Halbleiter-Schnäppchen

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    Billiger als Broadcom, Nvidia & Co.: Hier gibt's KI noch zum kleinen Preis!

    KI-fähige Halbleiterprodukte dürften auch 2026 in hohem Maße gefragt bleiben. Mit Blick auf die Bewertung noch unterschätzt ist hier vor allem Qualcomm.

    Halbleiter-Schnäppchen - Billiger als Broadcom, Nvidia & Co.: Hier gibt's KI noch zum kleinen Preis!

    Willkommen zum wallstreetONLINE-TrendFinder – Qualcomm

    Viele US-Großbanken und andere Finanzinstitute haben in den vergangenen Tagen ihre Prognosen für das kommende Jahr vorgestellt. Die Expertinnen und Experten rechnen mit überwältigender Mehrheit mit weiter steigenden Aktienkursen – ungeachtet bereits hoher Bewertungen nicht zuletzt auch in der KI- und Halbleiterbranche, an der es für Anlegerinnen und Anleger in 2026 kein Weg vorbei geben dürfte.

    Ein hier noch unterschätzter Wert ist Qualcomm. Das Unternehmen hat sich in den vergangenen Jahren vor allem aufgrund seiner Kommunikationshalbleiter, darunter Breitbandmodems für Apples iPhone, sowie mit sogenannten Systems-on-Chips (SoC) hervorgetan. Darunter werden vollständig integrierte Schaltungen vor allem für mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets verstanden. Auch im Bereich autonomes Fahren ist Qualcomm gut aufgestellt und kann hier rasant wachsende Erlöse vorweisen.

    In den kommenden Jahren will sich der Konzern verstärkt auch bei Künstlicher Intelligenz engagieren und hat hier erst vor Kurzem den Launch eigener KI-Halbleiter angekündigt. Die ersten Prozessoren (AI200) sollen bereits im kommenden Jahr ausgeliefert werden, eine leistungsstärkere Baureihe dann ab 2027. Das Echo am Markt hierauf blieb mit Ausnahme eines kurzen Kursanstieges verhalten und ohne Nachhaltigkeit – das bietet angesichts eines technisch intakten Aufwärtstrends und einer überraschend günstigen Bewertung attraktive Chancen für Anlegerinnen und Anleger.

    Qualcomm Chartsignale

    • Intakter Aufwärtstrend: Die Aktie handelt in einem Aufwärtstrendkanal mit einer Breite von etwa 30 US-Dollar. Dieser wurde von Bullen und Bären bislang respektiert.
    • Frische Kaufsignale: Qualcomm hat mit dem Sprung über die 50-Tage-Linie ein prozyklisches Kaufsignal geliefert. Auch der MACD spricht für einen Kauf.
    • Chance auf Ausbruch: Mittelfristig könnte das Papier über 185 US-Dollar steigen und mit dem Verlassen des Kanals eine Trendbeschleunigung einleiten.
    • Solide Unterstützungen: Zur Unterseite hin ist die Qualcomm-Aktie gut abgesichert. Das sorgt für ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis zur Oberseite.

     

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    Lange dürfte es die Aktie nicht mehr so günstig geben!

    Nach einem scharfen Einbruch im Rahmen der von US-Präsident Donald Trump verursachten Zollpanik handelt die Qualcomm-Aktie in einem stabilen Aufwärtstrend mit einer Breite von etwa 30 US-Dollar. Zwar kam es selbst nach der Rückeroberung der gleitenden Durchschnitte immer wieder zu deren Unterschreiten, die Aufwärtstrendlinie wurde als Unterstützung aber stets respektiert.

    Vor wenigen Tagen hielt sie einen Verkaufsversuch gemeinsam mit der 200-Tage-Linie sowie dem Support bei 160 US-Dollar auf. Das verlieh Sicherheit und sorgte für einen kräftigen Rebound, der mit dem Überwinden der 50-Tage-Linie ein prozyklisches Kaufsignal gesorgt hat. Damit ist der Weg in Richtung des bei 185 US-Dollar verlaufenden Widerstands beziehungsweise bis zur Trendkanaloberkante bei rund 190 US-Dollar frei.

    Die Zeichen stehen klar auf steigende Kurse

    Einen guten Eindruck hinterlässt der aktuelle Aufwärtstrend auch mit Blick auf die technischen Indikatoren. Der Relative-Stärke-Index notiert deutlich im Stärke-Bereich, ohne dass die Aktie bereits überkauft wäre. Unterdessen konnte sich der Trendstärkeindikator zuletzt nicht nur über seine Signallinie, sondern auch die Nulllinie verbessern, womit ein neuer (kurzfristiger) Aufwärtstrend innerhalb des mittelfristigen Aufwärtstrends angezeigt ist.

    Damit verfügt die Aktie über eine aussichtsreiche Anstiegschance, solange der Bereich zwischen der 200-Tage-Linie und dem Support bei 160 US-Dollar nicht nachhaltig (also auf Wochenschlusskursbasis oder einer noch höheren Zeitebene) unterschritten wird. Hierfür liefert der Chart aktuell aber keine Anzeichen. Die Oberseite ist klar zu favorisieren.

