Anleiheemission Nakiki SE
Nakiki-Bitcoin-Bond: Digitale Werte und 9,875 % Zinsen p.a.
Bitcoin-Treasury-Unternehmen haben weltweit großen Erfolg. Die Nakiki SE bringt dieses Erfolgsmodell nun nach Deutschland. Das Unternehmen begibt derzeit eine Anleihe und will die Erlöse zum Kauf von Bitcoins verwenden.
Bitcoin Treasury: International bereits lange etabliert
Das Geschäftsmodell von Nakiki ist schnell erklärt: Als Bitcoin-Treasury-Unternehmen nutzt Nakiki verschiedene Finanzierungsmethoden wie (Wandel)-Anleihen oder Kapitalerhöhungen, um frisches Kapital zu beschaffen und damit Bitcoins zu kaufen und langfristig zu halten. Und das immer und immer wieder. Ein wichtiger Maßstab für den Erfolg ist dabei der mNAV. Er beschreibt die Marktkapitalisierung im Verhältnis zum Marktwert der gehaltenen Bitcoins. Liegt der mNAV höher als 1, soll dieser zur gezielten Bitcoin-Akkumulation über verschiedene Finanzinstrumente genutzt werden. Dass der Börsenwert von Bitcoin-Treasury-Unternehmen teilweise deutlich über dem eigentlichen Wert der Bitcoin-Bestände liegt, ist mit regulatorischen und steuerlichen Aspekten zu erklären. So dürfen – trotz zahlreicher Lockerungen in den vergangenen Jahren – nicht alle Investoren direkt Bitcoin halten. Auch hohe Kapitalertragssteuern auf Bitcoin-Bestände führen dazu, dass sich Investoren nach anderen Möglichkeiten umschauen. Mit einer strikten „Bitcoin Only“-Strategie orientiert sich Nakiki an Branchengrößen wie Strategy (bis vor kurzem MicroStrategy) in den USA oder auch Metaplanet aus Japan, die als Bitcoin-Treasury-Platzhirsche gelten. Ihre jeweiligen Aktienkurse haben sich in den vergangenen Jahren um mehrere hundert bzw. sogar mehrere tausend Prozent erhöht.
Der Bitcoin-Bond: Nakiki-Anleihe 2026/2031 in der Zeichnung
Hervorgegangen ist Nakiki aus dem Börsenmantel der ehemaligen windeln.de. Nach einem Abstecher in den Bereich der Prozessfinanzierungen setzt Nakiki nun voll auf den Bitcoin. Für Bitcoin-Treasury-Unternehmen sind solche Richtungswechsel beim Geschäftsmodell jedoch nichts Ungewöhnliches. Derzeit begibt die Nakiki SE eine Anleihe über bis zu 8 Mio. Euro (ISIN DE000A460N46). Mit den Emissionserlösen will das Unternehmen Bitcoins kaufen. 9,875 % p.a. Zinsen bei halbjährlicher Zinszahlung bietet Nakiki Investoren, die den Bond noch bis 19. Januar 2026 über die Unternehmenswebseite www.nakikifinance.com zeichnen können. Zudem soll die Anleihe zeitnah auch über eine Regionalbörse gezeichnet werden können. Neben einem auskömmlichen Zinssatz dürften Investoren insbesondere goutieren, dass der Bond mit festem Zins bilanziell mit Bitcoins unterlegt sein wird – einem hochliquiden Asset. Der Anleihe stehen also Werte gegenüber, die das Unternehmen besitzt. Damit wird sich Nakiki von vielen anderen Anleiheemittenten unterscheiden, bei denen die eingenommenen Finanzmittel nicht für Assets, sondern für Marketing- oder Personalausgaben beziehungsweise die Ablösung anderer Schulden verwendet werden. Digitale Werte und ein Geschäftsmodell, das weltweit bereits dutzendfach funktioniert hat, sind das Erfolgsrezept des ersten deutschen Bitcoin-Bonds. Für Anleger wird daraus in Verbindung mit 9,875 % Zinsen pro Jahr ein attraktives Angebot. Jetzt zeichnen lohnt sich.
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