Orakel von Omaha

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    Warren Buffett verkauft Aktien im Wert von 184.000.000.000 Dollar

    Die Börsen-Legende Warren Buffett ist an der Börse für sein glückliches Händchen bekannt. So hat der CEO von Berkshire dieses Jahr gehandelt.

    Für Sie zusammengefasst
    • Buffett verkauft Anteile im Wert von 184 Mrd. USD.
    • Rekord-Cashbestand von 381 Mrd. USD bei Berkshire.
    • Langfristige Strategie: Vorsicht vor überbewerteten Märkten.
    • Report: Vorsicht, geheim!
    Orakel von Omaha - Warren Buffett verkauft Aktien im Wert von 184.000.000.000 Dollar

    In den vergangenen zwölf Monaten hat Buffett netto mehr als 184 Milliarden US-Dollar an Anteilen abgestoßen.

    Der legendäre Investor hat sich schrittweise von großen Positionen in Apple und Bank of America getrennt – ebenso wie von Capital One Financial, Citigroup, Nu Holdings, Nucor, DaVita, VeriSign und D.R. Horton. Laut den neuesten SEC-Daten zum 30. September verfügt Berkshire nun über einen Rekordbestand von 381 Milliarden US-Dollar in bar und in kurzfristigen US-Staatsanleihen.

    Es ist nicht das erste Mal, dass Buffett die Markt-Exponierung von Berkshire über einen längeren Zeitraum zurückfährt.

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    Sein erster bedeutender Rückzug erfolgte in den späten 1960er Jahren, als Buffett 1969 seine Investmentpartnerschaft auflöste und den Partnern Kapital zurückgab – weil er den Aktienmarkt aufgrund spekulativer Exzesse für stark überbewertet hielt.

    In seinem damaligen Brief warnte er: "Ich sehe einfach nichts, was auch nur ansatzweise die Hoffnung auf ein ähnlich gutes Jahr rechtfertigt."

    Die Entscheidung zahlte sich schließlich aus: Buffett entging dem brutalen Bärenmarkt 1973 bis 1974, als der Dow Jones um 45 Prozent einbrach. Eine ähnliche Vorsicht zeigte Buffett in den späten 1990ern während der Dotcom-Blase.

    Berkshire mied Technologiewerte vollständig und hielt stattdessen riesige Cash-Reserven. In seinem Aktionärsbrief für 1998 betonte Buffett erneut seine Zurückhaltung, zu übertriebenen Preisen einzusteigen, da der Markt kaum noch echte Schnäppchen bot. Diese Haltung schützte Berkshire, als der Nasdaq zwischen 2000 und 2002 um 78 Prozent abstürzte.

    Ein weiteres prägendes Beispiel folgte 2005–2007, unmittelbar vor der Finanzkrise.

    Buffett verkaufte Berkshires Beteiligungen in der Petrochemie und anderen zyklischen Branchen, weil er die Bewertungen als überzogen ansah. Zudem reduzierte er Engagements bei Konsumwerten wie Procter & Gamble (PG) nach der Gillette-Übernahme, als die Märkte neue Höchststände erreichten.

    Berkshires Cash-Bestand wuchs bis 2007 auf 44 Milliarden US-Dollar – und verschaffte Buffett die Mittel, während des Crashs 2008 in angeschlagene Unternehmen zu investieren.

    Auch 2018 und 2019 fuhr Buffett die Risiken zurück. Berkshire verkaufte große Teile der Beteiligungen an IBM und Oracle kurz nach den Käufen – Buffett räumte ein, die Tech-Bewertungen falsch eingeschätzt zu haben.

    Er kürzte zudem seine Airline-Positionen schon vor der Pandemie und stieg 2020 während der COVID-19-Krise vollständig aus – mit Verlust, aber zugunsten größerer finanzieller Flexibilität.

    Obwohl Kritiker bemängeln, dass Buffett durch solche Schritte gelegentlich große Bullenmärkte verpasst, ist sein langfristiger Leistungsausweis unbestreitbar.

    Der Buchwert von Berkshire stieg von 1965 bis 2023 im Schnitt um 18,3 Prozent pro Jahr. Und auch sein letzter Kauf von Alphabet unter seiner Führung, bedeutet keinen Bruch mit der alten Tradition: Gemessen an dem gesamten Portfolio von Berkshire, macht die Position nur 1,6 Prozent des gesamten Portfolios aus.

    Autor: Krischan Orth, wallstreetONLINE Redaktion

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    Verfasst vonRedakteurKrischan Orth
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