Halbleiter- und Software-Riese

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    Broadcom: Das sieht richtig gut aus! Aktie nachbörslich trotzdem tiefrot

    Dank des KI-Booms hat Broadcom im vierten Quartal die Erwartungen bei Umsatz und Gewinn übertroffen. Für das laufende Quartal wird sogar eine Verdopplung der Verkäufe von KI-Chips prognostiziert.

    Für Sie zusammengefasst
    • Broadcom übertrifft Umsatz- und Gewinnprognosen deutlich.
    • KI-Chip-Verkäufe sollen im Quartal auf 8,2 Mrd. steigen.
    • Nettogewinn stieg um 97% auf 8,51 Mrd. US-Dollar.
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    Halbleiter- und Software-Riese - Broadcom: Das sieht richtig gut aus! Aktie nachbörslich trotzdem tiefrot

    Das US-Hablbleiter- und Softwareunternehmen erzielte einen Gewinn je Aktie von 1,95 US-Dollar und übertraf damit die Prognose von 1,86 US-Dollar deutlich. Auch der Umsatz konnte mit 18,02 Milliarden US-Dollar die Schätzung von 17,49 Milliarden US-Dollar übertreffen.

    Für das erste Geschäftsquartal 2026 erwartet Broadcom einen Umsatz von rund 19,1 Milliarden US-Dollar. Dies entspricht einem Anstieg von 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und liegt ebenfalls über den Erwartungen der Analysten.

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    CEO Hock Tan gab bekannt, dass der Umsatz mit KI-Chips im aktuellen Quartal voraussichtlich auf 8,2 Milliarden US-Dollar ansteigen wird – eine Verdopplung im Vergleich zum Vorjahr. Dieser Anstieg ist auf maßgeschneiderte KI-Chips sowie auf Halbleiter für KI-Netzwerke zurückzuführen.

    Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg der Nettogewinn um beachtliche 97 Prozent auf 8,51 Milliarden US-Dollar (1,74 US-Dollar je Aktie). Dies ist ein klarer Beweis für die erfolgreiche Marktstrategie von Broadcom, insbesondere im Bereich der KI. Hier gilt das Unternehmen zusammen mit Nvidia als einer der Hauptprofiteure des boomenden Marktes.

    Die Aktie von Broadcom ist in diesem Jahr um 75 Prozent gestiegen, nachdem sie bereits 2024 um 100 Prozent gestiegen war. Broadcoms maßgeschneiderte Chips, wie Googles Tensor Processing Units (TPUs), gewinnen zunehmend Marktanteile und stellen eine ernsthafte Konkurrenz zu Nvidias Grafikprozessoren dar.

    In einer Telefonkonferenz mit Analysten gab Tan bekannt, dass Broadcom inzwischen fünf Kunden für seine maßgeschneiderten KI-Chips gewinnen konnte. Zu diesen Kunden zählt auch Anthropic, das einen Auftrag über 10 Milliarden US-Dollar für Googles TPUs erteilt hat. Insgesamt hat Broadcom derzeit einen Auftragsbestand von 73 Milliarden US-Dollar für maßgeschneiderte Chips und andere Produkte für Rechenzentren im Bereich KI, die innerhalb der nächsten 18 Monate ausgeliefert werden sollen.

    Neben dem boomenden KI-Geschäft konnte auch der Bereich Infrastruktur-Software mit einem Umsatzwachstum von 26 Prozent auf 6,94 Milliarden US-Dollar überzeugen. Dazu trugen auch die VMware-Angebote in diesem Segment bei.

    Abschließend kündigte Broadcom an, die Quartalsdividende auf 65 Cent je Aktie zu erhöhen. Dies entspricht einer Steigerung von 10 Prozent im Vergleich zum Vorquartal.

    Nachbörslich stieg die Aktie an der Nasdaq zunächst, gab dann aber deutlich nach und fiel um rund 4,5 Prozent auf 388,20 US-Dollar je Anteilschein.

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    Autor: Ferdinand Hammer, wallstreetONLINE Redaktion



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    Verfasst vonRedakteurFerdinand Hammer
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