Mehr Konsum
USA: Inflation steigt im Rahmen der Erwartungen
Nach dem langen Shutdown der Regierung kommen jetzt wieder verlässliche Wirtschaftsdaten. Am Freitag veröffentlichte das Bureau of Economic Analysis (BEA) die US-Inflationszahlen.
- US-Inflation: PCE-Preisindex steigt um 0,3% im Sept.
- Private Konsumausgaben wachsen um 70,7 Mrd. USD.
- Sparquote bei 4,7%, Ersparnisse bei 1,09 Bio. USD.
- Report: Vorsicht, geheim!
Am Freitag stand im Fokus der Anleger der Preisindex für private Konsumausgaben des US-Handelsministeriums, der von der US-Notenbank bevorzugte Inflationsindikator und die erste wichtige Datenveröffentlichung seit dem 43-tägigen Regierungsstillstand, der die Veröffentlichung offizieller Statistiken unmöglich gemacht hatte.
Der PCE-Preisindex stieg im September gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent. Ohne Berücksichtigung von Nahrungsmitteln und Energie erhöhte sich der PCE-Preisindex um 0,2 Prozent.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg der PCE-Preisindex für September um 2,8 Prozent. Bereinigt um Nahrungsmittel und Energie stieg der PCE-Preisindex ebenfalls um 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
In den zwölf Monaten bis August stieg die PCE-Inflation um 2,7 Prozent, nach einem Anstieg von 2,6 Prozent im Juli.
Die privaten Konsumausgaben in den USA – die Summe aus Konsumausgaben, Zinszahlungen und laufenden Transferleistungen – stiegen im September um 70,7 Milliarden US-Dollar. Die privaten Ersparnisse beliefen sich im September auf 1,09 Billionen US-Dollar, und die Sparquote – die privaten Ersparnisse als Prozentsatz des verfügbaren persönlichen Einkommens – betrug 4,7 Prozent.
Der Anstieg des inflationsbereinigten persönlichen Einkommens im September spiegelte vor allem höhere Vergütungen und höhere persönliche Einkünfte aus Vermögenswerten wider.
Der Anstieg des PCE in aktuellen Dollar um 65,1 Milliarden Dollar spiegelte einen Anstieg der Ausgaben für Dienstleistungen um 63,0 Milliarden Dollar und der Ausgaben für Waren um 2,1 Milliarden Dollar wider, so das Bureau of Economic Analysis (BEA).
Autor: Krischan Orth, wallstreetONLINE Redaktion

