RTL Group plant drastischen Stellenabbau: 1.000 Jobs in Gefahr!
Die RTL Group, ein führender Medienkonzern in Europa, plant einen signifikanten Stellenabbau in Deutschland, um sich den Herausforderungen eines schwierigen Werbemarktes anzupassen. Laut einem Bericht der "Wirtschaftswoche" sollen zwischen 800 und 1.000 Arbeitsplätze abgebaut werden, was etwa 10 bis 13 Prozent der Belegschaft von rund 7.500 Mitarbeitern entspricht. Der Stellenabbau betrifft die gesamte Sendergruppe in Deutschland, und ein Sozialplan wurde bereits mit dem Betriebsrat ausgehandelt. Die Belegschaft wird am Dienstag über die Details informiert.
Die Entscheidung kommt in einer Zeit, in der RTL Group ihre Umsatz- und Gewinnprognosen für 2025 gesenkt hat, da das Unternehmen unter der anhaltenden Flaute im TV-Werbemarkt leidet. Die Werbeumsätze im linearen Fernsehen sind seit 2019 um über 20 Prozent gesunken. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, hat RTL Group stark in den Ausbau ihres Streamingdienstes RTL+ investiert, dessen Abonnentenzahl mittlerweile über 6,6 Millionen beträgt. RTL+ soll bis 2026 profitabel werden, was die Notwendigkeit einer strukturellen Neuausrichtung des Unternehmens unterstreicht.
RTL-Deutschlandchef Stephan Schmitter betonte, dass die Neustrukturierung sozialverträglich umgesetzt werden soll, um betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden. Stattdessen sollen Abfindungen, Altersteilzeit und andere Unterstützungsangebote bereitgestellt werden. Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) äußerte sich besorgt über die geplanten Stellenstreichungen, lobte jedoch die Verhandlungsergebnisse für die betroffenen Mitarbeiter.
Gleichzeitig wird RTL seine Programmbudgets zunehmend von linearem Fernsehen in hochwertige Streaming-Inhalte umschichten. Schmitter kündigte an, dass exklusive Formate zunächst auf RTL+ verfügbar sein könnten, bevor sie im linearen TV ausgestrahlt werden. Diese Strategie zielt darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber US-amerikanischen Streamingdiensten zu stärken.
In einem anderen, emotionalen Kontext hat der bekannte Fernsehmoderator Thomas Gottschalk seine Krebserkrankung öffentlich gemacht. Trotz seiner gesundheitlichen Herausforderungen plant er, eine letzte Liveshow zu moderieren, um sich von der großen Bühne zu verabschieden. Gottschalk, der kürzlich an einem seltenen und aggressiven Tumor operiert wurde, äußerte sich besorgt über die Nebenwirkungen seiner Medikamente und die Reaktionen der Öffentlichkeit auf seine Auftritte. Die Nachricht von seiner Erkrankung hat in der Medienlandschaft große Bestürzung ausgelöst, und viele wünschen ihm eine baldige Genesung.
Die RTL Group Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Minus von -0,23 % und einem Kurs von 32,83EUR auf Lang & Schwarz (04. Dezember 2025, 07:42 Uhr) gehandelt.
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