Weitere Verkaufswelle droht

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    Vonovia-Aktie: Das ist die letzte Rettung!

    Die Anteile von Immobilien- und Dividendenwert Vonovia stehen schon seit Wochen unter Verkaufsdruck. Jetzt könnte eine wichtige Unterstützung aufgegeben werden.

    Für Sie zusammengefasst
    • Vonovia unter Verkaufsdruck, Minus von 19% 2023.
    • Wichtige Unterstützung bei 24 Euro könnte fallen.
    • Chancen für Rebound oder neue Tiefs stehen gleich.
    • Report: Gold & Silber auf Rekordjagd
    Weitere Verkaufswelle droht - Vonovia-Aktie: Das ist die letzte Rettung!

    Von fallenden Zinsen keine Spur: Vonovia unter Druck!

    Mit einem Minus von fast 19 Prozent in diesem Jahr ist Immobilienwert Vonovia einer der großen Verlierer im DAX und damit ein deutlicher Underperformer in einem sonst stark Gesamtmarktumfeld: Der Deutsche Leitindex steuert auf Jahressicht auf ein Plus von 20 Prozent zu.

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    Zwar hält der Abwärtstrend schon seit geraumer Zeit an, in den vergangenen Wochen hat er sich allerdings noch einmal deutlich verschärft. Der Grund hierfür sind steigende Anleiherenditen vor allem am langen Ende der Zinskurve. Das macht Immobilienaktien für Investoren weniger attraktiv, da es einerseits zu steigenden Refinanzierungskosten kommt und andererseits Anleihen in Konkurrenz zu den Dividendenzahlungen der Unternehmen treten.

    Es droht ein weitere Verkaufswelle

    Am Mittwochabend verpasste es Fed-Chef Jerome Powell mit seiner Ansprache, für Entspannung am langen Ende der Zinskurve zu sorgen. Die Renditen für US-Anleihen bleiben auf einem hohen Niveau. Auch die Renditen für Bundesanleihen haben in den vergangenen Wochen deutlich angezogen, da die aktuelle Bundesregierung eine hohe Neuverschuldung plant.

    Das hat bei der Vonovia-Aktie zu einer charttechnisch schwierigen Situation geführt. Ohne rasche Gegenwehr der Bullen droht eine wichtige Unterstützung nachhaltig aufgegeben zu werden, was zu einer weiteren Verkaufswelle führen könnte.

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    Schwierige Ausgangslage nach Verkaufssignalen

    Zwar konnten sich die Vonovia-Anteile rasch von der Zollpanik und dem Einbruch im Frühjahr erholen, allerdings blieb ihnen ein Ausbruch über den Widerstandsbereich zwischen 30,50 und 31,00 Euro verwehrt. Das führte zu einer Trendwende. Seit Juni handelt die Aktie daher kontinuierlich mit Verlusten. Dabei ist es zu einem Abwärtstrendkanal mit einer Breite von etwa 2,50 Euro gekommen.

    Der anhaltend hohe Verkaufsdruck führte zur Aufgabe zahlreicher Unterstützungen, allen voran die gleitenden Durchschnitte, die im August mit einem Death Cross außerdem ein Verkaufssignal geliefert haben. Versuche, insbesondere die 200-Tage-Linie zurückzuerobern, blieben erfolglos und bestätigten diese als Widerstand.

    Wenn diese Marke fällt, wird es ungemütlich

    Infolge hoher Verluste in den vergangenen Wochen ist die Aktie am unteren Ende des Trendkanals und auf dem Niveau der im März erzielten Jahrestiefs angekommen. Hier dürfte die vorerst letzte Chance der Bullen bestehen, dass Ruder noch einmal zu ihren Gunsten herumzureißen.

    Sollte Vonovia nachhaltig (also mindestens auf Wochenschlusskursbasis) unter 24 Euro fallen, würde das nicht nur den Bruch der Unterstützung, sondern auch eine Abwärtstrendverschärfung darstellen. Gelingt hingegen eine Rettung in letzter Sekunde, könnte sich die Aktie in den kommenden Wochen bis zur Abwärtstrendoberkante bei etwa 27 Euro erholen.

    Hält der Boden? Chancen halten sich die Waage!

    Aus technischer Perspektive bestehen Chancen für beide Szenarien. Der Trendstärkeindikator MACD hat den Abwärtstrend der Aktie in den vergangenen Monaten begleitet. Das lässt auf dessen Nachhaltigkeit schließen. Dass er vor wenigen Tagen unter seine Signallinie gefallen ist, nimmt außerdem die zu befürchtende Abwärtstrendverschärfung vorweg und ist ein Argument dafür, dass die Aktie auf neue Tiefs fallen und ein weiteres Verkaufssignal auslösen könnte.

    Für einen erfolgreichen Rebound spricht hingegen der Umstand, dass es im Relative-Stärke-Index (RSI) zu einer Bodenbildung gekommen ist. Auf Tageskursbasis liegt der RSI mit 23,7 Punkten deutlich im überverkauften Bereich. Von diesem Niveau aus konnten in den vergangenen Monaten immer wieder neue Erholungsversuche gestartet werden.

    Fazit: Erst abwarten, dann zuschlagen

    Die Lage bei der Aktie von Vonovia hat sich in den vergangenen Wochen dramatisch zugespitzt. Jetzt ist sie an einer vorerst letzten Unterstützung angelangt, wo sich die Chancen auf einen Ausbruch nach unten und die Möglichkeiten eines Rebounds die Waage halten. Für Anlegerinnen und Anleger gilt es vor einem Engagement daher, den nächsten Impuls abzuwarten.

    Sollten 24 Euro nachhaltig aufgegeben werden, ist ein neuer Boden abzuwarten und auf tieferen Niveaus einzusteigen. Für eine klar erkennbare Gegenbewegung können hingegen Long-Positionen bis zu einem Take-Profit bei zunächst 27 Euro eröffnet werden. Dabei sollten aber stets die Anleiherenditen sowohl von US- als auch von Bundesanleihen im Blick behalten werden.

    Autor: Max Gross, wallstreetONLINE Redaktion

    Die Vonovia Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Minus von -0,99 % und einem Kurs von 23,92EUR auf Tradegate (11. Dezember 2025, 13:55 Uhr) gehandelt.


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    Verfasst vonRedakteurMax Gross
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