Anleger in Alarmbereitschaft

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    Gewaltiges rollt auf Gold zu. Legt Goldpreis Basis für ein spektakuläres 2026?

    Der Goldpreis hatte am Freitag die große Chance, die Handelswoche nahe seinem Rekordhoch zu beenden. Doch einsetzende Gewinnmitnahmen kühlten die Gemüter ab und den Goldpreis auf 4.300 US-Dollar herab. Grund zur Sorge?

    Für Sie zusammengefasst
    Anleger in Alarmbereitschaft - Gewaltiges rollt auf Gold zu. Legt Goldpreis Basis für ein spektakuläres 2026?

    Gold vor Woche der Wahrheit

    Nach der Fed-Entscheidung vom letzten Mittwoch (10. Dezember) wähnte man Gold bereits in ruhigen Fahrwassern, doch die vermeintliche Ruhe könnte sich als trügerisch erweisen. Die letzte Handelswoche vor den Weihnachtsfeiertagen hat es in sich. Zahlreiche außerordentlich relevante Konjunktur- und Preisdaten werden in den nächsten Tagen veröffentlicht. Der US-Arbeitsmarkbericht für November (16. Dezember) und die US-Verbraucherpreisdaten für November (18. Dezember) stehen stellvertretend für eine wahre Flut. Kurzum. Die nächsten Handelstage könnten ob ihrer relevanten Daten den Goldpreis auf den Prüfstand stellen. Im Übrigen gilt das auch für den Silberpreis. Silber jagte am Freitag noch auf ein neues Rekordhoch, musste dann aber im späteren Handel Federn lassen. 

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    Goldpreis mit beeindruckender Stärke

    Der Goldpreis setzt den Auguren, die bereits seit Preisen von 2.000 US-Dollar immer wieder das Ende der Goldpreisrallye erwarten, eine beeindruckende Stärke entgegen. Und daran wird sich aller Voraussicht nach auch in den nächsten Wochen und Monaten nichts ändern. An Gold dürfte auch in 2026 kein Weg vorbeiführen. Die aktuelle Gemengelage gibt es nicht her. Sie verlangt quasi nach einer Goldpreisrallye; zu massiv, zu vielschichtig sind die geo-, die finanz- und wirtschaftspolitischen Probleme. Darüber können auch die exponierten Kursniveaus von Dax, Dow, S&P 500 und Nasdaq 100 nicht hinwegtäuschen. 

    Die Goldpreisrallye fußt auf einer starken Basis. Temporäre Störfeuer mögen kurzzeitig für Unruhe sorgen, doch die Grundfesten der Rallye sind intakt. Kauffreudige Noten- und Zentralbanken bilden die wohl stärkste Säule der Rallye. Der Abgesang auf den US-Dollar als sicheren Hafen ist längst angestimmt.  

    Ein zeitnahes Comeback des Greenbacks ist eher nicht zu erwarten. Erst kürzlich hatte der US-Dollar die Gelegenheit, Schadensbegrenzung zu betreiben. Der wichtige US-Dollar-Index legte auf über 100 Punkte zu und stand kurz davor, die dominierende Handelsspanne 100 Punkte / 96,5 Punkte über die Oberseite aufzubrechen und zu verlassen. Ein erfolgreicher Ausbruch hätte womöglich Gold und Silber & Co. in Bedrängnis gebracht, doch der Ausbruch wurde recht schnell eingefangen. Mittlerweile notiert der US-Dollar-Index mit 98,4 Punkten wieder inmitten seiner Range. Und auch der Anleihemarkt übt von ein paar Störfeuern einmal abgesehen keinen nennenswerten Druck auf den Goldpreis aus. Die für die Betrachtung wichtigen Renditen der 10-jährigen US-Staatsanleihen notieren mit aktuell 4,18 Prozent auf einem moderaten Niveau. 

    Gold-ETF-Investoren stocken kräftig auf

    Bereits zum Zeitpunkt der letzten Gold-Kommentierung vor einer Woche wurde ein Anstieg der Bestände des weltgrößten physisch besicherten Gold-ETF, des SPDR Gold Shares, thematisiert. Dieser Trend hat sich in den letzten Tagen weiter verstärkt. Der Bestandsentwicklung des Gold-ETF kann als rudimentärer Indikator genutzt werden, um die Stimmungslage im Goldsektor zu erfassen. Sollten sich die ETF-Käufe verstärken, wäre das ein weiterer wichtiger Katalysator für die Goldpreisentwicklung. 

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    Zusammengefasst - Goldpreis vor spektakulärer Rallye in 2026?

    Als der Goldpreis ins Jahr 2025 startete, notierte er im Bereich von 2.650 US-Dollar. Hinter dem Edelmetall lag bereits eine atemberaubende Rallye. Das Aufwärtspotenzial schien weitgehend ausgereizt. Nur die wenigsten wähnten Gold überhaupt auf dem Weg in Richtung 3.000 US-Dollar. Doch genauso kam es. Gold nahm Schwung auf und trieb die Rallye konsequent voran. Zuletzt wurde ein Rekordhoch nahe der Marke von 4.380 US-Dollar markiert.  

    Solange die fundamentalen Preistreiber für das Edelmetall intakt sind, gibt es an dem übergeordneten Preisziel von 5.000 US-Dollar nicht zu rütteln. Wobei es nicht überraschen würde, sollte das Preisziel in den kommenden Monaten weiter angehoben werden. Aus charttechnischer Sicht bleiben etwaige Rücksetzer im Goldpreis im besten Fall auf 3.800 US-Dollar begrenzt. Die zentrale Unterstützung ist in den Bereich von 3.430 US-Dollar zu verorten. Dieser Preisbereich stellt gleichzeitig die Grenze des bullischen Szenarios dar. Sollte es darunter gehen, wäre Obacht geboten.   

    In den letzten Wochen liefen die Aktien der großen Gold- und Silberproduzenten den Aktien aus dem Technologie- und Rüstungssektor weitgehend den Rang ab. Der Markt honoriert damit die bemerkenswerte Entwicklungen, die Barrick Mining, Newmont Corp., Agnico Eagle Mines, Kinross Gold oder aber Pan American Silver, Hecla Mining etc. zuletzt vollzogen. Die Gewinne sprudeln. Die Bilanzen haben sich stabilisiert und strotzen mittlerweile nur so vor Kraft. Das ist eine ideale Basis für die Fortsetzung der Aufwärtsbewegungen in den genannten Aktien. Es bleibt dabei: Die Aktien der Gold- und Silberproduzenten sind eine exzellente Alternative zu Tech-Werten wie Nvidia, Palantir, Broadcom etc. oder aber Rüstungswerten wie Rheinmetall, Renk und Hensoldt.

    Autor: Marcel Torney, freier Redakteur, Rohstoffexperte

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    Reports
    Gold & Silber auf Rekordjagd
    – 5 Produzenten mit Potenzial

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    Verfasst vonRedakteurMarcel Torney
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