IBM plant Mega-Übernahme
Gerüchte um Milliarden-Deal: Diese Aktie schießt zweistellig nach oben!
IBM steht laut Medien kurz vor der Übernahme von Confluent. Der Milliarden-Deal soll das Cloudgeschäft stärken – und könnte Big Blue neuen Wachstumsdruck nehmen.
- IBM plant Übernahme von Confluent für 11 Mrd. USD.
- Confluent verarbeitet Echtzeitdaten, Bewertung bei 8,09 Mrd.
- IBM sucht Wachstum im Cloudgeschäft, Übernahmen im Fokus.
- Report: Gold & Silber auf Rekordjagd
IBM befindet sich laut einem Bericht des Wall Street Journal in weit fortgeschrittenen Verhandlungen über die Übernahme des Dateninfrastruktur-Spezialisten Confluent. Der Preis soll etwa elf Milliarden US-Dollar betragen. Die Transaktion könnte bereits am Montag verkündet werden.
Confluent rückt ins Zentrum des Interesses
Confluent betreibt eine quelloffene Plattform, die große Mengen an Echtzeitdaten verarbeitet – darunter Finanztransaktionen und Klickströme. Das Unternehmen wird aktuell mit rund 8.09 Milliarden US-Dollar bewertet. Bereits im Oktober berichtete Reuters, dass Confluent einen möglichen Verkauf prüft und eine Investmentbank mit dem Prozess beauftragt hat. Die Aktie von Confluent schloss am Freitag bei 23,14 US-Dollar und notiert vorbörslich mit einem Plus von über 30 Prozent bei 30,16 US-Dollar (Stand 11:12 MEZ).
IBM sucht Wachstumsschub
IBM kommt aktuell auf eine Marktbewertung von rund 287,84 Milliarden US-Dollar. Nach langsameren Wachstumszahlen im Cloudsoftware-Kerngeschäft im Oktober war die Skepsis der Investoren gestiegen. Analysten betonten, IBM müsse im Softwarebereich deutlich zulegen, um seine Wachstumsziele zu halten. Die Übernahmestrategie steht deshalb stark im Fokus.
Unter Vorstandschef Arvind Krishna setzt IBM seit Jahren auf den Ausbau des Softwaregeschäfts. Der im vergangenen Jahr vollzogene Kauf von HashiCorp für 6,4 Milliarden US-Dollar sollte die Cloudangebote stärken und die steigende Nachfrage durch künstliche Intelligenz abfedern.
Rennen um Dateninfrastruktur
Die mögliche Übernahme reiht sich in einen Trend ein: Unternehmen suchen verstärkt nach Lösungen für Datenströme, die für generative künstliche Intelligenz entscheidend sind. Im Mai kündigte Salesforce an, Informatica für rund acht Milliarden US-Dollar kaufen zu wollen, um seine eigenen KI-Funktionen auszubauen.
Sollte IBM den Deal tatsächlich finalisieren, würde der Konzern einen weiteren großen Schritt in Richtung datengetriebener Cloudstrategie setzen.
Saskia Reh, wallstreetONLINE Redaktion
