geschäftsjahr mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 53,8 bewertet ist (Renk: 48,5, Hensoldt: 61,6) wird für Lockheed Martin das 20,3-Fache fällig. Für 2026 erwarten Analystinnen und Analysten einen deutlichen Anstieg der Konzerngewinne. Dadurch soll das KGV auf 15,5 sinken – das liegt deutlich unter dem Fünfjahresmittel von 16,8 sowie unter dem Branchendurchschnitt von 20,3.

    Auch bei den übrigen Bewertungskennziffern hat Lockheed Martin deutlich mehr zu bieten als die europäische Konkurrenz. So zahlt das Unternehmen mit 3,05 Prozent eine überdurchschnittlich hohe Dividende, während beim Kurs-Umsatz-Verhältnis mit 1,4 ein Wert um rund 20 Prozent unter der Vergleichsgruppe zu Buche steht. Das sorgt im Fall von Margenverbesserungen für besonders hohe Gewinnsteigerungen. Aktuell liegt das Kurs-Gewinnwachstumsverhältnis (PEG) bei 1,64 und damit um 10 Prozent unter dem Branchendurchschnitt. Beim Kurs-Cashflow-Verhältnis (~13,0) bietet Lockheed Martin sogar einen Abschlag von fast 20 Prozent. Das deutet insgesamt auf eine strukturelle Unterbewertung hin.

    Das wird auch an der Wall Street so empfunden. Gegenwärtig ist die Aktie zwar nur knapp zum Übergewichten empfohlen, die Upside kann sich mit +16,8 Prozent bei einem durchschnittlichen Kursziel von 528,17 US-Dollar sehen lassen. Die optimistischste Einschätzung sieht den fairen Wert der Aktie sogar bei 630 US-Dollar, während die am wenigsten zuversichtliche Studie mit 430 US-Dollar einen fairen Wert oberhalb der Unterstützung von 425 US-Dollar sieht.

    Lockheed Martin auf einen Blick

    • ISIN: US5398301094
    • Marktkapitalisierung: 104,7 Milliarden US-Dollar
    • Dividendenrendite: 3,05 Prozent
    • KGVe 2026: 15,5
    • Durchschnittliche Analystenempfehlung: Übergewichten
    • Fairer Wert (laut Konsens): 528,17 US-Dollar
    • Aufwärtspotenzial: +16,8 Prozent

     

    Die TrendFinder-Hebel-Idee

    Lockheed Martin bietet mit seinen umfangreichen Kompetenzen und seiner mutmaßlichen Beteiligung am Billionen-Projekt Golden Dome eine überzeugende Wachstumsstory. Gleichzeitig ist die Bewertung sowohl im internationalen als auch im Branchenvergleich äußerst fair. Damit besteht nach der jüngsten Korrektur der Aktie eine klare Einstiegschance.

    Mit dem Call-Optionsschein MK0P88 sind starke Renditen von +134,8 Prozent und mehr möglich, wenn sich die Aktie bis zum Laufzeitende am 18. Juni 2026 erholen sollte. MK0P88 ist mit einem Basispreis von 425,00 US-Dollar ausgestattet, woraus sich tagesaktuell ein effektiver Hebel (Omega) von 5,8 ergibt. Das Auszahlungsprofil lautet für einige beispielhafte Fälle (zum Laufzeitende) wie folgt:

    CallOS_LMT_26112025.webp

    Doch Vorsicht: Sollte die Aktie zur Fälligkeit unter 425,00 US-Dollar notieren, verfällt MK0P88 wertlos. Es besteht also Totalverlustgefahr! Daher sollte die Position vorzeitig verkauft und der Restwert gesichert werden, wenn Lockheed Martin nachhaltig (also mindestens auf Wochenschlusskursbasis) unter die bei 420,00 US-Dollar verlaufende Unterstützung fällt.

     

    Autor: Max Gross, wallstreetONLINE Redaktion

    Disclaimer: Ausdrücklich weist die Smartbroker AG darauf hin, dass ein Investment in Wertpapiere und sonstige Finanzinstrumente im Sinne des WpHG grundsätzlich mit erheblichen Chancen und Risiken (Preis-, Markt-, Währungs-, Volatilitäts-, Bonitäts- und sonstigen Risiken) verbunden ist und ein Totalverlust des investierten Kapitals nicht ausgeschlossen werden kann. Die Smartbroker AG empfiehlt deshalb jedem Leser sich vor einer Anlageentscheidung intensiv mit den Chancen und allen Risiken auseinander zu setzen und sich umfassend zu informieren. Sämtliche verwendeten Wertentwicklungsangaben, sei es für die Vergangenheit oder im Sinne einer Prognose bzw. Einschätzung sind kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse bzw. Wertentwicklungen. Die hier angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information und stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Alle Informationen sind sorgfältig zusammengetragen, haben jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit und sind unverbindlich sowie ohne Gewähr. Des Weiteren dient die Bereitstellung der Information nicht als Rechtsberatung, Steuerberatung oder wertpapierbezogene Beratung und ersetzt diese nicht. Eine an den persönlichen Verhältnissen des Kunden ausgerichtete Anlageempfehlung, insbesondere in der Form einer individuellen Anlageberatung, der individuellen steuerlichen Situation und unter Einbeziehung allgemeiner sowie objektspezifischer Grundlagen, Chancen und Risiken, erfolgt ausdrücklich nicht.

