Frische Zahlen zum Konsum

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    Kroger & Dollar General: So steht es um den US-Einzelhandel

    Am Donnerstag haben zwei große US-Einzelhändler Einblick in ihre Geschäftszahlen gegeben. Die Ergebnisse zeigen auch, wie sich der Konsum in den USA entwickelt.

    Für Sie zusammengefasst
    • Dollar General hebt Gewinnprognose, Aktie steigt 3%.
    • Kroger verfehlt Umsatzschätzungen, Aktie fällt 2,5%.
    • Günstige Alternativen gefragt, Inflation belastet Konsum.
    • Report: Gold & Silber auf Rekordjagd
    Frische Zahlen zum Konsum - Kroger & Dollar General: So steht es um den US-Einzelhandel

    Während Dollar General den Fokus auf Discount und Haushaltswaren legt, vergleichbar mit KiK oder Tedi hierzulande, ist Kroger ein klassischer Supermarkt mit Drogeriegeschäft. Die Geschäftszahlen der beiden Unternehmen liefern wichtige Hinweise zur Stimmung des US-Konsums.

    Dollar Genaral

    Dollar General hat seine Jahresgewinnprognose nach oben korrigiert, nachdem das Unternehmen am Donnerstag die Schätzungen für das dritte Quartal übertroffen hatte. Grundlage dafür sind die anhaltend robuste Nachfrage in den Discount-Filialen sowie Maßnahmen zur Kostensenkung und zur Reduzierung von inventarbezogenen Schäden.

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    Die Aktie des Unternehmens, das zudem seine Prognose für die vergleichbaren Jahresverkäufe angehoben hat, stieg im vorbörslichen Handel um rund 3 Prozent. Die Aktie legte in diesem Jahr bisher um rund 45 Prozent zu. Einen Tag zuvor hatte der Wettbewerber Dollar Tree ebenfalls seine Jahresgewinnprognose angehoben. Auch auf die frischen Zahlen reagierte die Aktie positiv, und liegt im frühen Handel gut 4 Prozent im Plus.

    Grund für das Wachstum ist die starke Nachfrage in den USA nach Discount-Läden bei Haushalten mit mittlerem und niedrigerem Einkommen, die angesichts wirtschaftlicher Unsicherheit und Sorgen über einen schwachen Arbeitsmarkt nach günstigeren Alternativen und besseren saisonalen Angeboten suchen.

    Das Unternehmen prognostiziert nun einen Jahresgewinn je Aktie von 6,30 bis 6,50 US-Dollar, verglichen mit der früheren Zielspanne von 5,80 bis 6,30 US-Dollar. Dollar General erwartet nun, dass die vergleichbaren Filialumsätze jährlich um 2,5 bis 2,7 Prozent wachsen, nach zuvor prognostizierten 2,6 Prozent.

    Im Quartal, das am 31. Oktober endete, erzielte das Unternehmen einen Gewinn von 1,28 US-Dollar je Aktie, während Analysten nur 95 Cent erwartet hatten (Daten: LSEG). Die Quartalsnettoerlöse von Dollar General beliefen sich auf 10,65 Milliarden US-Dollar und lagen damit leicht über den Schätzungen von 10,64 Milliarden US-Dollar.

    Kroger

    Kroger hingegen verfehlte am Donnerstag die Umsatzschätzungen für das dritte Quartal, da preissensible Kunden und wirtschaftliche Unsicherheit die Nachfrage nach Lebensmitteln und frischen Produkten belasteten.

    Die Aktien des Supermarktbetreibers fielen im frühen Handel um rund 2,5 Prozent, da die Kette unter Druck gerät: Haushalte mit niedrigem Einkommen reduzieren ihre Ausgaben und greifen angesichts gekürzter Lebensmittelmarken-Leistungen (sogennanter Food Stamps) auf günstigere Alternativen zurück.

    Das Supplemental Nutrition Assistance Program (SNAP), das Lebensmittelhilfen bereitstellt, fiel am 1. November während des ersten Shutdowns erstmals kurzzeitig aus, was die privaten Haushaltsbudgets zusätzlich belastete.

    Währenddessen konnten größere Wettbewerber wie Walmart die Preise niedrig halten und Eigenmarken erfolgreich platzieren.

    Die quartalsbezogenen Umsätze ohne Treibstoff stiegen bei Kroger um 2,6 Prozent, die Analysten hatten mit 2,91 Prozent gerechnet. Das Wachtum für 2025 wird am mittleren Rand der eigenen Prognose angesiedelt, und in dem Bereich zwischen 2,8  bis 3 Prozent geschätzt. Zuvor hatte man hier Werte von 2,7  bis 3,4  Prozent erwartet.

    Die Zahlen der beiden Unternehmen verdeutlichen einen Zuwachs im Günstig-Segment (Dollar General). Da Kroger aber nicht in allen Bereichen die Preise niedrig halten kann, macht der Supermarkt gegenüber größeren Ketten deutliche Abstriche. Wirtschaftliche Unsicherheit und eine relativ hohe Inflation, haben 2025 deutlich Spuren im US-Konsumverhalten hinterlassen.

    Autor: Krischan Orth, wallstreetONLINE Redaktion

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    Verfasst vonRedakteurKrischan Orth
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