Analysten warnen

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    KI-Boom macht das Smartphone teurer

    Die Kosten von Smartphones könnten steigen – davor warnen Analysten –, weil der KI-Boom die Lieferketten verstopft. Eine jüngste Änderung bei Nvidias Produkten könnte die Lage zusätzlich verschärfen.

    Für Sie zusammengefasst
    • KI-Boom verstopft Lieferketten für Smartphone-Chips.
    • Preise für essentielle Komponenten steigen rasant an.
    • Analysten warnen vor höheren Smartphone-Verkaufspreisen.
    • Report: Die Jahresendrallye rollt an
    Analysten warnen - KI-Boom macht das Smartphone teurer

    Rechenzentren für künstliche Intelligenz, in die Tech-Giganten weltweit Hunderte Milliarden US-Dollar pumpen, benötigen Chips von Herstellern wie Nvidia, und diese sind wiederum auf eine Vielzahl von Komponenten und Zulieferern angewiesen, um ihre begehrten Grafikprozessoren herzustellen.

    Doch auch andere Unternehmen wie AMD, Hyperscaler wie Google und Microsoft sowie weitere Komponentenhersteller hängen an derselben Lieferkette.

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    Viele Bereiche dieser Lieferkette kommen mit der Nachfrage nicht mehr mit. Dadurch verzögern sich Bauteile, die für einige der beliebtesten Elektronikgeräte der Welt entscheidend sind. Bei diesen Komponenten schießen die Preise in die Höhe, was höhere Endverbraucherpreise nach sich ziehen und sogar zu Engpässen bei bestimmten Geräten führen könnte.

    "Wir sehen, dass die rapide steigende Nachfrage nach KI in Rechenzentren Engpässe in vielen Bereichen erzeugt", sagt Peter Hanbury, Partner in der Tech-Praxis von Bain & Company, gegenüber CNBC.

    Hanbury erklärt, dass es derzeit Engpässe bei HDDs – also klassischen Festplatten – gibt, die in Rechenzentren eingesetzt werden. Hyperscaler wie Microsoft und Google bevorzugen HDDs. Da diese aber an ihrer Kapazitätsgrenze sind, weichen die Unternehmen zunehmend auf SSDs (Solid-State-Drives) aus. Doch SSDs sind zugleich zentrale Bestandteile vieler Konsumelektronikgeräte.

    Ein weiterer Fokus liegt auf Speicherchips vom Typ DRAM (Dynamic Random-Access Memory). Nvidias Chips nutzen High-Bandwidth-Memory (HBM), eine Technologie, bei der mehrere DRAM-Chips übereinander gestapelt werden. Mit der hohen Nachfrage und dem knappen Angebot sind die Preise für Speicher massiv gestiegen.

    Mehrere Elektronikhersteller warnen bereits. Xiaomi, der drittgrößte Smartphone-Anbieter der Welt, rechnet laut Reuters damit, dass Konsumenten "einen erheblichen Anstieg der Verkaufspreise" sehen werden.

    Dell-COO Jeff Clark sagte diesen Monat, die Preisanstiege bei Komponenten seien beispiellos. "Wir haben Kosten noch nie so schnell steigen sehen", sagte er auf einem Earnings-Call. Das gelte für Speicherchips wie für Festplatten gleichermaßen.

    Die Unternehmen, die KI-Infrastruktur bauen, nutzen Chips, die auch in Konsumgeräten stecken, oft die modernsten Halbleiter überhaupt. Doch die gleichen Hersteller produzieren auch ältere, sogenannte Legacy-Chips, die für andere Branchen essenziell sind. Wenn Kapazitäten Richtung KI umgeschichtet werden, drohen auch dort Engpässe.

    Autor: Krischan Orth, wallstreetONLINE Redaktion

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    Verfasst vonRedakteurKrischan Orth
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