US-Techkonzern
Hewlett Packard Enterprise-Aktie crasht nachbörslich! Umsatzprognose enttäuscht
Die Hewlett Packard Enterprise (HPE)-Aktie ist nachbörslich eingebrochen. Grund ist eine Umsatzprognose für das laufende Quartal , die die hohen Erwartungen der Investoren an das Geschäft mit KI-Servern nicht erfüllte.
- HPE-Aktie nachbörslich um über 9% gefallen.
- Umsatzprognose enttäuscht: 9-9,4 Mrd. USD erwartet.
- Verzögerungen bei KI-Servern und Aufträgen genannt.
- Report: Renditeturbo 2026 - 5 Aktien mit Potenzial
HPE erwartet für das laufende Quartal einen Umsatz zwischen 9 und 9,4 Milliarden US-Dollar, der bereinigte Gewinn pro Aktie soll zwischen 57 und 61 Cent liegen. Analysten hatten jedoch mit einem Umsatz von 9,88 Milliarden US-Dollar und einem Gewinn von 53 Cent pro Aktie gerechnet.
Auch im vierten Geschäftsquartal, das am 31. Oktober endete, blieb der Umsatz mit 9,68 Milliarden US-Dollar hinter den Prognosen zurück. Als Grund wurden Verzögerungen bei einigen Servergeschäften genannt, die für KI-Anwendungen eingesetzt werden sollen. HPE-CEO Antonio Neri erklärte, dass einige Transaktionen auf das Jahr 2026 verschoben wurden, darunter ein Projekt in Europa, das aufgrund von Verzögerungen beim Bau eines Rechenzentrums ins Stocken geraten ist. Auch Aufträge mit der US-Regierung verzögerten sich aufgrund des Shutdowns, der erst am 12. November endete.
Der Gewinn lag mit 62 Cent pro Aktie leicht über den Prognosen. Analysten hatten im Durchschnitt 58 Cent geschätzt.
An der Nasdaq brach die Aktie nach Börsenschluss um mehr als 9,00 Prozent auf 20,77 US-Dollar ein.
Trotz der verhaltenen Umsatzprognose zeigt sich HPE zuversichtlich und bekräftigt, dass das Interesse an seinen KI-Servern ungebrochen hoch ist, insbesondere vonseiten der Regierungen und Geschäftskunden. CFO Ron Myers wies jedoch darauf hin, dass die Nachfrage aufgrund langer Vorlaufzeiten ungleichmäßig bleiben könnte.
HPE setzt auch auf Netzwerktechnologien als Wachstumstreiber und hat kürzlich Juniper Networks für rund 13 Milliarden US-Dollar übernommen. Dadurch konnten die Margen verbessert werden, da nun profitablere Netzwerkausrüstungen verkauft werden.
*ab 500 Euro Ordervolumen, zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen
Autor: Ferdinand Hammer, wallstreetONLINE Redaktion

