Krypto-Crash

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    CEO skizziert Horror-Szenario: Wann Strategy Bitcoin wirklich verkaufen müsste

    Bitcoin ist eingebrochen – und Strategy rutscht näher an den Punkt, an dem ein Verkauf nicht mehr vermeidbar wäre. Der CEO nennt eine einzige Kennzahl, die alles entscheidet.

    Für Sie zusammengefasst
    • Bitcoin-Einbruch zwingt Strategy zu möglichen Verkäufen.
    • mNAV unter 1 könnte kritische Verkaufsentscheidung auslösen.
    • Privatanleger erleiden massive Verluste durch gehebelte ETFs.
    • Report: Die Jahresendrallye rollt an
    Krypto-Crash - CEO skizziert Horror-Szenario: Wann Strategy Bitcoin wirklich verkaufen müsste

    Bitcoin ist massiv eingebrochen – und erstmals räumt der größte Unternehmenshalter der Welt offen ein, dass Verkäufe unausweichlich werden könnten. Strategy-CEO Phong Le erklärte, sein Unternehmen müsse Bitcoin veräußern, falls die entscheidende Bewertungskennzahl mNAV – das Verhältnis von Marktkapitalisierung zu Bitcoin-Bestand – unter 1 fällt. "Wenn dies doch der Fall wäre und wir keinen anderen Zugang zu Kapital hätten, würden wir Bitcoin verkaufen", sagte er. Das wäre jedoch "nur der letzte Ausweg".

    Der Druck steigt: Bitcoin notiert rund 31 Prozent unter dem Oktober-Rekord, Strategy-Aktien sind in den vergangenen Wochen zweistellig eingebrochen. Die Furcht, dass Strategy Dividenden- und Zinszahlungen nicht mehr ohne Verkäufe stemmen kann, wuchs zuletzt spürbar. Um die Lage zu stabilisieren, legte das Unternehmen nun eine Reserve von 1,4 Milliarden US-Dollar an, die mindestens 21 Monate an Zahlungsverpflichtungen abdecken soll. Founder Michael Saylor nannte den Schritt "den nächsten Schritt in unserer Entwicklung".

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    Doch während Strategy versucht, Vertrauen zurückzugewinnen, erleben Privatanleger im Umfeld des Konzerns massive Verluste. Gehebelte ETFs, die die Tagesbewegungen der Strategy-Aktie verdoppeln, sind in diesem Jahr um mehr als 80 Prozent eingebrochen. Die Produkte MSTX, MSTU und der im Juni gestartete MSTP haben seit Oktober rund 1,5 Milliarden US-Dollar an Vermögen verloren. Experten warnen vor dem "Volatilitätsverfall" der Konstrukte, die sowohl Schwankungen als auch Abwärtsphasen potenzieren. "Das zeigt einmal mehr, dass gehebelte Einzelaktien-ETFs … Gewinne sehr schnell wieder zunichte machen können", zitiert Bloomberg Roxanna Islam von ETF Shop TMX VettaFi.

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    Der mNAV selbst liegt nur noch bei etwa 1,15 – eine Zone, die das Management intern als kritisch bewertet. Parallel droht Strategy wegen der Kursverluste sogar aus großen Indizes zu fallen. JPMorgan warnte vor möglichen Ausschlüssen aus MSCI USA und Nasdaq 100, was milliardenschwere passive Abflüsse auslösen könnte.

    Trotz der Turbulenzen bleibt Le optimistisch: Solange Bitcoin langfristig deutlich besser abschneide als der S&P 500, "werden wir gewinnen". Analysten verweisen jedoch darauf, dass ein Bruch der Marke von 80.000 US-Dollar der nächste Belastungstest wäre – und möglicherweise den Punkt markiert, an dem Strategy seine eigenen Bitcoins tatsächlich anrühren muss.

    Autorin: Gina Moesing, wallstreetONLINE Redaktion

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    Verfasst vonRedakteurGina Moesing
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