Schicksalsmonat Dezember

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    Fed-Entscheidung als Feuertaufe für Gold. Goldpreis vor gewaltigen Verwerfungen

    Der 10. Dezember und mit ihm die Leitzinsentscheidung der Fed rücken näher. In den letzten Wochen bestimmte die schwankende Erwartungshaltung des Marktes hinsichtlich einer Zinssenkung das Handelsgeschehen bei Gold. 

    Für Sie zusammengefasst
    • Fed-Entscheidung am 10. Dezember könnte Gold beeinflussen.
    • Silberpreis erreicht historische Höhen, Gold stabilisiert sich.
    • Gold-ETFs zeigen Zuflüsse, positive Marktstimmung bleibt.
    • Report: Gold & Silber auf Rekordjagd
    Schicksalsmonat Dezember - Fed-Entscheidung als Feuertaufe für Gold. Goldpreis vor gewaltigen Verwerfungen

    Im Vorfeld der Fed-Entscheidung – Gold und Silber in Lauerstellung

    Im Vorfeld des anstehenden Notenbanktermins präsentiert sich insbesondere Silber in exzellenter Verfassung. Der Silberpreis erfährt in diesen Tagen eine historische Neubewertung. Zuletzt kratzte das Edelmetall an der Marke von 60 US-Dollar. Eine Fortsetzung des dynamischen Preisanstiegs sollte nicht überraschen. Und Gold? Das Edelmetall ließ es in den letzten Tagen vergleichsweise ruhig angehen. Mit aktuell etwa 4.200 US-Dollar bewegt sich der Goldpreis in Reichweite zum bisherigen Rekord und scheint dabei nur auf den entscheidenden Moment zu warten, in Richtung 5.000 US-Dollar loszustürmen. Und dieser Moment könnte am Mittwoch kommen. Während wir an dieser Stelle noch über die 5.000 US-Dollar als potenzielles Bewegungsziel diskutieren, geht der ein oder andere Optimist in seiner Erwartung darüber hinaus und rechnet mit einem Preisziel von 10.000 US-Dollar für Gold; und das noch in diesem Jahrzehnt. 

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    Anleiherenditen und US-Dollar sind keine Belastung für den Goldpreis

    Die für die Betrachtung wichtigen Renditen der 10-jährigen US-Staatsanleihen legten in den letzten Handelstagen leicht zu und entfernten sich damit von der 4-Prozent-Marke. Mit 4,14 Prozent nähern sich die Renditen bereits der wichtigen Zone 4,18 Prozent / 4,20 Prozent. In den letzten Wochen erwies sich dieser Bereich als hartnäckiger Widerstand. Entsprechend gilt: Sollten die Renditen ihre Bewegung über die 4,2 Prozent hinaus ausdehnen, könnte sich das zunehmend belastend auf den Goldpreis auswirken. Doch soweit ist es noch nicht.

    Die ausgeprägte Schwäche des US-Dollars ist eine wesentliche Stütze der Goldpreisentwicklung. Der eminent wichtige US-Dollar-Index beendete seinen Erholungsversuch. Oberhalb von 100 Punkten wurde die Luft dünn. Mittlerweile hat sich der US-Dollar-Index unter die Marke von 99 Punkten zurückgezogen. 

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    Gold-ETF-Investoren weisen den Weg

    Bereits zum Zeitpunkt der letzten Gold-Kommentierung an dieser Stelle griffen Gold-ETF-Investoren wieder verstärkt zu. So verzeichnete der weltgrößte physisch besicherte Gold-ETF, der SPDR Gold Shares, wieder Mittelzuflüsse. Dieser Trend manifestierte sich in den letzten Tagen. Für die Stabilität der Rallye ist das ein wichtiges und zugleich positives Zeichen. 

    Zusammenfassung - Fed-Entscheidung als Feuertaufe für Gold    

    Die Fed-Entscheidung am Mittwoch könnte sich als richtungsweisend für Gold erweisen. Neben der Leitzinsentscheidung als solches dürften die Projektionen zu Wirtschaftsleistung, Arbeitsmarkt, Inflation und Zinsen für jede Menge Gesprächsstoff sorgen. Unmittelbar im Anschluss könnte es zu heftigen Verwerfungen bei Gold und Silber kommen. Es gilt jedoch, Ruhe zu bewahren. Die erste Reaktion ist nicht immer die „richtige“. Der Markt braucht ein paar Tage, um sich zu sortieren. Die Erfolgsgeschichte von Gold ist noch nicht auserzählt. Die Rallye ist nicht nur fundamental abgesichert. Auch aus charttechnischer Sicht bietet sich ein überaus positives Bild. Solange der Goldpreis oberhalb von 3.800 US-Dollar notiert, ist eine Fortsetzung der imposanten Aufwärtsbewegung in Richtung 5.000 US-Dollar zu präferieren. Selbst ein Test der 3.430 US-Dollar wäre aus bullischer Sicht noch zu tolerieren. 

    Die Aktien der großen Goldproduzenten, wie Barrick Mining, Newmont, Agnico Eagle Mines und Kinross Gold bieten auf mittlere und lange Sicht noch immenses Aufwärtspotenzial. Hingegen sind die Aktienindizes – allen voran Dax, S&P 500 und Nasdaq 100 – nicht so stabil, wie sie gegenwärtig auf den ersten Blick wirken mögen. Insbesondere für die hochbewerteten Technologie- und Rüstungstitel könnte es ungemütlich werden. Die genannten Goldproduzenten dürften daher eine exzellente Alternative zu Nvidia, Palantir, Rheinmetall & Co. darstellen. Abseits von Gold und Silber hat sich im Übrigen der Kupferpreis zu einer knackigen Zwischenrallye erhoben… 

    Autor: Marcel Torney, freier Redakteur, Rohstoffexperte

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    Verfasst vonRedakteurMarcel Torney
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