581 Aufrufe 581 0 Kommentare 0 Kommentare

    Heraeus rechnet auch 2026 mit Rekordhoch beim Gold - Preiskorrekturen möglich

    Für Sie zusammengefasst
    • Goldpreis steigt 2026 auf 3.750 bis 5.000 USD.
    • Zentralbanken erhöhen Goldreserven, Nachfrage bleibt.
    • Silberpreis könnte 2026 zwischen 43 und 62 USD schwanken.
    Heraeus rechnet auch 2026 mit Rekordhoch beim Gold - Preiskorrekturen möglich

    HANAU (dpa-AFX) - Die Edelmetallhändler von Heraeus rechnen im kommenden Jahr mit einer Fortsetzung des Preisanstiegs beim Gold. Vor allem die Nachfrage nach dem Edelmetall durch Zentralbanken und die Aussicht auf sinkende Zinsen in den USA dürften den Preis für eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) an den Rohstoffbörsen weiter antreiben. Nach dem außergewöhnlich starken Anstieg 2025 erkennen die Heraeus-Experten allerdings eine Überhitzung am Markt. Sie rechnen daher Anfang 2026 zunächst mit einer Konsolidierungsphase, bevor sich der Preisanstieg beim Gold fortsetzen dürfte.

    "Wir erwarten für 2026 den Goldpreis in einer Spanne von 3.750 bis 5.000 US-Dollar je Unze", sagte Henrik Marx, Leiter Edelmetallhandel bei Heraeus Precious Metals. Zuletzt hatte die Notierung im Oktober an der Börse in London ein Rekordhoch bei 4.381 Dollar je Unze erreicht, nachdem sie zu Beginn des Jahres bei etwa 2.600 Dollar gestanden hatte.

    Auch im kommenden Jahr dürften die Zentralbanken ihre Reserven stärker in Gold anlegen und damit die Nachfrage nach Gold hochhalten. "Die Zentralbanken halten an der Strategie fest, bei ihren nationalen Reserven stärker auf Gold zu setzten", sagte Heraeus-Experte Marx. Allerdings hat der hohe Goldpreis wohl schon in der zweiten Jahreshälfte die Nachfrage durch Zentralbanken gebremst. "Es ist damit zu rechnen, dass die Nachfrage auch 2026 etwas langsamer wachsen dürfte," sagte Marx.

    In den vergangenen drei Jahren haben die Zentralbanken jährlich mehr als 1.000 Tonnen an Gold den nationalen Reserven hinzugefügt. Nach Einschätzung von Heraeus dürfte diese Marke im kommenden Jahr wohl nicht mehr erreicht werden.

    Darüber hinaus bleibt auch die Spekulation auf sinkende Zinsen und auf eine höhere Inflation in den USA Preistreiber beim Gold. Da Gold keine Marktzinsen abwirft, verstärkt die Aussicht auf fallende Zinsen die Nachfrage nach dem Edelmetall. Allerdings dürfte der hohe Goldpreis die Nachfrage nach Goldschmuck deutlich bremsen, während die Heraeus-Experten bei der Nachfrage nach mit physischem Gold hinterlegten Wertpapieren (ETFs) nach wie vor Luft nach oben sehen.

    Ähnlich wie beim Gold ist nach Einschätzung der Heraeus-Experten auch der Markt für Silber nach einer starken Entwicklung heiß gelaufen. Auch hier könnte nach jüngsten Rekordständen im kommenden Jahr eine Konsolidierungsphase bevorstehen. Nach Einschätzung von Heraeus ist bei Silber zudem mit stärkeren Kursschwankungen als bei Gold zu rechnen.

    Sollte sich der Preisanstieg beim Gold im kommenden Jahr fortsetzen, dann dürfte der Preis für Silber nach Einschätzung der Heraeus-Experten folgen. "Für den Silberpreis erwarten wir das kommende Jahr eine Bandbreite von 43 bis 62 Dollar je Feinunze", heißt es im Jahresausblick von Heraeus. Zuletzt hatte der Silberpreis in der vergangenen Woche ein Rekordhoch erreicht, bei 59,33 Dollar je Unze./jkr/jsl/men






    dpa-AFX
    0 Follower
    Autor folgen
    Mehr anzeigen
    Die Nachrichtenagentur dpa-AFX zählt zu den führenden Anbietern von Finanz- und Wirtschaftsnachrichten in deutscher und englischer Sprache. Gestützt auf ein internationales Agentur-Netzwerk berichtet dpa-AFX unabhängig, zuverlässig und schnell von allen wichtigen Finanzstandorten der Welt.

    Die Nutzung der Inhalte in Form eines RSS-Feeds ist ausschließlich für private und nicht kommerzielle Internetangebote zulässig. Eine dauerhafte Archivierung der dpa-AFX-Nachrichten auf diesen Seiten ist nicht zulässig. Alle Rechte bleiben vorbehalten. (dpa-AFX)
    Mehr anzeigen

    Verfasst von dpa-AFX
    Heraeus rechnet auch 2026 mit Rekordhoch beim Gold - Preiskorrekturen möglich Die Edelmetallhändler von Heraeus rechnen im kommenden Jahr mit einer Fortsetzung des Preisanstiegs beim Gold. Vor allem die Nachfrage nach dem Edelmetall durch Zentralbanken und die Aussicht auf sinkende Zinsen in den USA dürften den Preis für eine …

    Profitieren Sie von unserem Alleinstellungsmerkmal als den zentralen verlagsunabhängigen Wissens-Hub für einen aktuellen und fundierten Zugang in die Börsen- und Wirtschaftswelt, um strategische Entscheidungen zu treffen.
    • ✅ Größte Finanz-Community Deutschlands
    • ✅ über 550.000 registrierte Nutzer
    • ✅ rund 2.000 Beiträge pro Tag
    • ✅ verlagsunabhängige Partner ARIVA, FinanzNachrichten und BörsenNews
    • ✅ Jederzeit einfach handeln beim SMARTBROKER+
    • ✅ mehr als 25 Jahre Marktpräsenz
    Aktien von A - Z: # A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
    wallstreetONLINE bei X wallstreetONLINE bei Instagram wallstreetONLINE bei Facebook wallstreetONLINE bei Youtube wallstreetONLINE bei LinkedIn
    Unsere Apps: Apple App Store Icon Google Play Store Icon
    Wenn Sie Kursdaten, Widgets oder andere Finanzinformationen benötigen, hilft Ihnen ARIVA gerne. 

    Unsere User schätzen wallstreet-online.de: 4.8 von 5 Sternen ermittelt aus 285 Bewertungen bei www.kagels-trading.de
    Zeitverzögerung der Kursdaten: Deutsche Börsen +15 Min. NASDAQ +15 Min. NYSE +20 Min. AMEX +20 Min. Dow Jones +15 Min. Alle Angaben ohne Gewähr.
    Copyright © 1998-2026 Smartbroker Holding AG - Alle Rechte vorbehalten.
    Mit Unterstützung von: Ariva Smartbroker+
    Daten & Kurse von: TTMzero