Bayer

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    Positive News von Glyphosat-Front

    Für Bayer steht viel auf dem Spiel. Rund 67.000 noch offene Roundup-Klagen basieren auf dem Vorwurf unzureichender Gesundheitswarnungen. Der Konzern sieht im regulatorischen Flickenteppich ein Risiko, das weit über den Agrarsektor hinausreicht. Damit rückt eine höchstrichterliche Klärung der Frage näher, ob Bundesrecht staatliche Klagegrundlagen auf Basis angeblich unzureichender Warnhinweise überlagert. Die US-Umweltbehörde EPA sowie internationale Regulatoren sehen den Wirkstoff Glyphosat bei sachgerechter Anwendung weiterhin als sicher an. Ein positives Urteil des Supreme Court könnte für Bayer die juristische Grundlage schaffen, um endlich einen Schlussstrich unter den jahrzehntelangen Rechtsstreit zu ziehen.

    Risiko nimmt ab

    Die Aussicht auf eine deutliche Reduzierung der zehntausenden anhängigen Klagen gegen Bayer hat das Wertpapier im heutigen Handelsverlauf sichtlich beflügelt und zu einem nachhaltigen Ausbruch über einen seit 2015 anhaltenden Abwärtstrend sowie die Nackenlinie einer inversen SKS-Formation aus den letzten Jahren geführt. Dieses Signal könnte in den kommenden Wochen und Monaten weitere Kapitalzuflüsse generieren, Kursgewinne zunächst an den 200-Wochen-Durchschnitt (rote Linie) bei 36,98 Euro würden demnächst möglich, ein weiteres Ziel darüber ist bei 39,91 Euro angesiedelt und könnte noch in diesem Jahr erfolgreich abgearbeitet werden. Technische Unterstützung erhält die Aktie zusätzlich durch die erfolgreiche Auflösung einer inversen SKS-Formation. Auf der Unterseite ist Bayer vorläufig durch die Nackenlinie bei 30,40 Euro vergleichsweise gut abgesichert, erst darunter dürfte die Nervosität wieder an Intensität zunehmen und Abschlagsrisiken in Richtung 26,93 und 25,00 Euro generieren. Ohne Frage brauchen langfristig orientierte Anleger bei Bayer starke Nerven und sollten sich nicht von erhöhter Volatilität aus der Ruhe bringen lassen.

    Bayer AG (Wochenchart in Euro)

    Tendenz:
    Chartverlauf

    Wichtige Chartmarken

    Widerstände: 35,36 // 36,69 // 37,94 // 39,91 // 41,59 // 42,57 Euro
    Unterstützungen: 33,60 // 32,54 // 31,44 // 30,40 // 29,78 // 28,98 Euro

    Fazit:

    Die aus technischer Sicht sauber erfolgte Auflösung der inversen SKS-Formation zwischen 18,37 und 30,40 Euro hat dem Wertpapier auf Sicht der nächsten Wochen und Monate Kurspotenzial auf 39,91 und darüber sogar in den Bereich um 43,90 Euro verschafft. Zwar dürften die Kursziele nicht in naher Zukunft abgearbeitet werden, dennoch ist der Fahrplan für die Aktie nun klar vorgegeben. Durch den Einsatz des Open End Turbo Long Zertifikates WKN MM8EZ5 können sich Interessenten auf der Käuferseite positionieren und überdurchschnittlich von einem nachhaltigen Trendwechsel profitieren. Insgesamt besteht die Möglichkeit auf eine Rendite von 140 Prozent. Ziele im Schein wurden rechnerisch bei 1,30 und 1,70 Euro errechnet. Wegen möglicher Pulbacks sollte eine Verlustbegrenzung vorläufig das Niveau von 27,50 Euro gemessen am Basiswert nicht überschreiten. Im Schein würde sich hierdurch ein potenzieller Stopp-Kurs von 0,06 Euro ergeben. Der Anlagehorizont basiert aber auf einer mittel- bis langfristigen Strategie.

    Strategie für steigende Kurse
    WKN: MM8EZ5 Typ: Open End Turbo Long
    akt. Kurs: 0,70 - 0,71 Euro Emittent: Morgan Stanley
    Basispreis: 27,1269 Euro Basiswert: Bayer AG
    KO-Schwelle: 27,1269 Euro akt. Kurs Basiswert: 33,92 Euro
    Laufzeit: Open End Kursziel: 1,70 Euro
    Hebel: 4,8 Kurschance: + 140 Prozent
    Börse Frankfurt

    Interessenkonflikt

    Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

    Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zu Morgan Stanley eingegangen ist.

    Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

    Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

    Haftungsausschluss

    Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Herausgeber, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen. Alle enthaltenen Meinungen und Informationen sollen nicht als Aufforderung verstanden werden, ein Geschäft oder eine Transaktion einzugehen. Auch stellen die vorgestellten Strategien keinesfalls einen Aufruf zur Nachbildung, auch nicht stillschweigend, dar. Vor jedem Geschäft bzw. vor jeder Transaktion sollte geprüft werden, ob sie im Hinblick auf die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse geeignet ist. Wir weisen ausdrücklich noch einmal darauf hin, dass der Handel mit Optionsscheinen oder Zertifikaten mit grundsätzlichen Risiken verbunden ist und der Totalverlust des eingesetzten Kapitals nicht ausgeschlossen werden kann. Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Der Nachdruck, die Verwendung der Texte, die Veröffentlichung / Vervielfältigung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der FSG Financial Services Group GbR gestattet.





    Ingmar Königshofen
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    Ingmar Königshofen ist Geschäftsführer bei der FSG Financial Services Group, welche unter anderem das Portal Boerse-Daily.de betreibt. Dort werden mehrmals täglich top-aktuelle Analysen zu DAX, US-Indizes sowie zu besonders attraktiven Einzelwerten veröffentlicht.

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    Verfasst von Ingmar Königshofen
    Bayer Positive News von Glyphosat-Front Für Bayer steht viel auf dem Spiel. Rund 67.000 noch offene Roundup-Klagen basieren auf dem Vorwurf unzureichender Gesundheitswarnungen. Der Konzern sieht im regulatorischen Flickenteppich ein Risiko, das weit über den Agrarsektor hinausreicht. …

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