ROUNDUP

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    Fraport plant erste Dividende seit der Pandemie - Aktie unter Druck

    Für Sie zusammengefasst
    • Fraport plant erste Dividende seit Corona-Krise 2025.
    • Ausschüttung von 1 Euro je Aktie übertrifft Erwartungen.
    • Schuldenabbau hat Priorität, Dividende langfristig 40-60%.
    ROUNDUP - Fraport plant erste Dividende seit der Pandemie - Aktie unter Druck

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport will zum ersten Mal seit der Corona-Krise wieder eine Dividende ausschütten. Der vom Aufsichtsrat genehmigte Wirtschaftsplan 2026 sehe eine Ausschüttung von einem Euro je Aktie für 2025 vor, teilte das Unternehmen am Freitag in Frankfurt mit. Der Gewinn dürfte im kommenden Jahr wegen höherer Abschreibungen allerdings deutlich sinken.

    An der Börse wurden die Neuigkeiten nach einem kurzen Kurssprung mit Verlusten quittiert: Die Fraport-Aktie lag am frühen Nachmittag mit gut einem Prozent im Minus bei 70,05 Euro und gehörte damit zu den wenigen Verlierern im festeren MDax , dem Index der mittelgroßen Werte. Im Jahresverlauf hat das Papier rund 18 Prozent gewonnen.

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    Vorstandschef Stefan Schulte und Finanzchef Matthias Zieschang hatten in den vergangenen Monaten bereits angedeutet, dass Fraport für 2025 wieder eine Dividende ausschütten könnte. Nun soll die Ausschüttung mehr als doppelt so hoch ausfallen, wie Analysten im Schnitt erwartet hatten. Fraport hatte die Dividendenzahlungen nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie im Jahr 2020 ausgesetzt, nachdem die weltweiten Reisebeschränkungen den Flugverkehr weitgehend zum Erliegen gebracht hatten.

    Während der Flugverkehr in den Folgejahren wieder anzog, trieben hohe Investitionen die Schulden des Flughafenbetreibers in die Höhe. So errichtete Fraport in Frankfurt und im peruanischen Lima neue Terminals. Das neue Terminal 3 in Frankfurt soll am 22. April 2026 in Betrieb gehen. Fraport rechnet dann mit steigenden Abschreibungen von rund 140 Millionen Euro und höheren Zinsaufwendungen. Dies zehrt den Angaben zufolge deutlich am Konzernergebnis.

    Anders sieht es beim freien Barmittelzufluss aus: Während die Investitionen diesen zuletzt ins Minus zogen, soll er den Angaben zufolge 2026 ins Plus klettern. Damit erhalte Fraport den finanziellen Spielraum zur Zahlung von Dividenden und zum Schuldenabbau, hieß es weiter. Den formellen Dividendenvorschlag sollen Vorstand und Aufsichtsrat im kommenden Jahr fassen.

    Längerfristig will Fraport wieder wie früher 40 bis 60 Prozent des Gewinnanteils der Gesellschafter als Dividende ausschütten. "Im Vordergrund der nächsten Jahre steht aber zunächst der Schuldenabbau", stellt das Unternehmen klar. Die bisher letzte Dividende hatte Fraport 2019 ausgeschüttet: Damals erhielten die Anteilseigner zwei Euro je Aktie für 2018. Größte Profiteure der Dividende sind das Land Hessen und die Stadt Frankfurt. Sie halten zusammen gut die Hälfte der Fraport-Aktien./stw/err/jha/

    Fraport

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    ISIN:DE0005773303WKN:577330

     

    Zusätzliche Unternehmensinformationen zur Fraport Aktie

    Die Fraport Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Minus von -1,06 % und einem Kurs von 70,30 auf Tradegate (12. Dezember 2025, 15:07 Uhr) gehandelt.

    Auf 7 Tage gesehen hat sich der Kurs der Fraport Aktie um +7,56 % verändert. Der Gewinn auf 30 Tage beträgt +12,07 %.

    Die Marktkapitalisierung von Fraport bezifferte sich zuletzt auf 7,01 Mrd..






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