    Trotz KI bietet Qualcomm eine Bewertung im Value-Bereich

    Nicht nur die technische Ausgangslage spricht für (deutlich) höhere Kurse, sondern auch die im Branchenvergleich geradezu günstige Unternehmensbewertung. Für 2026 ist Qualcomm mit dem 14,5-Fachen seiner erwarteten Gewinne bewertet. Das liegt nicht nur unterhalb der historischen Norm, sondern vor allem um mehr als 40 Prozent unter dem Branchendurchschnitt von 24,3.

    Zum Vergleich: Nvidia ist mit einem KGVe 2026 von 39,6 bewertet, für Broadcom (das am Donnerstagabend seine Zahlen präsentieren wird) legen Anlegerinnen und Anleger sogar das 42,8-Fache der im kommenden Jahr erwarteten Gewinne auf den Tisch.

    Auch bei anderen Kennziffern bietet Qualcomm erhebliche Bewertungsvorteile. Das Verhältnis zwischen Unternehmenswert und EBITDA (EV/EBITDA) liegt mit 11,6 um rund 24 Prozent unter der Vergleichsgruppe. Beim Kurs-Cashflow-Verhältnis ergibt sich mit 12 ein Abschlag von 41,4 Prozent. Die Cashflow-Rendite von 8,3 Prozent demonstriert außerdem die Fähigkeit des Unternehmens, seinen Anlegerinnen und Anlegern hohe Mittelzuflüsse zu generieren. Die werden daran unmittelbar und in Form einer mit 2,04 Prozent überdurchschnittlich hohen Dividendenrendite beteiligt.

    Analysten nicht überschwänglich, aber vorsichtig optimistisch

    An der Wall Street sind Analystinnen und Analysten unentschieden bezüglich der weiteren Aussichten der Aktie. Bei insgesamt 36 Empfehlungen überwiegen mit 19 Stimmen die neutralen Bewertungen. Zum Kaufen oder Übergewichten ist Qualcomm 16 Mal empfohlen, während ein Experte zum Verkauf der Anteile mit einem Kursziel von 157,00 US-Dollar rät.

    Trotz der eher verhaltenen Stimmung wird der Aktie ein Kurspotenzial von 9,4 Prozent zugetraut. Im Mittel wird als fairer Wert 191,80 US-Dollar genannt. Die zuversichtlichste Einschätzung sieht Qualcomm mit einem Kursziel von 225 US-Dollar vor dem Erreichen neuer Allzeithochs. Dass Expertinnen und Experten derzeit weniger zuversichtlich sind, als bei anderen KI- und Halbleiter-Werten muss kein Nachteil sein: Sollte Qualcomm ihnen Gründe liefern, ihre Haltung zu überdenken, könnte die Aktie von neuen Kaufempfehlungen und Kurszielanhebungen profitieren.

    Qualcomm auf einen Blick

    • ISIN: US7475251036
    • Marktkapitalisierung: 186,6 Milliarden US-Dollar
    • Dividendenrendite: 2,04 Prozent
    • KGVe 2026: 14,5
    • Durchschnittliche Analystenempfehlung: Übergewichten
    • Fairer Wert (laut Konsens): 191,80 US-Dollar
    • Aufwärtspotenzial: +9,4 Prozent

     

    Die TrendFinder-Hebel-Idee

    Der intakte Aufwärtstrend, die sowohl im Branchenvergleich als auch nach Regeln der Fundamentalanalyse günstige Bewertung und ein zuversichtlicher, aber nicht euphorischer Analystenkonsens bilden die Grundlage für eine aussichtsreiche Long-Wette. Während die Aktie nach unten gut abgesichert ist, steht ihr der Weg nach oben mittel- und langfristig offen.

    Anlegerinnen und Anleger, die auf die Dividende verzichten können und die zugunsten höherer Ertragschancen etwas Risiko einzugehen bereit sind, können anstatt der Aktie auch auf den Discount-Call MM6QF7 setzen.

    Dieser bietet die Chance auf bis zu +115,0 Prozent, wenn die Aktie bis zum Laufzeitende am 18. Juni 2026 auf oder über die Kappungsgrenze (Cap) von 195,00 US-Dollar steigt. Kurse zwischen dem Basispreis von 170,00 US-Dollar und dem Cap erhalten Investoren eine anteilige Auszahlung. Diese lautet für einige beispielhafte Fälle folgendermaßen:

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    Doch Vorsicht: Sollte die Aktie zum Laufzeitende unter 170,00 US-Dollar notieren, verfällt MM6QF7 wertlos. Es besteht also Totalverlustgefahr! Daher sollte die Position vorzeitig verkauft und der Restwert gesichert werden, wenn Qualcomm nachhaltig (also mindestens auf Wochenschlusskursbasis) unter die bei 160,00 US-Dollar verlaufende Unterstützung beziehungsweise die 200-Tage-Linie fällt.

     

    Autor: Max Gross, wallstreetONLINE Redaktion

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    Verfasst vonRedakteurMax Gross
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