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    Thyssenkrupp erwartet wegen Stahl-Sanierung rote Zahlen

    Für Sie zusammengefasst
    • Thyssenkrupp erwartet 400-800 Mio. Euro Verlust 2025/26.
    • Stahlsparte leidet unter Überkapazitäten und Preisdruck.
    • Umsatzprognose: -2% bis +1%, Ebit bei 500-900 Mio. Euro.
    Thyssenkrupp erwartet wegen Stahl-Sanierung rote Zahlen

    ESSEN (dpa-AFX) - Die kürzlich auf den Weg gebrachte Sanierung der kriselnden Stahlsparte wird dem Industriekonzern Thyssenkrupp im neuen Geschäftsjahr millionenschwere Verluste einbrocken. Weil das Unternehmen dafür hohe Rückstellungen bilden muss, dürfte 2025/26 (per Ende September) unter dem Strich ein Fehlbetrag von 400 bis 800 Millionen Euro auflaufen, teilte Thyssenkrupp am Dienstag in Essen mit.

    Thyssenkrupp Steel Europe leidet unter Überkapazitäten und niedrigen Preisen am Weltmarkt, asiatische Billigkonkurrenz setzt die deutsche Traditionsfirma unter Druck. Die Produktionskapazitäten sollen reduziert und tausende Stellen abgebaut werden. Anfang Dezember hatte sich der Konzern mit der IG Metall auf letzte Details geeinigt. Neue Details zu einer möglichen Übernahme des Stahlgeschäfts durch die indische Firma Jindal Steel gibt es dagegen nicht. Das Mitte September eingegangene indikative Angebot werde weiter geprüft, hieß es.

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    Von der Konjunktur erwartet Thyssenkrupp keinen Rückenwind, das schwierige Marktumfeld dürfte anhalten. Beim Umsatz geht das Unternehmen von einer Bandbreite von minus zwei bis plus einem Prozent aus. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sieht Thyssenkrupp bei 500 bis 900 Millionen Euro - Analysten hatten sich hier in einem vom Konzern zur Verfügung gestellten Konsens mehr erhofft.

    Thyssenkrupp hatte für das vergangene Geschäftsjahr wegen der schwachen Nachfrage und niedrigerer Preise seine Prognose gesenkt. Der Umsatz sank 2024/25 um gut sechs Prozent auf 32,8 Milliarden Euro, das bereinigte Ebit verbesserte sich auch dank Kosteneinsparungen um 13 Prozent auf 640 Millionen Euro. Unter dem Strich verdiente der Konzern mit 532 Millionen Euro wieder Geld, nachdem im Jahr zuvor ein Milliardenverlust aufgelaufen war. Allerdings profitierte Thyssenkrupp hier von einer deutlichen Wertzuschreibung auf seinen verbliebenen Anteil im Aufzuggeschäft sowie dem Verkauf der Thyssenkrupp Electrical Steel India. Demgegenüber standen millionenschwere Abschreibungen und Restrukturierungskosten.

    Aktionäre sollen erneut eine Dividende von 15 Cent je Aktie erhalten./nas/jha/

    ThyssenKrupp

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    Zusätzliche Unternehmensinformationen zur ThyssenKrupp Aktie

    Die ThyssenKrupp Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Plus von +0,11 % und einem Kurs von 9,518 auf Lang & Schwarz (09. Dezember 2025, 07:06 Uhr) gehandelt.

    Auf 7 Tage gesehen hat sich der Kurs der ThyssenKrupp Aktie um +7,51 % verändert. Der Gewinn auf 30 Tage beträgt +20,57 %.

    Die Marktkapitalisierung von ThyssenKrupp bezifferte sich zuletzt auf 6,66 Mrd..






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    Thyssenkrupp erwartet wegen Stahl-Sanierung rote Zahlen Die kürzlich auf den Weg gebrachte Sanierung der kriselnden Stahlsparte wird dem Industriekonzern Thyssenkrupp im neuen Geschäftsjahr millionenschwere Verluste einbrocken. Weil das Unternehmen dafür hohe Rückstellungen bilden muss, dürfte 2025/26 …

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