Aktie mit +75 % in diesem Jahr
Darum reduziert das EU-Gericht Intels Strafe um 140 Millionen Euro
Europas Gericht reduzierte die Kartellstrafe von Intel auf 237,11 Millionen Euro. Zuvor wurde eine höhere Strafe für das Blockieren von AMD aufgehoben.
- EU-Gericht reduziert Intels Kartellstrafe auf 237,11 Mio.
- Höhere Strafe wegen AMD-Blockade zuvor aufgehoben.
- Intels Aktie stieg 2023 um über 75 Prozent.
- Report: Vorsicht, geheim!
Europas zweithöchstes Gericht wies am Mittwoch die Klage des US-Chipherstellers von Intel gegen eine vor zwei Jahren von der EU verhängte Kartellstrafe in Höhe von 376 Millionen Euro (438 Millionen US-Dollar) wegen Behinderung von Wettbewerbern zurück, reduzierte die Strafe jedoch um 140 Millionen Euro. Das Gericht erster Instanz mit Sitz in Luxemburg kommentierte dies wie folgt: "Ein Betrag von 237,11 Millionen Euro spiegelt die Schwere und Dauer des vorliegenden Verstoßes angemessener wider."
Die Europäische Kommission, die als EU-Wettbewerbsbehörde fungiert, verhängte die Geldbuße im Jahr 2023, nachdem das Gericht seine frühere Strafe von 1,06 Milliarden Euro aus dem Jahr 2009 wegen der Blockierung von Advanced Micro Devices (AMD) aufgehoben hatte.
Die Aktie von Intel ist seit Jahresbeginn über 75 Prozent im Plus und wird mit 34,75 Euro bewertet. Bernstein Research gab Intel am 19. November ein "Hold"-Rating mit einem Abstand von 13,58 Prozent unterhalb der aktuellen Bewertung.
Autor: Paul Späthling, wallstreetONLINE Redaktion
Die Intel Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Minus von -0,47 % und einem Kurs von 34,68USD auf Tradegate (10. Dezember 2025, 10:42 Uhr) gehandelt.
