Gewinner der Börsengeschichte
5.502.284 % seit 1964: Aus 1.000 wurden $55.023.840 – Nicht Coca-Cola, BNY, YORW
Die vielleicht performenstärkste Aktie der letzten sechs Jahrzehnte stammt nicht von Coca-Cola, Microsoft oder Apple. Eine Aktie ließ sie alle hinter sich. Zwischen 1964 und 2024 stieg der Kurs um über 5.502.284 %.
Es ist nicht der Tech-Gigant Alphabet. Auch nicht Microsoft. Und auch nicht Amazon. Ebenso wenig Tesla oder Nvidia. Auch Walmart oder ExxonMobil waren es nicht. Und auch die altehrwürdige Coca-Cola-Aktie ist es nicht.
Die wenigsten werden überrascht sein, wer seit über 60 Jahren alle anderen in den Schatten stellt. Es ist die noch von Warren Buffett geführte Holdinggesellschaft Berkshire Hathaway: Seit 1964 ist die Aktie unter der Führung des "Orakels von Omaha" bis ins Jahr 2024 um mehr als 5.502.284 Prozent gestiegen. Das zeigen die offiziellen Performance-Daten des Unternehmens aus dem Aktionärsbrief 2024.
Damit dominiert der Konglomerat-Gigant nicht nur die langfristige Performance-Statistik, sondern auch die Liste der teuersten Aktien der Welt. Wie Daten aus Omaha zeigen, hat in den vergangenen sechs Jahrzehnten keine andere große US-Aktie eine stärkere Wertentwicklung hingelegt.
Im Jahr 2025 ist die Aktienperformance von Berkshire Hathaway nicht ganz so herausragend. Innerhalb eines Jahres stieg die A-Aktie lediglich um 4,44 Prozent. Das zeigt sich auch im langfristigen Chart. Wer 1964 Aktien der A-Klasse im Wert von 1.000 US-Dollar kaufte und diese bis heute hielt, bekam damals 52 Aktien, da der Preis einer A-Aktie nur 19 US-Dollar betrug. Diese 52 Aktien wären heute jedoch 38.752.631 US-Dollar wert, denn der Preis einer A-Aktie liegt heute bei 736.300 US-Dollar (Stand 09.12.2025).
Die einzigartige A-Aktie von Berkshire Hathaway wurde niemals gesplittet und ist mit einem Kurs von über 736.300 US-Dollar am 09. Dezember 2025 die teuerste Stückaktie der Welt. Als Zugeständnis an Altanleger und für Kleinanleger wurde die günstigere B-Aktie ("Baby-Berkshires") eingeführt.
Doch wie immer gilt: Die vergangene Performance ist kein Garant für die Zukunft. Auch historische Erfolge und die Legende Warren Buffett schaffen Vertrauen, können eine Fortsetzung jedoch nicht garantieren. Die Märkte, die Unternehmensführung und die Wettbewerbssituationen ändern sich ständig. Investitionsentscheidungen müssen daher immer auf der aktuellen Bewertung und den zukünftigen Aussichten basieren und dürfen nicht allein auf historischen Höchstleistungen fußen – selbst wenn diese über sechs Jahrzehnte anhalten. Zu berücksichtigen ist außerdem, dass sich Buffett 2026 schrittweise aus dem operativen Geschäft von Berkshire Hathaway zurückziehen wird.
*ab 500 Euro Ordervolumen, zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen
Autor: Ferdinand Hammer, wallstreetONLINE Redaktion
