Rechtlicher Sieg gegen Produktfälscher: Amazon und Brother triumphieren!
Der Internet-Handelskonzern Amazon und der Druckerhersteller Brother haben vor dem Landgericht Berlin einen bedeutenden rechtlichen Sieg gegen Produktfälscher errungen. Im Zentrum des Verfahrens standen gefälschte Tonerkartuschen, die über die Plattform von Amazon verkauft wurden. Das Gericht verurteilte mehrere Beklagte zur Zahlung von 500.000 Euro Schadenersatz an Brother und stellte einen Streitwert von 2,2 Millionen Euro fest. Die Beklagten wurden zudem verpflichtet, den Vertrieb gefälschter Produkte einzustellen, die gefälschten Kartuschen herauszugeben und Auskunft über ihre Vertriebswege zu erteilen. Das Gericht stellte fest, dass die Verkäufer "zumindest fahrlässig" gehandelt hatten und forderte eine regelmäßige Überprüfung der Echtheit von Markenwaren.
Die Klage von Amazon und Brother, die 2022 eingereicht wurde, richtete sich gegen insgesamt 18 Personen und Firmen. Während das Urteil für einige Beklagte rechtskräftig ist, steht es für andere noch aus. Bereits 2019 wurden bei Durchsuchungen in Berlin große Mengen gefälschter Tonerkartuschen beschlagnahmt. Amazon identifizierte ein organisiertes Fälschernetzwerk, das leere Originalkartuschen erwarb und diese mit unechtem Tonerpulver füllte.
Im Februar 2024 führte die Polizei eine Razzia gegen mutmaßliche Fälscher von Druckerpatronen durch, bei der 18 Geschäftsräume und Wohnungen durchsucht wurden. Die Verdächtigen sollen vierteljährlich einen Umsatz von etwa 3,5 Millionen Euro mit gefälschten Produkten erzielt haben.
Parallel dazu hat die EU beschlossen, die Importkosten für Pakete mit einem Warenwert bis 150 Euro ab Juli 2026 um drei Euro zu erhöhen, um unerwünschte Billigimporte zu bekämpfen. Diese Maßnahme betrifft insbesondere Online-Händler wie Amazon, Shein und Temu. Die neue Abgabe ist als vorübergehende Lösung gedacht, da ab 2028 alle importierten Waren zollpflichtig werden sollen. Die EU-Kommission schätzt, dass 65 Prozent der in die EU geschickten Pakete absichtlich mit einem zu niedrigen Wert deklariert werden, was den Wettbewerb für europäische Unternehmen benachteiligt.
Die neuen Regelungen sollen auch dazu beitragen, Betrug zu bekämpfen und die Wettbewerbsbedingungen für europäische Unternehmen zu verbessern. Die steigende Zahl von Paketen aus Drittstaaten hat in den letzten Jahren zu einem Anstieg von Beschwerden über Produktqualität und unfaire Wettbewerbsbedingungen geführt, was die Forderung nach strengeren Kontrollen und Regulierungen verstärkt hat.
Die Amazon Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Minus von -1,78 % und einem Kurs von 226,2EUR auf Nasdaq (13. Dezember 2025, 02:00 Uhr) gehandelt.
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