Porsche SE
Einnahmen der Holding möglicherweise besser als erwartet!
Die Porsche SE ist eine Holdinggesellschaft, die bedeutende Anteile an Volkswagen und der Porsche AG hält, was die Analyse ihrer Geschäftsentwicklung komplex gestaltet. Im Jahr 2024 wurde der Umsatz der Holding überwiegend von Volkswagen getragen. Dieser Umsatz setzt sich aus Dividendenerträgen und der Entwicklung der Beteiligungen zusammen, da die Holding selbst keine Automobile verkauft. Die Erwartungen der Marktteilnehmer hinsichtlich der Einnahmen der Holding haben sich zuletzt wieder etwas verbessert. Laut einem Medienbericht steht der Aufsichtsrat von Volkswagen kurz davor, ein neues Investitionsprogramm für den Konzern zu verabschieden. Es wird erwartet, dass das Gremium ein Rahmenpaket in Höhe von rund 160 Milliarden Euro als Ziel für die kommenden fünf Jahre genehmigt. Mit diesen jüngsten Investitionsplanungen reagiert der führende europäische Autobauer auf die schwierige Lage in den beiden wichtigen Märkten USA und China und schärft seine Ausgabendisziplin.
Zum Chart
Der Aktienkurs der Porsche SE hat die seit April 2025 bestehende Seitwärtsrange verlassen und den Widerstand bei 37,54 Euro überwunden. Dabei war das Momentum so stark, dass die Zone zwischen 37,54 Euro und 40,27 Euro zügig durchschritten wurde. Aktuell ist ein Ausbruch über den Widerstand bei 40,27 Euro zu beobachten. Gestaltet sich dieser nachhaltig, könnte die Aktie das Niveau um den Wert von 46 Euro erreichen. Aber die Stimmung der Marktteilnehmer könnte schnell wieder umschwenken, wenn sich die US-Zölle negativer auf den Absatz in dieser Region auswirken sollten. Weiterhin befindet sich der chinesische Markt nicht nur in einer Deflation, was auf die Verkaufspreise drückt, sondern die Marktanteile verschieben sich aufgrund des Wechsels hin zur Elektromobilität. Hier haben zurzeit die chinesischen Marken die Nase vorn. Fallen hier die Verkaufszahlen schneller, als sich Volkswagen und Porsche anpassen können, könnte sich dies wieder negativ auf die Holding auswirken. Somit ist ein Kursrückgang in die Zone zwischen 37,54 Euro und 33,18 Euro nicht auszuschließen. In Bezug auf die folgenden Wochen sollte aber das Narrativ einer erfolgreichen Gegenstrategie bei den Marktteilnehmern vorherrschen.
Fazit
Risikobereite Anleger, die von einer steigenden Aktie der Porsche SE bis auf 45,01 Euro ausgehen, könnten mit einem Call-Optionsschein (WKN JH40J3) überproportional mit einem Omega von 5,41 profitieren. Bei angenommener konstant hoher impliziter Volatilität von 48 % und dem Ziel bei 45,01 Euro (0,74 Euro beim Optionsschein) ist bis zum 12.01.2026 eine Rendite von rund 57 % zu erzielen. Fällt der Kurs des Underlyings in dieser Periode auf 37,25 Euro, resultiert daraus ein Verlust von rund 36 % beim Optionsschein. Das Chance-Risiko-Verhältnis beträgt somit 1,59 zu 1, wenn bei 37,25 Euro (0,3 Euro beim Schein) eine Stop-Loss Order vorgesehen wird.
| Strategie für steigende Kurse |
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|---|---|---|---|---|
| WKN: | JH40J3 | Typ: | Call-Optionsschein | |
| akt. Kurs: | 0,45 – 0,47 Euro | Emittent: | JP Morgan | |
| Basispreis: | 40,00 Euro | Basiswert: | Porsche SE | |
| akt. Kurs Basiswert: | 41,08 Euro | |||
| Laufzeit: | 19.06.2026 | Kursziel: | 0,74 Euro | |
| Omega: | 5,41 | Kurschance: | + 57 Prozent | |
| Quelle J.P. Morgan | ||||
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