US-Softwarekonzern

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    Oracle: crasht nach mauen Zahlen! Nvidia, AMD, & Co folgen . . .

    Nach mauen Umsatzzahlen crasht die Oracle-Aktie. Anleger machen sich Sorgen, dass sich der schuldenfinanzierte Ausbau des Cloud-Geschäfts nicht rentiert. Auch andere KI-Aktien geben nach.

    Für Sie zusammengefasst
    • Oracle-Umsatz unter Erwartungen, Aktie bricht ein.
    • Cloud-Ausbau erfordert 50 Mrd. USD, hohe Schulden.
    • KI-Aktien fallen nach Oracles schwachen Zahlen.
    • Report: Vorsicht, geheim!
    US-Softwarekonzern - Oracle: crasht nach mauen Zahlen! Nvidia, AMD, & Co folgen . . .

    Der Quartalsumsatz von Oracle belief sich auf 16,06 Milliarden US-Dollar und lag damit unter den prognostizierten 16,21 Milliarden US-Dollar. Mit 2,26 US-Dollar pro Aktie wurde die Erwartung von 1,64 US-Dollar jedoch übertroffen. Trotz des besser als erwarteten Gewinns brach die Aktie an der Nasdaq nachbörslich um 11,53 Prozent ein. 

    Trotz eines Umsatzwachstums von 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und eines Anstiegs des Nettogewinns auf 6,14 Milliarden US-Dollar gab es einen deutlichen Dämpfer bei den Software-Erlösen, die um 3 Prozent auf 5,88 Milliarden US-Dollar sanken und die Analystenschätzungen damit deutlich verfehlten. Zwar konnte Oracle im Cloud-Geschäft mit 7,98 Milliarden US-Dollar die Erwartungen übertreffen, doch die schwindende Dynamik im Softwaresegment brachte die Aktie dennoch ins Rutschen.

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    Das Unternehmen hat sich in den letzten Jahren zunehmend auf Cloud-Infrastruktur fokussiert und misst sich dabei mit den großen Playern Amazon, Microsoft und Google. Diese investieren massiv in Rechenzentren und Hardware, um der enormen Nachfrage nach KI-Diensten gerecht zu werden. Ein bedeutender Auftrag kam von OpenAI, das für die Nutzung von Oracles Infrastruktur in den kommenden fünf Jahren mehr als 300 Milliarden US-Dollar ausgeben möchte.

    Die Umsetzung dieses Expansionsplans stellt Oracle jedoch vor große Herausforderungen. Der Ausbau des Cloud-Geschäfts, der bis zum Ende des Geschäftsjahres 2027 Kapitalaufwendungen von rund 50 Milliarden US-Dollar erfordert und mit Schulden finanziert wird, sorgt bei den Investoren für Bedenken. Die negative Free-Cashflow-Zahl von rund zehn Milliarden US-Dollar im vergangenen Quartal unterstreicht die hohen Investitionskosten in Höhe von 100 Milliarden US-Dollar und das Risiko einer hohen Schuldenlast.

    Oracle erwartet für das dritte Quartal des Geschäftsjahres einen bereinigten Gewinn je Aktie von 1,70 bis 1,74 US-Dollar und ein Umsatzwachstum von 19 Prozent bis 21 Prozent . Die Konsensschätzung von LSEG liegt bei einem Gewinn je Aktie von 1,72 US-Dollar und einem Umsatz von 16,87 Milliarden US-Dollar, was ein Wachstum von 19 Prozent impliziert.

    Andere KI-Aktien gaben nach Oracles mauen Quartalszahlen ebenfalls nach: Die Chiphersteller Nvidia und Advanced Micro Devices verloren jeweils etwa 1 Prozent, während der Cloud-Anbieter CoreWeave um mehr als 3 Prozent nachgab. SAP verlor ebenfalls -0,75 Prozent. 

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    Autor: Ferdinand Hammer, wallstreetONLINE Redaktion



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    Verfasst vonRedakteurFerdinand Hammer
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