    Bei den vorliegend dargestellten Informationen handelt es sich um eine Werbemitteilung, die nicht den gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit einer Finanzanalyse genügt bzw. nicht in Einklang mit Rechtsvorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit von Finanzanalysen erstellt wurde und auch keinem Verbot des Handels im Anschluss an die Verbreitung von Finanzanalysen unterliegt.

    Sämtliche verwendeten Wertentwicklungsangaben, sei es für die Vergangenheit oder im Sinne einer Simulation oder Prognose bzw. Einschätzung sind kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse bzw. Wertentwicklungen.

    Die angebotenen Beiträge stellen weder ein Angebot noch eine Beratung, Empfehlung oder Aufforderung zum Kauf, Verkauf oder Halten irgendeiner Finanzanlage dar, weil sie die persönlichen Verhältnisse des Kunden nicht berücksichtigen. Sie dienen lediglich Ihrer Information und der Unterstützung Ihrer selbständigen Anlageentscheidung.

    Alle Informationen sind sorgfältig zusammengetragen, haben jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit und sind unverbindlich sowie ohne Gewähr. Des Weiteren dient die Bereitstellung der Information nicht als Rechtsberatung, Steuerberatung oder wertpapierbezogene Beratung und ersetzt diese nicht. Die steuerliche Behandlung hängt von den persönlichen Verhältnissen des Anlegers ab und kann künftig Änderungen unterworfen sein.

    Reports
    Die Jahresendrallye rollt an
    nicht bei Nvidia, Palantir & Co

    wallstreetONLINE Redaktion
    0 Follower
    Autor folgen
    Mehr anzeigen

    Melden Sie sich HIER für den Newsletter der wallstreetONLINE Redaktion an - alle Top-Themen der Börsenwoche im Überblick! Verpassen Sie kein wichtiges Anleger-Thema!

    Für Beiträge auf diesem journalistischen Channel ist die Chefredaktion der wallstreetONLINE Redaktion verantwortlich.

    Die Fachjournalisten der wallstreetONLINE Redaktion berichten hier mit ihren Kolleginnen und Kollegen aus den Partnerredaktionen exklusiv, fundiert, ausgewogen sowie unabhängig für den Anleger.

    Die Zentralredaktion recherchiert intensiv, um Anlegern der Kategorie Selbstentscheider relevante Informationen für ihre Anlageentscheidungen liefern zu können.

    NEU: Podcast "Börse, Baby!"

    Mehr anzeigen

    NEU: Podcast "Börse, Baby!"


    Verfasst vonRedakteurMax Gross
    2 im Artikel enthaltene WerteIm Artikel enthaltene Werte
    Hebel-Idee | Long-Chance Bei Rheinmetall, Renk und Co. ist der Ofen aus: Neue Chancen gibt's jetzt hier! Nicht erst seit dem neuen Friedensplan für die Ukraine stehen deutsche Verteidigungswerte wie Rheinmetall unter Verkaufsdruck. Zeit, sich neu zu orientieren?

    Profitieren Sie von unserem Alleinstellungsmerkmal als den zentralen verlagsunabhängigen Wissens-Hub für einen aktuellen und fundierten Zugang in die Börsen- und Wirtschaftswelt, um strategische Entscheidungen zu treffen.
    • ✅ Größte Finanz-Community Deutschlands
    • ✅ über 550.000 registrierte Nutzer
    • ✅ rund 2.000 Beiträge pro Tag
    • ✅ verlagsunabhängige Partner ARIVA, FinanzNachrichten und BörsenNews
    • ✅ Jederzeit einfach handeln beim SMARTBROKER+
    • ✅ mehr als 25 Jahre Marktpräsenz
    Aktien von A - Z: # A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
    wallstreetONLINE bei X wallstreetONLINE bei Instagram wallstreetONLINE bei Facebook wallstreetONLINE bei Youtube wallstreetONLINE bei LinkedIn
    Unsere Apps: Apple App Store Icon Google Play Store Icon
    Wenn Sie Kursdaten, Widgets oder andere Finanzinformationen benötigen, hilft Ihnen ARIVA gerne. 

    Unsere User schätzen wallstreet-online.de: 4.8 von 5 Sternen ermittelt aus 285 Bewertungen bei www.kagels-trading.de
    Zeitverzögerung der Kursdaten: Deutsche Börsen +15 Min. NASDAQ +15 Min. NYSE +20 Min. AMEX +20 Min. Dow Jones +15 Min. Alle Angaben ohne Gewähr.
    Copyright © 1998-2025 Smartbroker Holding AG - Alle Rechte vorbehalten.
    Mit Unterstützung von: Ariva Smartbroker+
    Daten & Kurse von: TTMzero