Exportleistung
Moldau gewinnt Marktanteile in der Europäischen Union und in der Schweiz
CHIȘINĂU, Moldawien, 12. Dezember 2025 /PRNewswire/ -- Die moldauischen Ausfuhren von Getreide, Obst und Nüssen entwickeln sich weiterhin positiv auf den europäischen Märkten. Gleichzeitig gewinnt die Schweiz zunehmend an Bedeutung als Nischenmarkt für Agrarprodukte mit gesicherter Herkunft und Rückverfolgbarkeit — Kriterien, die von den Schweizer Verbrauchern immer stärker geschätzt werden.
Die Republik Moldau festigt ihre Position als wettbewerbsfähiger Anbieter auf dem Agrarmarkt der Europäischen Union. So stiegen die Warenexporte in die EU zwischen 2013 und 2024 von 1,033 Milliarden US-Dollar auf 2,392 Milliarden US-Dollar – ein Zuwachs von rund 131 %. Besonders der Agrar- und Lebensmittelsektor mit den Schwerpunkten Getreide, Ölsaaten, Obst und Nüsse verzeichnete eine dynamische Entwicklung. So erreichten die Getreideexporte im Jahr 2024 ein Volumen von 226,5 Millionen US-Dollar und lagen damit fast achtmal höher als 2013; auch die Ausfuhren von Obst und Nüssen überschritten die Marke von 160 Millionen US-Dollar.
Diese Entwicklung spiegelt nicht nur die Ausweitung der Produktion wider, sondern auch einen strukturellen Wandel: Moldawien wandelt sich allmählich von einem Rohstoffexporteur zu einem Lieferanten von verarbeiteten und raffinierten Produkten mit Mehrwert. Europäische Einzelhändler verlangen zunehmend Produkte mit vollständiger Rückverfolgbarkeit und hohen Lebensmittelsicherheitsstandards – Anforderungen, auf die moldauische Hersteller mit kontinuierlichen Investitionen und der Modernisierung ihrer Prozesse reagieren.
„Angesichts der steigenden Nachfrage nach gesunden, regionalen und zertifizierten Produkten – die die Republik Moldau zuverlässig liefern kann – erkennen wir ein großes langfristiges Potenzial für den Export von Obst und Nüssen auf die europäischen sowie die schweizerischen Märkte", erklärt Natalia Bejan, Direktorin der Investitionsagentur.
Investitionen in zweistelliger Millionenhöhe in Technologien und digitale Transformation
Exporte in die Schweiz zeigten in den vergangenen Jahren eine wechselhafte Entwicklung. Nach dem Höchstwert von 118,9 Millionen US–Dollar im Jahr 2021 sanken sie bis 2024 auf 21,8 Millionen US–Dollar. Damit bestätigt sich, dass der Schweizer Markt weiterhin ein Nischenmarkt mit erhöhter Volatilität bleibt. Zugleich hat sich das Segment Obst und Nüsse seit 2019 nahezu verdreifacht – ein Hinweis auf das wachsende Potenzial dieser Kategorie, in der Qualität und Verlässlichkeit von zentraler Bedeutung sind.
